| Istanbul | |
|---|---|
| Bankenviertel.jpg | |
| Basisdaten | |
| Provinz: | Istanbul |
| Geografische Lage: | |
| Höhe: | 40 m ü. NN |
| Fläche: | 1.538,77 km² |
| Einwohner (amtlich): | 10.034.830 (Stand 1. Januar 2006) | -
Agglomeration 11.912.511 Einwohner (in Berechnung)
| Bevölkerungsdichte: | 6.521 Einwohner/km² |
| Telefonvorwahlen: | 0212 (europäischer Teil) 0216 (asiatischer Teil) |
| Kfz-Kennzeichen: | 34 |
| Stadtgliederung: | 27 Bezirke |
| Politik | |
| Bürgermeister | Kadir Topbaş |
Istanbul (türkisch İstanbul [), das alte Konstantinopel, ist die größte Stadt der Türkei und wurde als Byzantion (griech.: ; deutsch: Byzanz) von griechischen Kolonisten gegründet. Auf dem Stadtgebiet leben rund zehn Millionen Menschen, in der Agglomeration fast zwölf Millionen.
Istanbul erstreckt sich sowohl auf der europäischen als auch auf der asiatischen Seite des Bosporus und ist damit die einzige Metropole, die auf zwei Kontinenten liegt. Aufgrund ihrer dreitausendjährigen Geschichte gilt sie als eine der ältesten noch bestehenden Städte der Welt. Istanbul ist Kultur- und Wirtschaftszentrum der Türkei.
Die Stadtgrenzen umfassen eine Fläche von 1.538,77 km². Die Metropolregion Istanbul (=Provinz Istanbul) hat eine Fläche von 5.220 Quadratkilometern.
Istanbul liegt in der Nähe der großen Nordanatolischen Störung, einem Grabenbruch, der sich vom nördlichen Anatolien bis zum Marmarameer hinzieht. Zwei Erdplatten, die afrikanische und die eurasische, stoßen hier aneinander. In den Hauptbebenregionen der Türkei ereignen sich aus diesem Grund in Abständen von wenigen Jahren starke Erdbeben.
Eines der katastrophalen Beben, verbunden mit einer gigantischen Flutwelle, die über die Seemauern der Stadt einbrach, ereignete sich 1509: Über 100 Moscheen wurden zerstört, mehr als 10.000 Menschen starben. Im Jahr 1766 wurde die Eyüp-Moschee vollständig zerstört. 1894 stürzten bei einem Beben weite Teile des Gedeckten Basars ein. Gründe für die verheerenden Auswirkungen sind die dichte Besiedlung und nach wie vor bestehende Baumängel.
Erdwissenschaftler prognostizieren ein weiteres Beben ab Stärke 7,0 auf der Richter-Skala bis 2025. Die verheerenden Beben vom August 1999 bei Kocaeli mit 18.000 Toten und im Winter 2001 in der Provinz Afyon sollen Vorboten dazu gewesen sein.
Die Stadt hat mildes, feuchtes Seeklima. Die durchschnittliche Jahrestemperatur liegt bei 14 Grad Celsius. Der wärmste Monat ist der Juli mit durchschnittlich 23 Grad Celsius, der kälteste der Januar mit 5 Grad Celsius im Mittel. Der Winter ist durch wechselhaftes Wetter bestimmt: Es gibt frühlingshafte Sonnentage, häufig Regen und Kälteeinbrüche, manchmal auch Schneefälle. Die jährliche Niederschlagsmenge beträgt 698 Millimeter. Der meiste Niederschlag fällt im Monat Dezember mit durchschnittlich 122 Millimeter, der wenigste im Juli mit 19 Millimeter im Mittel.
| Monat | Höchsttemperatur | Tiefsttemperatur | Regentage | Sonnenstunden | ||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Mittel | Absolut | Mittel | Absolut | (tägl.) | ||
| Januar | 9 | 19 | 3 | 10 | 18 | 2,6 |
| Februar | 9 | 24 | 2 | 10 | 15 | 3,3 |
| März | 11 | 27 | 3 | 7 | 14 | 4,4 |
| April | 16 | 33 | 7 | 1 | 9 | 6,6 |
| Mai | 21 | 34 | 12 | 3 | 8 | 8,9 |
| Juni | 26 | 37 | 16 | 7 | 5 | 10,8 |
| Juli | 29 | 37 | 18 | 11 | 4 | 11,7 |
| August | 29 | 49 | 20 | 10 | 3 | 11,3 |
| September | 25 | 38 | 15 | 6 | 6 | 8,5 |
| Oktober | 21 | 33 | 12 | 3 | 10 | 6,2 |
| November | 15 | 27 | 9 | 7 | 13 | 4,6 |
| Dezember | 11 | 22 | 5 | 11 | 17 | 2,3 |
Istanbul gliedert sich in drei Bereiche:
Hauptartikel: Geschichte Istanbuls
Im Jahre 658 v. Chr. gründeten dorische Griechen aus Megara, Argos und Korinth eine Koloniestadt am europäischen Ufer des Bosporus, in einem ruhigen und geschützten Hafen: Byzantion. Wegen der günstigen geografischen Lage - durch die Meerenge am Bosporus ist das Schwarze Meer mit dem Marmarameer verbunden, und dieses seinerseits mündet über die Dardanellen in das Mittelmeer - wurde Byzantion sehr bald ein bedeutendes Handelszentrum.
Im Jahre 513 v. Chr. eroberte der persische König Darius I. die Stadt. 324 n. Chr. vereinigte Konstantin I. beide Teile des Römischen Reiches und am 11. Mai 330 taufte er die neue Hauptstadt feierlich auf den Namen Nova Roma (Neu-Rom). Sie wird jedoch später bekannter unter dem Namen Konstantinopel.
Siehe auch: Byzantion
Besonders unter Kaiser Justinian I. (527-565), dem letzten großen Herrscher der Spätantike, gelangte Konstantinopel zu Ruhm und wurde prächtig ausgebaut (Hagia Sophia). Im Mittelalter blieb die Stadt das Zentrum des Byzantinischen Reiches und war lange Zeit die mit Abstand reichste und größte Stadt Europas. Im April 1204 eroberten dann aber Kreuzritter Konstantinopel. Die Stadt wurde geplündert, zahlreiche Einwohner wurden ermordet und Kunstwerke von unschätzbarem Wert gingen unwiderruflich verloren. Auf rund 100.000 Einwohner reduziert, ihres früheren Ruhms beraubt, wurde die Stadt 1261 vom Byzantinischen Reich unter Michael VIII. zurückerobert.
Am 5. April 1453 begann die Belagerung Konstantinopels durch osmanische Streitkräfte unter Sultan Mehmed II. und am Morgen des 29. Mai wurde die Stadt besetzt. Konstantinopel wurde nach Bursa und Adrianopel (Edirne) zur neuen osmanischen Machtzentrale. Die Sultane sahen sich in der Nachfolge der christlichen Kaiser. Die teilweise zerstörte und entvölkerte Stadt wurde planvoll wiederbesiedelt und wiederaufgebaut. Die Macht des Osmanischen Reichs erreichte ihren Höhepunkt mit Sultan Süleyman I. (1520-1566), dessen Architekt Sinan das Stadtbild mit zahlreichen Moscheen, Brücken, Palästen und Brunnen prägte. Mit dem fortschreitenden Verfall des osmanischen Einflusses in der Region und der Verkleinerung des Reiches bis Anfang des 20. Jahrhundert litt auch die kosmopolitische Bedeutung Konstantinopels.
Die Schwäche des Osmanischen Reiches nach dem Zusammenbruch des osmanischen Heeres im Balkankrieg 1912/1913 führte den europäischen Mächten und Russland die Gefahr eines Machtvakuums in den strategisch bedeutenden Meerengen vor Augen und warf die 'orientalische Frage' nach Kontrolle über die Meerengen und Aufteilung des Reiches in westliche Interessensphären auf. Der Sultan und die Jungtürken suchten für die drohende Auseinandersetzung die Unterstützung des erstarkten Deutschen Reiches. Den Zugriff der Entente auf Konstantinopel konnte das Osmanische Reich im Ersten Weltkrieg an der Seite der Mittelmächte zwar in der Schlacht von Gallipoli eindrucksvoll abweisen, doch war der Krieg letztendlich verloren. Im Friedensvertrag von Sèvres vom 10. August 1920 wurde das Reich unter den alliierten Siegermächten aufgeteilt und musste gewaltige Gebietsverluste hinnehmen. Konstantinopel mit den Meerengen Bosporus und Dardanellen wurde zunächst von den Alliierten besetzt, vor allem Griechenland forderte die "Rückgabe" Konstantinopels, das es zu seiner neuen Hauptstadt machen wollte. Unter Mustafa Kemal, genannt Atatürk, begann ein Befreiungskrieg.
Konstantinopel verlor 1923 den Status als Hauptstadt der modernen Türkei an Ankara im zentralen Hochland Anatoliens, wohl auch, weil sich die neue Republik von der Tradition der Osmanen abgrenzen wollte: Sultanat und Kalifat wurden abgeschafft, die arabische Schrift wurde durch die lateinische ersetzt, ein an westlichen Idealen orientiertes Bildungssystem wurde installiert, ein Rechtssystem nach westlichem Vorbild wurde eingeführt, darunter ein allgemeines Wahlrecht (auch für Frauen: vor vielen europäischen Staaten).
Siehe auch: Konstantinopel
Am 28. März 1930 wurde Konstantinopel auf Veranlassung von Kemal Atatürk in Istanbul umbenannt. Die Stadt behielt ihre kulturelle und wirtschaftliche Bedeutung bei, was durch den regen Zuzug von Menschen aus Anatolien seit den 1950er Jahren noch verstärkt wurde. Gigantische Bauprojekte über und unter der Erde waren die Folge, die jedoch mit dem rapiden Bevölkerungswachstum nicht Schritt halten können. 1994 wurde der jetzige Ministerpräsident Recep Tayyip Erdoğan als Kandidat der weit rechts stehenden Refah Partisi (RP) (Wohlfahrtspartei) Bürgermeister. Der jetzige Bürgermeister Kadir Topbaş ist, wie der Ministerpräsident, von der Adalet ve Kalkınma Partisi (AKP) (Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung).
Bis ca. 1930 gab es keine offizielle Namensform. In osmanischen Urkunden, Inschriften etc. wurde die Stadt in der Regel mit ihrer arabischen Namensform bezeichnet. Im türkischen Dialekt der Stadt hatte sich die Namensform Stambul bzw. Istanbul herausgebildet die durch westeuropäische Aufzeichnungen bereits für das 16. Jahrhundert belegt ist. Bei "Istanbul" handelt es sich um die türkische Verballhornung des Namens der Stadt (Kon-"stan"-tino-"pel" --> I-"stan"-"bul") , so wie das bei vielen anderen griechischen Städtenamen (z.B. Hadrianopolis zu Edirne, Ikonion zu Konya oder Nikomedia zu İzmit) auch geschehen ist. Anscheinend unausrottbar ist die Legende, daß Istanbul vom griechischen Istin-polin (in die Stadt) abzuleiten sei. Es ist absurd anzunehmen, daß eine Stadt als "in der Stadt" bezeichnet wird. Der Ursprung dieses linguistischen Märchens liegt wohl darin, daß sich seine Erfinder das I am Anfang der türkischen Namensform nicht erklären konnten. Es hat jedoch den gleichen Ursprung wie das I in Izmir, Izmit oder Iznik. Vielleicht gab es eine griechische volkssprachliche und daher nicht durch Urkunden belegte Kurzform die mit S begann, etwa Stantinopolis oder Costantinopolis (vgl. Costas als griechische Kurzform von Constantin) und der im Türkischen aus Gründen der Vokalharmonie ein I vorangestellt wurde.
Um 1930 wurde unter Atatürk Istanbul aus nationalistischen Gründen der offizielle Name der Stadt. Da die Stadt im türkischen Volksmund schon seit langem Istanbul genannt wurde und es sich eigentlich nicht um einen eigenen Namen, sondern um eine Form von Konstantinopel handelt, war dies keine Umbenennung im eigentlichen Sinne. In allen europäischen Ländern außer Griechenland verdrängte die Bezeichnung Istanbul allmählich die Bezeichnung Konstantinopel bzw. deren Varianten.
Das Stadtbild von Istanbul wird durch christliche und islamische Sakralbauten geprägt. In einigen Stadtteilen, wie zum Beispiel in Kuzguncuk, sind die religiösen Einrichtungen verschiedener Religionen dicht benachbart. Der weitaus größte Teil der Bevölkerung bekennt sich zum Islam. Bedeutende religiöse Minderheiten sind die griechisch-orthodoxen Christen, die armenischen Christen, und die sephardischen Juden.
Die Stadt ist Sitz des Patriarchen von Konstantinopel, zu dem einige orthodoxe Kirchen in der heutigen Türkei gehören und der als Oberhaupt der gesamten Orthodoxie anerkannt ist. Weiterhin residieren hier der Erzbischof der türkisch-orthodoxen Gemeinde, ein armenischer Erzbischof und der türkische Oberrabbiner.
Der Vorschlag einiger Fundamentalisten, die Hagia Sophia - die heute als Museum genutzt wird - wieder in eine Moschee umzuwandeln, ist in der laizistischen Türkei nicht durchsetzbar.
Die Muslime sind die größte Religionsgruppe in Istanbul und spalten sich in unterschiedliche Glaubensrichtungen auf. Die meisten Muslime der Stadt sind Sunniten. Circa 15 bis 30 Prozent zählen sich zu den Aleviten und Alawiten (arabischsprachig).
Am 2. September 1925 verbot Kemal Atatürk, Gründer der Republik Türkei, die damals zahlreichen und mitgliederstarken Derwisch-Orden. Die meisten Anhänger des Sufismus, der islamischen Mystik, agierten anschließend im Geheimen, manche von ihnen haben noch in heutiger Zeit eine große Anhängerschaft. Um dem noch immer gültigen Verbot zu entgehen, treten diese aber meist als "Kulturvereine" auf.
Die Einwohnerzahl der Megastadt hat sich seit Anfang der 1980er Jahre bis heute verdreifacht. Von den 9.797.536 Einwohnern der Kernstadt leben 6.486.993 im europäischen Teil von Istanbul und 3.310.543 auf der asiatischen Seite (Stand 1. Januar 2005).
Etwa 70 Prozent der Bevölkerung Istanbuls sind durch Landflucht aus Anatolien, überwiegend aus Südost- und Ostanatolien zugezogen. Jedes Jahr entstehen dadurch am Stadtrand neue Gecekondus, die mit der Zeit ausgebaut werden und sich zu neuen Stadtteilen gruppieren.
Die folgende Übersicht zeigt die Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Bis 1914 handelt es sich meist um Schätzungen, die je nach Forschermeinung um bis zu ± 50 Prozent variieren. Der auffällige Rückgang der Bevölkerungszahl um 1900 bis 1927 steht mit der Vertreibung der großen griechischen Bevölkerung des damaligen Konstantinopels durch die Osmanen bzw. Türken im Zusammenhang. Die Zahlen von 1927 bis 2000 sind Ergebnisse von Volkszählungen. Die Zahlen von 2005 und 2006 beruhen auf Hochrechnungen. Die Verdoppelung der Bevölkerung Istanbuls zwischen 1980 und 1985 ist auf Zuzug, natürliche Bevölkerungszunahme und auch auf administrative Maßnahmen wie z.B. Erweiterungen der Stadtgrenze zurückzuführen.
| Jahr | Einwohner |
|---|---|
| 330 | 15.000 |
| 400 | 200.000 |
| 530 | 500.000 |
| 545 | 350.000 |
| 715 | 300.000 |
| 950 | 500.000 |
| 1200 | 150.000 |
| 1453 | 36.000 |
| 1477 | 75.000 |
| 1566 | 600.000 |
| 1817 | 500.000 |
| 1860 | 715.000 |
| 1885 | 873.570 |
| 1890 | 874.000 |
| 1897 | 1.059.000 |
| 1901 | 942.900 |
| 1914 | 909.978 |
| Jahr | Einwohner |
|---|---|
| 28. Oktober 1927 | 691.000 |
| 20. Oktober 1935 | 741.148 |
| 20. Oktober 1940 | 793.949 |
| 21. Oktober 1945 | 860.558 |
| 22. Oktober 1950 | 983.041 |
| 23. Oktober 1955 | 1.268.771 |
| 23. Oktober 1960 | 1.466.535 |
| 24. Oktober 1965 | 1.742.978 |
| 25. Oktober 1970 | 2.132.407 |
| 26. Oktober 1975 | 2.547.364 |
| 12. Oktober 1980 | 2.772.708 |
| 20. Oktober 1985 | 5.475.982 |
| 21. Oktober 1990 | 6.620.241 |
| 30. November 1997 | 8.260.438 |
| 22. Oktober 2000 | 8.803.468 |
| 1. Januar 2005 | 9.797.536 |
| 1. Januar 2006 | 10.034.830 |
Zum Stadtbild gehören die typischen, in osmanischer Tradition gebauten, Holzhäuser. Durch das schnelle Wachstum der Bevölkerung wurden in den letzten Jahrzehnten in und um die Stadt zahlreiche, hohe Siedlungen gebaut.
Ein Drittel der neuzugezogenen Istanbuler lebt in informellen Siedlungen (Gecekondus).
Erfolge wurden seit Mitte der 1990er Jahre bei der Lösung des Müllproblems, der Verkehrssituation und der Luftverbesserung durch den Einsatz von Erdgas erzielt. Dennoch gehören die Luft- und Wasserverschmutzung durch die zahlreichen Fabriken, Kraftfahrzeuge und privaten Haushalte und die Lärmbelastung durch den Verkehr weiterhin zu den Sorgen der Bevölkerung Istanbuls. Krankheiten wie Bronchitis und Asthma sind unter den Bewohnern der Stadt weit verbreitet. Besondere Probleme ergeben sich aus der oft direkten Nachbarschaft ärmerer Wohngebiete und der Industrie.
Wegen der Verschmutzung des Meeres verschwanden in der Stadt gelegene traditionelle Badeorte allmählich, seit einigen Jahren jedoch eröffnen alte Plätze neu. Zu den beliebtesten Orten innerhalb der Stadt gehören Bakirköy, Küçükçekmece, Sarıyer und der Bosporus, außerhalb der Stadt sind es am Marmarameer die Prinzeninseln, Silivri und Tuzla sowie am Schwarzen Meer Kilyos und Şile.
Die Prinzeninseln (Kızıl Adalar) sind eine Inselgruppe im Marmarameer vor den Stadtteilen Kartal und Pendik. Mit ihren Kiefern- und Pinienwäldern, hölzernen, vom Jugendstil geprägten Sommervillen aus der Wende zum 20. Jahrhundert, Pferdekutschen (Motorfahrzeuge sind nicht erlaubt) und Fischrestaurants sind sie ein beliebtes Ausflugsziel. Sie sind mit Fährschiffen und Schnellfähren (Deniz otobüsü) von Eminönu und Kartal aus zu erreichen. Von den neun Inseln sind vier besiedelt.
Şile ist ein bekannter türkischer Badeort am Schwarzen Meer, 50 Kilometer von Istanbul entfernt. Die Winde und die Wellen sind rau und die Strömungen des Schwarzen Meeres nicht ganz ungefährlich. Seit den 1980er Jahren wurden Feriensiedlungen und Hotels ausgebaut. Außerhalb von Şile sind unberührte weiße Sandstrände zu finden, die zum Verweilen einladen.
Kilyos ist ein kleiner ruhiger Badeort unweit des europäischen Eingangs des Bosporus am Schwarzen Meer. Der Ort verfügt über gute Bademöglichkeiten und wurde in den letzten Jahren unter den Einwohnern von Istanbul als Ausflugsort populär. Kilyos bietet ein Ferienresort mit (Fisch-)Restaurants und Diskotheken.
In seinen vier Jahren als Bürgermeister von Istanbul erlangte Erdoğan eine erhöhte Popularität. Bereits bei seinem Amtsantritt präsentierte er seine islamisch geprägte Version von einer "sauberen und anständigen" Stadt, in der unter anderem Bordelle verboten und eigene Badestrände für Frauen eingerichtet würden. Durch seine Regionalpolitik erlangte Erdoğan auch bei seinen politischen Gegnern Respekt. Während seiner Amtszeit wurden beispielsweise die notorischen Probleme mit der Wasserversorgung behoben und zusätzliche Grünanlagen geschaffen. Die früher für Istanbul typischen Müllhaufen in den Straßen verschwanden. Dispute um verschiedene Maßnahmen machten schnell spürbar, dass die RP ein religiös geprägtes, vom Koran inspiriertes Parteiprogramm hatte. Ein kompletter Umsturz der bisherigen Lebensweise in der „westlichsten“ und kosmopolitischsten Stadt des Landes ist bis heute allerdings unvorstellbar.
Istanbul unterhält mit folgenden Städten Partnerschaften:
Viele Nebengebäude der berühmten Moscheen wurden inzwischen in Museen verwandelt, die eindrucksvolle Einblicke in die Zeit der Osmanen gewähren. Es gibt auch noch weitere Kunstmuseen, bei denen es sich lohnt, sie zu besuchen. Die wichtigsten und wertvollsten Gemälde der Türkei, auch wertvolle Miniaturen sind in den Museen von Istanbul zu finden.
Ab dem 18. Jahrhundert geriet die osmanische Architektur immer mehr unter den Einfluss westeuropäischer Stile wie Barock (Lâleli Camii), Klassizismus und Jugendstil (Kamondo Merdivenleri, Beyoğlu). Der Versuch, wenigstens äußerlich Osmanisches beizubehalten, auch wenn der Kern längst von westlichen Technologien bestimmt war, führte in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zu einem osmanischen Historismus, der noch die in die neue Zeit der Türkischen Republik hineinragende "Erste Nationale Architekturbewegung" charakterisierte.
Die osmanische Architektur zeigt sich vor allem
Eine Auswahl typischer Moscheen:
Als Entwickler der "Zweiten Nationalen Architekturbewegung" gilt Bruno Taut (1880-1938). Er forderte als Leiter der Architekturabteilung an der Akademie der Schönen Künste in Istanbul und Chef der Bauabteilung im Unterrichtsministerium in Ankara eine genaue Analyse des Baustils der osmanischen Zeit und davor. Auf dieser Grundlage sollte der Modernismus überwunden und ein eigener türkischer Baustil gefunden werden.
Das erste systematische Denkmalschutzprojekt in Istanbul wurde gegen Ende des Ersten Weltkrieges von der Stadtverwaltung initiiert, nachdem in den Kriegswirren Brände und Plünderungen zu Zerstörungen bedeutender Denkmäler geführt hatten. Das Projekt wurde 1917-18 u.a. vom deutsch-türkischen Kunsthistoriker und Journalisten Friedrich Schrader geleitet.
Seit den sechziger Jahren hat sich besonders Çelik Gülersoy um den Istanbuler Denkmalschutz verdient gemacht. Er hat zahlreiche kunsthistorisch bedeutende Bauwerke der Stadt sichern lassen und mit der "Istanbul Library" eine wichtige Sammlung von Schrifttum über die Geschichte Istanbuler Baudenkmäler anlegen lassen.
Die gesamte Altstadt von Istanbul gehört seit 1985 zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Fußball
Istanbul ist Heimat von unzähligen Fußballvereinen; darunter sind drei Erstliga-Vereine: Galatasaray SK, Fenerbahçe SK, Beşiktaş JK
Weitere Sportarten
Auch Basketball und Volleyball sind sehr populär. Es bestehen mehrere professionelle Klubs - im Basketball Efes Pilsen Istanbul und Ülker Istanbul sowie im Volleyball Eczacıbaşı Istanbul und Vakıfbank Istanbul - die in ihren eigenen Schulen die Spieler der Zukunft ausbilden.
Golf, Schießen, Reiten und Tennis gewinnen immer mehr an Bedeutung, werden aber überwiegend von Ausländern und wohlhabenden Einheimischen betrieben.
Für Aerobic, Bodybuilding und Gerätegymnastik stehen zahlreiche Fitnessstudios zur Verfügung.
Paintball gehört zu den neuen Sportarten, ist aber schon in zwei großen Klubs in der Nähe von Istanbul vertreten.
Fernöstliche Sportarten wie Aikido und Yoga sind in den letzten Jahren immer beliebter geworden. Es gibt mehrere Zentren in der Stadt, wo sie ausgeübt werden können.
Einheimische Küche bedeutet hierbei die Küchen aller traditionell in Istanbul lebenden Völker und Sprachgruppen, also z. B. der Türken, Kurden, Kaukasusvölker, Griechen und Juden. Selten wird auch eine historische osmanische Küche angeboten.
Kulinarische Spezialitäten bilden zudem typische Produkte, die in Istanbul hergestellt werden und eine besondere Ausprägung oder Geltung haben, z. B. Süßigkeiten, Getränke oder frisch gerösteter Kaffee.
Letztlich muss man aber feststellen, dass es keine originären Istanbuler Spezialitäten gibt, die nicht auch anderswo angeboten werden. Die Besonderheit der kulinarischen Spezialitäten Istanbuls liegt eher im Ambiente und der einmaligen Umgebung der Restaurants, Lokantas und Cafés sowie der Orte, wo die Spezialitäten zu erwerben sind.
Die große kulinarische Vielfalt wird allerdings bedroht durch eine "Internationalisierung" minderer Art wie z.B. die Ausbreitung von Fastfoodlokalen, wozu neben den amerikanischen Ketten auch die aus Europa reimportierten Dönerbuden gehören.
Dem Touristen typisch erscheinende und inzwischen auch bei den Istanbulern beliebte Produkte wie z. B. der synthetisch aromatisierte Apfeltee, der mit dem ursprünglichen türkischen Apfeltee wenig gemein hat, zeigen, dass Traditionelles recht schnell durch Neues verdrängt werden kann.
Osmanische Küche wird in Üsküdar und Kadıköy in ein paar Restaurants angeboten.
Koschere jüdische Küche findet man in Beyoğlu und im alten Stambul, in feiner Ausprägung z. B. im Restaurant des Hotels Merit Antique.
Istanbuler Produkte, die eine besondere Ausprägung oder Geltung haben:
Lokum, ein süßes Konfekt aus Zucker (ursprünglich Honig), Stärkemehl (ursprünglich Weizenmehl),Pistazien, Mandeln, Nüssen und anderen Zutaten hergestellt. Die traditionelle Firma Hacı Bekir in Eminönü z. B. produziert 18 Lokumsorten, z. B. angereichert mit Extra-Pistazien (zweimal geröstete Pistazien), mit Rosenaroma, mit Mastix, mit Kaffee, mit Zimt oder mit Ingwer. Boza, ein alkoholisches Getreidegetränk aus Weizen oder Hirse, z. B. Vefa bozacısı aus der Katip Çelebi Cad. No:104/1 in der Nähe der Süleymaniye Camii. Mäßiger Bozagenuss ist nach einem islamischen Rechtsgutachten (fetvâ) nicht verboten (nicht haram). Boza wird vor allem im Winter getrunken.
Moderne Geschäfte internationalen Zuschnitts - darunter auch eine deutsche Buchhandlung - findet man vor allem in Beyoğlu.
Zu den wichtigsten modernen Einkaufszentren Istanbuls gehören
Die Wirtschaft in Istanbul verzeichnete in den letzten Jahren einen Aufwärtstrend. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) wuchs seit 1980 um durchschnittlich fünf Prozent pro Jahr. Die Asienkrise zwischen Juli 1997 und Anfang 1998 und die Krise in Russland zwischen August 1998 und Mitte 1999 war in allen Bereichen, besonders beim Export, zu spüren und zeigte negative Auswirkungen auf die Wirtschaft.
Als trotz dieser Belastung etwa Mitte 1999 eine langsame Gesundung der Wirtschaft Istanbuls zu beobachten war, verursachte nach der Krise in Russland das Erdbeben vom 17. August 1999 mit Epizentrum bei Kocaeli östlich der Stadt den zweiten großen ökonomischen Schock. Neben den durch die Katastrophe verursachten Kapitalausfällen und den menschlichen Verlusten war auch ein Rückgang des BIP von etwa ein bis zwei Prozent zu verzeichnen.
Istanbul ist heute der beherrschende Markt und Umschlagplatz der Türkei. Das von Dienstleistungen beherrschte Wirtschaftsleben dominieren Börse, Großhandel, Verkehrs-, Bank-, Presse- und Verlagswesen. Es gibt mehrere Basare sowie moderne Geschäftsstraßen im westlichen Stil. Die handwerklichen und industriellen Betriebe produzieren vor allem Textilien und Nahrungsmittel. Daneben sind noch Leder- und Kunstlederwaren sowie keramische Erzeugnisse von Bedeutung. Auch der Bau von Bussen und Traktoren sowie Dieselmotoren ist ein bedeutender Wirtschaftszweig. Entlang dem Bosporus und dem Marmarameer sind neue Anlagen für die Industrie entstanden. Türkische Investoren und Investoren aus aller Welt machten und machen Istanbul zu einer bedeutenden Wirtschaftsmetropole.
Einer der wichtigsten Wirtschaftzweige ist der Fremdenverkehr: Das Angebot an Hotels ist groß, von stilvollen Luxusherbergen bis zu preiswerten Etablissements ist alles vorhanden. Istanbuls geschichtliche Bauwerke, sein kosmopolitischer Charme, sein viele Klischees befriedigender Orientalismus, sein aufstrebender Internationalismus und sein reiches Kulturleben ziehen viele ausländische und inländische Touristen an.
Flugverkehr:
Istanbul verfügt über zwei internationale Flughäfen: Der größere ist der Atatürk International Airport am Rande des europäischen Teils der Stadt bei Yeşilköy, 24 Kilometer von der Stadtmitte entfernt, der modernere ist der Flughafen Sabiha Gökcen, 20 Kilometer östlich des asiatischen und 45 Kilometer östlich des europäischen Stadtzentrums.
Eisenbahnverkehr:
Der Bahnhof Sirkeci ist Endhaltestelle für alle Eisenbahnen auf der europäischen Seite. Im Fernverkehr fahren nur drei Züge täglich: der erste nach Bukarest (mit Kurswagen nach Sofia in Bulgarien), der zweite bis kurz vor die griechische Grenze (mit Kurswagen nach Phytion, wo Anschluss nach Thessaloniki besteht). Der dritte ist ein Nachtzug bis Thessaloniki in Griechenland. Jenseits des Bosporus am Bahnhof Haydarpaşa fahren mehrmals täglich Züge nach Ankara, seltener zu anderen Zielen in Anatolien, und nur vereinzelt nach Teheran oder Aleppo. Die beiden Bahnhöfe sind per Fähre verbunden; über den Bosporus führt keine Eisenbahnstrecke.
Straßenverkehr:
Von Istanbul aus fahren Busse in alle wichtigen Städte und Regionen des Landes. Das Autobahnnetz um Istanbul ist sehr gut ausgebaut und wird stetig erweitert. Es führen Autobahnen nach Ankara beziehungsweise Edirne und es gibt zwei Ringautobahnen. Den Bosporus überqueren zwei Straßenbrücken.
Schiffsverkehr:
Der Hafen Istanbuls ist der wichtigste des Landes. Der alte Hafen am Goldenen Horn dient vornehmlich der Personenschifffahrt. Linienverkehr besteht nach Haifa und Odessa.
Der innerstädtische Verkehr leidet immer noch unter dem osmanischen Aufbau der Stadt und ihrer in sich geschlossenen Quartiere. Die Gebäude eines osmanischen Stadtteils (mahalle) gruppierten sich fast konzentrisch meist um eine Freitagsmoschee. Wenige öffentliche Zufahrten (Tarîk-i âmm) und enge "Privat"-Straßen (Tarîk-i hâss), oft Sackgassen, bestimmten das labyrinthische Bild. Durchgangsstraßen fehlten. Diese Quartiere waren nur lose miteinander verbunden.
Erst nach dem Zweiten Weltkrieg wurden mit internationaler Beratung im alten Istanbul breite Straßen und weite Plätze für den modernen Verkehr geschaffen. Eine Hauptachse bildete dabei eine auch heute noch wichtige Durchgangsstraße von Sultan Ahmet bis jenseits der Landmauer, die sich bewusst am konstantinischen Straßensystem orientierte. Ähnliche Verhältnisse herrschten in den asiatischen Stadtteilen. Offenere Straßenzüge bestimmten dagegen von jeher das genuesisch geprägte Pera oder Galata im heutigen Beyoğlu.
Inzwischen wurden im gesamten Stadtgebiet großzügige Binnen- und Durchgangsstraßen sowie Verbindungsstraßen zu den Stadtteilen an der Peripherie geschaffen, wobei alte Bausubstanz weichen musste. Die europäischen Stadtteile werden über das Goldene Horn durch die Galatabrücke (Neubau von 1992) und die Haliç-Brücke (Fatih-Brücke), über die eine Umgehungsautobahn verläuft, miteinander verbunden.
An verschiedenen Stellen kreuzen Passagierschiffe und -boote das Goldenen Horn. Ein reger Verkehr herrscht zwischen den europäischen und den asiatischen Stadtteilen. Autofähren und Passagierschiffe queren den Bosporus. Für den Kraftfahrtverkehr existieren zwei Hängebrücken, die 1973 eröffnete Bosporus-Brücke mit 1074 Meter Länge und die Fatih-Sultan-Mehmet-Brücke mit 1090 Meter Länge, die 1988 dem Verkehr übergeben wurde.
Im innerstädtischen Verkehr spielen zudem Busse, Sammeltaxen (Dolmuş), Taxen und private PKWs eine wichtige Rolle. Den Warentransport übernehmen Lastkraftwägen aller Größen. Ab und zu sieht man noch einen Lastenträger (Hamal), besonders auf den Treppen der Einkaufsstraßen zwischen Großem Basar und Galatabrücke.
Straßenbahnen und U-Bahnen werden nach und nach ausgebaut. Allerdings ist Istanbul weit davon entfernt, ein geschlossenes, übersichtliches Nahverkehrssystem zu besitzen. Die Linien ergänzen einander nur selten. Die Linien sind meist darauf ausgelegt, Arbeiter von den Vororten ins Zentrum zu bringen. Andererseits fehlen noch Verbindungen zwischen verschiedenen zentrumsnahem Stadtteilen.
Die wichtigsten schienengebundenen Verkehrsmittel sind: Kadiköymodadtrassenbahn.jpg
Istanbul beherbergt zahlreiche Universitäten, Hoch- und Fachschulen, Gymnasien, Forschungsinstitute und Bibliotheken.
Die bedeutendsten Universitäten sind die im Jahre 1453 gegründete Istanbul-Universität (İstanbul Üniversitesi), die Technische Universität Istanbul (İstanbul Teknik Üniversitesi, 1773), die Bosporus-Universität (Boğaziçi Üniversitesi, gegründet 1863 als Robert College, ehemals die amerikanische Universität in der Stadt, in der Englisch auch heute noch Lehrsprache ist), die Marmara-Universität (Marmara Üniversitesi, 1883), die im Jahre 1911 eröffnete Technische Universität Yıldız (Yıldız Teknik Üniversitesi) und die 1996 neu eröffnete Fatih-Universität (Fatih Üniversitesi).
Weitere wichtige Hochschulen in Istanbul sind die Bahçeşehir-Universität, die Beykent-Universität, die Deniz Harp Okulu (Marinekriegsschule), die Doğuş-Universität, die Galatasaray-Universität, die Haliç-Universität, die Hava Harp Okulu (Schule der Luftwaffe), die Işık-Universität, die Istanbul-Bilgi-Universität, die Istanbul-Kültür-Universität, die Istanbul-Ticaret-Universität, die Kadir-Has-Universität, die Koç-Universität, die Maltepe-Universität, die Mimar-Sinan-Universität für bildende Künste (Mimar Sinan Üniversitesi), die Okan-Universität, die Sabancı-Universität und die Yeditepe-Universität.
Zur Hochschulreife weiterführende Schulen
Allgemeinbildende weiterführende Schulen:
Berufsbildend-technische weiterführende Schulen:
Forschungsanstalten Das Marmara-Forschungszentrum (TÜBİTAK Marmara Araştırma Merkezi - TÜBİTAK MAM) in Gebze ist mit rund 650 Forscherinnen und Forschern die größte außeruniversitäre Forschungsstätte in der Türkei. Es umfasst die Institute für Informationstechnologien, Energieforschung, Nahrungsmittelforschung, Chemie- und Umweltforschung, Materialforschung, sowie Erd- und Meereswissenschaften. An das Forschungszentrum angeschlossen ist außerdem ein Technologiepark.
Bibliotheken (Auswahl)
Aus Istanbul stammen viele Kaiser, Könige und Sultane, Dichter und Denker sowie viele andere historisch wichtige Personen.
Siehe auch: Liste der Söhne und Töchter der Stadt Istanbul.
Einen für Ausländer unterhaltsamen Einblick in das Alltagsleben in Istanbul geben die im List-Verlag erschienenen Kriminalromane der englischen Autorin Barbara Nadel mit der Hauptfigur des Kommissars Cetin İkmen und seines Kollegen Süleyman.
Wissenschaftliche und populärwissenschaftliche Werke
Istanbul in Romanen und Erzählungen türkischer Schriftsteller
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