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Zirkulierendes Kapital ist in der Theorie von Karl Marx in Gegensatz zum fixen Kapital der Kapitalbestandteil, der nur für eine Umschlagsperiode vorgeschossen wird. Zirkulierendes Kapital umfasst neben den Rohstoffen auch das variable Kapital. Dieser vollständige Umschlag macht diese Bestandteile des Kapitals zu gleichermaßen zirkulierendem Kapital, auch wenn sie im Wertbildungsprozess als variables und konstantes Kapital sich fundamental unterscheiden. Wie beim fixen Kapital ist es auch beim zirkulierenden Kapital nicht die stoffliche Funktion, also etwa das Eingehen eines Rohstoffes in das Endprodukt, die es zu zirkulierendem Kapital macht. Auch ein Hilfsstoff, der gar nicht wieder im fertigen Produkt auftaucht, kann zirkulierendes Kapital sein. Es kommt lediglich darauf an, wie sich der jeweilige Kapitalbestandteil in der Umschlagsperiode verhält.

=Siehe auch:=

Vorleistung, Arbeitnehmerentgelt

Marxismus | Kapitalismus

 

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