Der Begriff Syntagma (v. griech.: σύνταγμα syntagma = Zusammengesetztes) beschreibt eine grammatikalisch zusammengehörige Wort- bzw. Elementgruppe. Es entstammt der (gewöhnlich dichotonen) Terminologie Ferdinand de Saussures. Es ist das Antonym von Paradigma.
Aufgrund des linearen Charakters von Sprache kann die Verkettung von Einzelelementen auf der horizontalen (im Gegensatz zu vertikalen) Achse zu einer komplexeren Einheit beschrieben werden, z. B. bildet die Verkettung von Buchstaben ein (orthographisches) Wort, diese verketten sich zu Phrasen, diese zu einem Satz.
Ein (sprachliches) Element ist durch die Beziehungen, die es innerhalb eines Syntagmas zu den anderen (Satz-)Elementen haben kann, definiert.
Beispiel: ein Hund läuft; eine Katze läuft; ein Fisch läuft. Auch letzteres ist ein gültiges Syntagma, da es allen (herkömmlichen) Rektionsbedingungen genügt. Dass es semantisch unsinnig ist (bzw. sein kann), ist Sache des (semasiologischen) Paradigmas bzw. des Wortfeldes.
Sprache | Wort | Semantik | Syntax | Semasiologie
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"Syntagma".
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