Der swing (engl. das Schwingen) ist ein fließender, "schwingender" Rhythmus, der insbesondere im Jazz verbreitet ist. Der schwingende Eindruck entsteht daraus, dass Achtelnoten nicht gleichmäßig, sondern die erste Achtel länger als die zweite gespielt wird. Außerdem wird die Betonung auf traditionell schwache Zählzeiten, d. h. Zählzeit 2 und 4 innerhalb eines 4/4-Taktes (anstelle der 1 und der 3), die so genannten back-beats und innerhalb zweier Achtel auf das zweite Achtel, die sogenannten off-beats gelegt. Bei ungeraden Taktarten gilt diese Verlagerung der schweren Zählzeiten analog.
Die Rhythmik des swing gehört zu den wesentlichsten Elementen des Jazz und wird im Deutschen zur Unterscheidung vom Epochen- und Tanzstil klein geschrieben. Prägend für den swing wurde Duke Ellington mit "It don't mean a thing (if it ain't got that swing)".
Doch schon vorher konnte man (z. B. bei Strawinski) "swingen und jazzen" hören, insbesondere bei einigen Tangos. Das deutlichste historische Vorbild sind die ebenfalls ungleichmäßig zu spielenden "notes inégales" in der französischen Barockmusik.
''Siehe auch: Swing (Musikrichtung), Swing (Tanz) | Jazz
Swung note | Shuffle | سوینگ | Swing (muziek)
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"Swing (Rhythmus)".
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