Stationäre akustisch evozierte Potenziale (StAEP) sind Nervenpotenziale die als Ursache einen kontinuierlichen Reiz in Form eines Schallsignals haben. Im Gegensatz zu den klickevozierten Potenzialen besteht das Schallsignal aus mehreren Reintönen, die auf verschiedene Art und Weise moduliert sein können.
Die StAEP stellen eine wichtige Gruppe der Verfahren dar, mit denen ohne verletzende und zerstörerische Eingriffe das Gehör in seiner Funktion untersucht und vor allem erforscht werden können.
Die Messung von StAEP erfolgt durch Anbringen von Elektroden am Kopf einer Versuchsperson und anschließender Anregung des Gehörs mit einem Schall aus einem Kopfhörer. Die elektrischen Spannungen zwischen den Elektroden werden von einem Meßrechner aufgezeichnet und ausgewertet.
Zusätzliche Variationen ergeben sich durch die Platzierung der Elektroden. Die unterschiedlichen Entstehungsorte der Potenziale im Stammhirn und in der Hörverarbeitung wirken sich hier differenziert aus.
Wird nun im gemessenen Potenzial ein regelmäßig mit der Frequenz 80 Hz auftretendes Maximum sichtbar, dann muss der Reiz im Ohr verarbeitet worden sein, was auf ein zumindest in Teilen intaktes Gehör schließen lässt.
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"Stationäre auditorisch evozierte Potenziale".
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