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Die Soziale Kontrolle umfasst Vorgänge und Strukturen, die ein von den Normen einer Gesellschaft oder einer gesellschaftlichen Gruppe abweichendes Verhalten einschränken oder verhindern sollen. Sie wirkt in der Regel pragmatisch, zeitnah und unmittelbar. Ihre Mittel erstrecken sich über Gespräche und Kritik bis hin zu scharfen Sanktionen wie zum Beispiel Ausgrenzung oder Gewalttätigkeiten.

Die einer abweichenden Verhaltensweise zu Grunde liegenden Motive werden dabei nicht immer berücksichtigt; deren Lösung oder Unterdrückung werden im Wesen und Wertesystem bis hin zu Sitten, Sprach- und Argumentationsmustern der Gruppe begründet. Die autoritäre Komponente führt zu neuen Problemen, die sich über die Fremdbestimmung des Individuums bis zur eingeschränkten Reflexionsfähigkeit der Gruppe erstrecken.

Siehe auch: Soziales Protokoll

Soziale Norm

 

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