Unter soziale Bewegung wird in der Soziologie meist ein Kollektivakteur, der verschiedene Organsationsformen umfasst und mit unterschiedlichen Mobilisierungs- und Handlungsstrategien versucht, gesellschaftlichen Wandel zu beschleunigen, zu verhindern oder umzukehren, verstanden.
Das Typische an einer sozialen Bewegung ist, dass es zunächst keinerlei Organisationsformen gibt. Im Allgemeinen beginnen bald nach dem Aufbrechen einer Bewegung die Menschen damit, Strukturen zu schaffen (Vereine, Gesetze, etc.) Im weiteren Verlauf geschieht es oft, dass die Bewegung in den Köpfen und Herzen der Menschen längst nicht mehr existiert, jedoch die Strukturen und Formen (nicht selten von selbsternannten und durch Kooptationen ergänzten 'Kadern') weiterhin am Leben gehalten werden.
Auch bei manchen Kirchen und Religionsgemeinschaften ist dieser Effekt zu beobachten.
Im 19. und 20. Jahrhundert wären beispielsweise zu nennen:
Smith, Jackie/ Chatfield, Charles/ Pagnucco, Ron (Hrsg.), 1997: Transnational Social Movements and Global Politics: Solidarity Beyond the State, Syracuse University Press, Syracuse, New York
Della Porta, Donatella/ Kriesi/ Hanspeter/ Rucht, Dieter (Hrsg), 1999: Social Movements in a Globalizing World, Macmillan Press Ltd., London, Hampshire u. a.
Soziale Bewegung | Sozialer Prozess | Politische Soziologie
Social movement | Socia movado | Mouvement social | movimento | תנועה חברתית | Ruch społeczny (socjologia) | Gibanje (sociologija) | 社會運動
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