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Unter Redensarten versteht man feststehende sprachliche Wendungen. Sie müssen in einen Kontext eingebunden sein und sind meist von symbolischer Bedeutung. Im Gegensatz zu den Redewendungen unterliegen sie keiner festen Reihenfolge und bestehen meist aus nicht mehr als zwei oder drei Satzgliedern (Subjekt, Prädikat und Objekt). Dennoch überschneiden sich die beiden Begriffe häufig. Auch unverbindliche bzw. nicht ernst gemeinte Worte werden als - in diesem Fall sinnentleerte – Redensart bezeichnet.

Beispiele


Redensart Zusammenhang Bedeutung
„Schwein haben“ „Du hast vielleicht ein Schwein!“ Glück haben
„Die Hand aufs Herz legen“ „Hand aufs Herz!“ Ehrlich sein
„Etwas ausgefressen haben“ „Hat er schon wieder etwas ausgefressen?“ Etwas verbrochen haben
„Farbe bekennen“ „Es ist an der Zeit, Farbe zu bekennen“! Es ist an der Zeit, zu zeigen, auf welcher Seite man steht!
„Hopfen und Malz verloren“ „Es hat keinen Sinn mehr“! jeglicher weiterer Aufwand ist umsonst!

Siehe auch


Literatur


  • Lutz Röhrich: Das Lexikon der sprichwörtlichen Redensarten. Digitale Bibliothek, Band 42. 1 CD-ROM. Directmedia Publishing, Berlin 2004,ISBN 3-89853-442-1

Weblinks


Redewendung

Riedensaart | Поговорка

 

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