Private IP-Adressen oder Private Netze sind IPv4-Adressen/Subnetze nach RFC 1918 (Vorgänger: RFC 1597), die für jeden Zweck von jedem benutzt werden können, weil sie von den IP-Vergabestellen nicht für öffentlich erreichbare Netze vergeben werden.
Das IPv6-Pendant heißt Unique Local Addresses und unterscheidet sich technisch grundlegend von den hier beschriebenen privaten IPv4-Adressen.
RFC-1918-Adressen werden nicht im Internet geroutet. Deshalb ist für den Zugriff auf das Internet eine Adressumsetzung mit NAT oder PAT notwendig.
Man benutzt private IP-Adressen, weil man
| Adressbereich | häufig benutzte Netzmaske | CIDR-Schreibweise | Anzahl insgesamt möglicher Adressen | - | 10.0.0.0–10.255.255.255 | 255.0.0.0 | 10.0.0.0/8 | 224 − 2 = 16.777.214 | - | 172.16.0.0–172.31.255.255 | 255.240.0.0 | 172.16.0.0/12 | 220 − 2 = 1.048.574 | - | 192.168.0.0–192.168.255.255 | 255.255.0.0 | 192.168.0.0/16 | 216 − 2 = 65.534 | - | 169.254.0.0–169.254.255.255 (link local) | immer 255.255.0.0 | 169.254.0.0/16 | 65.534 |
|---|
Der zuletzt genannte Adressraum (169.254.0.0/16) hat dabei eine Sonderstellung – er ist für link local reserviert: Alle angeschlossenen Rechner eines Netzes suchen sich ohne Konfiguration und ohne DHCP-Server automatisch eine IP-Adresse aus diesem Bereich, und können dann miteinander kommunizieren (siehe Zeroconf, RFC 3330).
Private network | RFC 1918 | Indirizzo IP privato | RFC 1918
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"Private IP-Adresse".
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