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Das Wort postum (von lat. postumus „nach dem Ableben“), volksetymologisch posthum (lat. post humum „nach dem Begräbnis“), wird häufig gebraucht im Zusammenhang mit Ehrungen, sowie mit Veröffentlichungen von Werken einer bereits verstorbenen Person. Es geht zurück auf das lat. postumus (letzter, nachgeboren, nach dem Tode eintretend, Superlativ von posterus nachfolgend vgl. lat. post nach).

Die neuere Form mit h ist in lateinischer Form bereits im 18. Jahrhundert belegt, auch die englische Entsprechung schreibt sich mit h (posthumous). Sie ist eine volksetymologische Anlehnung an den lateinischen Humus.

Verwendungsbeispiel: "Dem inzwischen verstorbenen Regisseur des Films wurde postum ein Oscar verliehen."

Wenn bei der Geburt der Vater des Kindes bereits verstorben ist, spricht man von einer postumen Geburt. Prominente Beispiele dafür waren Johann I., Ladislaus Postumus und Alexander IV. Aigos.

Weblinks


Latein

Posthumous | Postuum | Postum

 

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