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Pars pro toto (lateinisch) bedeutet übersetzt: Ein Teil * für das Ganze. Dies ist sowohl eine spezielle Form der Metonymie, als auch der Synekdoche. Daher handelt es sich beim Pars pro toto um eine rhetorische Figur aus der Gruppe der Wortfiguren (Trope). Das Gegenstück dieser Figur ist der Fall des Totum pro parte (das Ganze beschreibt einen Teil).

Beispiele:

  • ein Dach über dem Kopf haben;
  • pro Kopf für Person, Mensch;
  • Berlin für die deutsche Bundesregierung;
  • Holland für die Niederlande (Holland ist nur ein Teil der Niederlande);
  • Homepage für Angebot im WWW oder Auftritt im Internet (die Homepage ist nur die Startseite oder Leitseite davon).

Bei einem Pars-pro-toto-Opfer wird ein Teil des Körpers (z.B. in einer rituellen Beschneidung) in symbolischer Vertretung für den ganzen Menschen geopfert. In Magie und Okkultismus werden ebenfalls gerne pars pro toto-Relationen verwendet, um Menschen zu beeinflussen (eine literarische Verwendung davon findet sich in Harry Potter II: der "Vielsafttrank" ist ein Zaubertrank, der Haare oder andere Körperbestandteile einer Person enthält und mit dessen Hilfe man sich in die entsprechende Person verwandelt). Rhetorischer Begriff

In der Philosophie spricht man auch von einem Pars-pro-toto - Fehlschluss (siehe Ergon-Argument)

In der Kunst spricht man auch von einem Pars pro toto - Teilstück (siehe Fragment)

Pars pro toto | Pars pro toto | Pars pro toto | Pars pro toto

 

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