Die operationale Semantik als Teilgebiet der Informatik beschreibt die Wirkung von Programmen als schrittweise Zustandsänderung einer abstrakten Maschine, eines Automaten.
Sie ist eine von mehreren möglichen Darstellungsformen (vgl. denotationale Semantik), die den Sinn/die Bedeutung eines Computerprogramms abbilden.
Man möchte Eigenschaften beweisen, die ein Programm hat (z.B. dass es terminiert). Dazu wird ein abstraktes Programm aufgestellt, das äquivalent zum konkreten Programm ist und das durch den abstrakten Interpreter ausgeführt werden kann. Die Wirkungen, die dieses abstrakte Programm auf den Zustand des Rechners erzeugt, sind dann äquivalent zum Zustand, der erhalten wird, wenn das konkrete Programm ausgeführt wird.
Beispiele hierfür sind die Semantikspezifikationen von Algol 60, PL/I oder VDL.
Siehe auch: Formale Semantik
This article is licensed under the GNU Free Documentation License.
It uses material from the
"Operationale Semantik".
Home Page • arts • business • computers • games • health • hospitals • home • kids & teens • news • physicians • recreation• reference • regional • science • shopping • society • sports • world