Der biologische Fachbegriff monotypisch besagt, dass innerhalb einer Gruppe (Taxa) in der biologischen Systematik nur eine einzige Art vorkommt. Wenn eine Familie nur eine Gattung enthält, spricht man analog dazu von monogenerisch.
Die Hierarchiebenen in der biologischen Taxonomie (z.B. Gattung oder Familie) werden in der Regel eingeführt, um eine Gruppe von Organismen, die eine Reihe gemeinsamer Merkmale besitzen, zusammenzufassen. Arten, die sehr speziell sind, werden oft in eigene Gattungen, Familien oder sogar höhere Taxa eingeordnet. Eine derartige Gruppe wird dann monotypisch genannt, um ihren speziellen Status zu betonen. Das höchste monotypische Taxon stellen die Placozoa dar, ein eigener Tierstamm mit der einzigen Art Trichoplax adhaerens.
Monotypische Gruppen sind auch in Hinsicht auf den Artenschutz von Bedeutung. Das Aussterben einer Art, die keine nahen Verwandten hat, stellt einen besonderen Verlust dar.
Zu den monotypischen Gattungen zählen beispielsweise der Ginkgo, die Norne (Orchideen) und das Schnabeltier.
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"Monotypisch".
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