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Hinweise zur Schreibweise kyrillischer Namen in der Wikipedia finden sich in den Namenskonventionen/Kyrillisch.


Das kyrillische Alphabet (Asbuka, Azbuka) ist eine Buchstabenschrift, die für zahlreiche, vor allem slawische Sprachen in Europa und Asien verwendet wird. Sie ist nach Kyrill von Saloniki benannt.

Geschichte


Azbuka.png (blau) – runde Glagoliza (grün) – Kyrilliza (rot)]] Die Schriftzeichen wurden im späten 9. Jahrhundert am Hof des bulgarischen Fürsten Simeon des Großen entwickelt. Die Zuschrift an Clemens (Kliment) von Ohrid, einen Schüler Kyrills von Saloniki, ist legendär und nicht zu beweisen.

Die meisten Buchstaben wurden aus dem griechischen Alphabet (in seiner byzantinischen Schriftform) übernommen oder abgeleitet. Für Laute, die im Griechischen nicht vorkamen, wurden Zeichen aus der glagolitischen Schrift (Glagolica) zugrunde gelegt, die um 862 vom Slavenlehrer Konstantin, der später den Namen Kyrill annahm, entwickelt worden war. Nach ihm wurde die kyrillische Schrift benannt, obwohl sie sich sehr von der glagolitischen Schrift unterscheidet.

Funktionale Bedeutung hatte die kyrillische Schrift für den bulgarischen König, um in einfacher Weise slawische Sprachen abzubilden und Bibelübersetzungen anzufertigen, um die christliche Missionierung seines Vielvölkerstaates und umliegender Territorien voranzutreiben, zu dem größere Gebiete in der heutigen Ukraine, in Serbien, Kroatien, Rumänien, Moldawien und Russland gehörten. Dadurch verstand sich Bulgarien als neuer Zweig des orthodoxen Christentums in der Rivalität zu Byzanz und übte großen politischen Einfluss bis Ende des 14. Jahrhunderts aus.

Auch heute ist der 24. Mai offizieller Feiertag in Bulgarien, er ist Kyrill und dem von ihm geschaffenen Alphabet gewidmet.

Die ursprünglich einheitliche Schrift hat in den verschiedenen Sprachen, die das Kyrillische nutzen, teilweise unterschiedliche Entwicklungen genommen. Die der Ausgangsform am nächsten kommende Variante findet sich im Kirchenslawischen wieder. Mehrere Buchstaben der alten kyrillischen Schrift werden heute nicht mehr verwendet. Das heutige Buchstabeninventar der einzelnen Sprachen wird in den Artikeln zu den jeweiligen Sprachen behandelt.

Um 1700 wurde die kyrillische Schrift im Russischen Reich im Zuge der Reformen Peters des Großen vereinfacht und optisch an die lateinische Schrift angepasst. Diese latinisierten Buchstabenformen, die zur Unterscheidung von der kirchenslawischen Schrift als Bürgerliche Schrift bezeichnet wurden, wurden zur Grundlage der normativen Orthographie des Russischen. In der Folge fanden sie unter russischem Einfluss auch in den außerhalb des Russischen Reiches gelegenen Regionen Verbreitung, in denen die kyrillische Schrift verwendet wurde.

Im 19. Jahrhundert erhielten auch das Bulgarische und das Serbische eine normierte kyrillische Orthographie. Während die bulgarische Kyrilliza sich in der Form der Buchstaben weitgehend an die russische anlehnte und in der Orthographie zunächst zum großen Teil etymologischen Kriterien folgte, wurde die serbische Kyrilliza durch Vuk Karadžić radikal reformiert, um eine konsequent phonologische Schreibweise des Serbischen zu ermöglichen. Ende des 19. bzw. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde auch die kyrillische Orthographie des Ukrainischen und des Weißrussischen einheitlich normiert, wobei die Alphabete dieser Sprachen jeweils viele Gemeinsamkeiten, aber auch einige Abweichungen von dem des Russischen aufweisen. Während und unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg wurde schließlich in Jugoslawien ein eigenes, vorwiegend dem Vorbild des Serbischen folgendes kyrillisches Alphabet für das Mazedonische normiert.

Für das Rumänische, eine romanische Sprache, die in einem Land überwiegend orthodoxen Glaubens gesprochen wird und seit dem 16. Jahrhundert kyrillisch geschrieben worden war, wurde hingegen 1865 das kyrillische Alphabet zugunsten des lateinischen abgeschafft.

Durch die russische Rechtschreibreform von 1918 wurde die kyrillische Schreibweise des Russischen erneut reformiert, wobei einige infolge der Lautentwicklung nicht mehr notwendige Schriftzeichen abgeschafft wurden. Eine ähnliche Reform erfolgte nach dem Zweiten Weltkrieg für das Bulgarische. Die Schreibweise der übrigen kyrillisch geschriebenen slawischen Sprachen hat sich hingegen seit ihrer ersten modernen Normierung, die bereits zum großen Teil phonologischen Kriterien folgte, nicht mehr wesentlich verändert.

Bereits zur Zeit des Zarenreiches wurde das kyrillische Alphabet zur erstmaligen Verschriftlichung einiger kleinerer Sprachen in den zu diesem gehörenden Gebieten Osteuropas und Sibiriens genutzt. Zu sowjetischer Zeit wurde in den 1920er und beginnenden 1930er Jahren zunächst das lateinische Alphabet als Mittel zur Verschriftlichung von Sprachen propagiert, die bisher schriftlos waren oder zuvor das von offizieller Seite als rückständig angesehene arabische oder das mongolische Alphabet verwendet hatten. Ende der 1930er Jahre wurde dann jedoch die Orthographie aller dieser Sprachen auf das kyrillische Alphabet umgestellt. Von der allgemeinen Einführung der Kyrilliza für die Sprachen der Sowjetunion ausgenommen blieben lediglich das Armenische und das Georgische, die ihre eigenen traditionellen Schriften beibehielten, sowie die Sprachen der baltischen Republiken und von Minderheitengruppen mittel- oder westeuropäischer Herkunft, die weiterhin in lateinischer Schrift geschrieben wurden. Nach dem Vorbild der Sowjetunion führte auch die Mongolische Volksrepublik die kyrillische Schrift ein. Zur Schreibung der nichtslawischen Sprachen der Sowjetunion wurde das kyrillische Alphabet in der für das Russische üblichen Form in den meisten Fällen um weitere, meist neugeschaffene Buchstaben erweitert, um alle Laute der jeweiligen Sprache wiedergeben zu können.

Heutige Verbreitung


Heute werden Russisch, Ukrainisch, Weißrussisch, Bulgarisch, Serbisch, Mazedonisch und das moderne Kirchenslawisch sowie zahlreiche weitere Sprachen in Osteuropa, Sibirien, dem nördlichen Kaukasus und Zentralasien (unter anderem Kasachisch, Kirgisisch, Mongolisch und Tadschikisch) mit kyrillischen Zeichen geschrieben.

Die Alphabete der einzelnen Sprachen sind im Wesentlichen gleich und unterscheiden sich nur durch einige wenige Zeichen. Manche Sprachen verwenden Sonderzeichen (ähnlich den Umlauten in der lateinischen Schrift). Allerdings werden in der kyrillischen Schrift im Gegensatz zur Lateinschrift nur selten beigefügte Akzente, Punkte, Cedillen oder ähnliches verwendet, sondern eher ganz neue Buchstabenformen eingeführt. Die kirchenslawische Schrift enthält eine ganze Reihe von Zeichen, die in den modernen Schriften nicht mehr üblich sind.

Kursive und aufrechte Formen


Eine Besonderheit des kyrillischen Alphabets besteht darin, dass sich die kursiven Formen der Kleinbuchstaben teilweise stark von den aufrechten Formen unterscheiden, etwa vergleichbar dem Unterschied zwischen kursivem und aufrechtem a oder dem unterschiedlichen Erscheinungsbild der Majuskeln und Minuskeln des lateinischen Alphabets (wohingegen die kyrillischen Minuskeln meist wie kleinere Versionen der entsprechenden Majuskeln aussehen).

Die folgende Tabelle gibt die Unterschiede zwischen kursiver und nicht-kursiver kyrillischer Druckschrift wieder. Zeichen, die erfahrungsgemäß dem unerfahrenen Leser Probleme bereiten können, sind hervorgehoben. Verwirrung ergibt sich typischerweise, weil der kursive Kleinbuchstabe völlig anders aussieht als der nichtkursive (z. B. г), und/oder weil der kursive Kleinbuchstabe dasselbe oder fast dasselbe Schriftbild aufweist wie ein lateinischer Kleinbuchstabe mit völlig anderem Lautwert (z. B. u, m, n, w).

а б в г д е ё ж з и й к л м н о п р с т у ф х ц ч ш щ ъ ы ь э ю я
а б в г д е ё ж з и й к л м н о п р с т у ф х ц ч ш щ ъ ы ь э ю я
Image:Cyrillic-italics-nonitalics.png

Im Bulgarischen und Serbischen werden diese alternativen Formen nicht nur oft auch für die aufrechte Schrift verwendet – was regelmäßig zur Ratlosigkeit von Touristen führt, da in Deutschland gedruckte Lexika fast immer nur die Standard-Druckschrift verwenden –, sondern die auf dem Balkan bevorzugten Formen der Minuskeln unterscheiden sich außerdem teilweise deutlich von den anderenorts üblichen:

  • das б (б) ähnelt noch stärker als die Standardform einem kleinen griechischen Delta (δ),
  • das г (г) sieht aus wie ein i mit Makron (ī) und nicht wie ein an der Vertikalen gespiegeltes s oder punktloses Fragezeichen,
  • das д (д) ähnelt einem g oder einer tiefgestellten 9 statt einem runden d (mit gebogener Oberlänge) oder einer gespiegelten 6,
  • das п (п) sieht aus wie das kursive и (и) mit Makron (ӣ) oder ein lateinisches u mit Makron (ū) und nicht wie ein n, und
  • das т (т) ist analog der Standardvariante (ähnlich m) die verdoppelte Form davon, also etwa vergleichbar einem w mit Makron oder dem kursiven ш (ш) mit Makron.
In der Computertypographie sind diese Varianten bisher nur über speziell lokalisierte Schriften darstellbar; zukünftig sollen aber „Smart Fonts“ über Techniken wie OpenType, Graphite oder AAT abhängig von der Sprache (halb-)automatisch die korrekten Glyphvarianten auswählen können.

Wiedergabe mit lateinischen Buchstaben


Für die graphische Wiedergabe der kyrillischen Schrift mit lateinischen Buchstaben (Romanisierung) gibt es verschiedene Möglichkeiten der Umschrift:

Die Umkehrbarkeit ist dabei nur im ersten Fall vollständig gewährleistet, mit kleinen Einschränkungen meist auch im zweiten. Daneben gibt es die rein ausspracheabhängige Schreibung, z. B. per IPA, die aber nicht von der Ursprungsverschriftung, also hier den kyrillischen Buchstaben, abhängig ist. In einigen Fällen, z. B. dem Mongolischen oder bei Namen von Auswanderern, wird das kyrillische Schriftsystem parallel mit einem anderen verwendet, für das es oft wiederum eine Transliterationsvorschrift ins lateinische gibt, die zu anderen Ergebnissen führen kann. Ein theoretisch möglicher rein zielsprachabhängiger Ansatz ist nicht üblich, da wie im lateinischen Schriftsystem nicht in jeder Sprache den kyrillischen Buchstaben dieselben Laute zugeordnet sind (z. B. гg/h).

Die in der Slawistik übliche wissenschaftliche Transliteration beruht auf dem tschechischen Alphabet. Die Normen der ISO und anderer Institute (v. a. GOST) bauen darauf auf, unterscheiden sich aber in Details davon. Die UN empfiehlt seit 1987 für geographische Bezeichnungen GOST 16876-71United Nations Group of Experts on Geographical Names (UNGEGN) – Working Group on Romanization Systems, die zumindest für das Russische keine Unterschiede zur wissenschaftlichen Transliteration und ISO/R 9 aufweist und nur drei zu ISO 9 šč/ŝ, яja/â, юju/û).

Buchstaben mit einheitlicher Transliteration
Kyrillisch А
а
Б
б
В
в
Д
д
Ѓ
ѓ
Ђ
ђ
Е
е
Ё
ё
Ж
ж
З
з
Й
й
К
к
Л
л
М
м
Н
н
О
о
П
п
Р
р
С
с
Т
т
Ќ
ќ
Ћ
ћ
У
у
Ў
ў
Ф
ф
Ц
ц
Ч
ч
Ш
ш
Ь
ь
Ѣ
ѣ
Lateinisch A
a
B
b
V
v
D
d
Ǵ
ǵ
Đ
đ
E
e
Ë
ë
Ž
ž
Z
z
J
j
K
k
L
l
M
m
N
n
O
o
P
p
R
r
S
s
T
t

Ć
ć
U
u
Ǔ
ŭ
F
f
C
c
Č
č
Š
š
Ě
ě
Für die weitgehend phonemische Transkription gibt es in den (west)europäischen Sprachen – auch und gerade der deutschen – eine lange Tradition, in deren Verlauf es auch zu Änderungen und Varianten kam (z. B. Namensendung -off/-ow/-ov/-ev oder in der DDR sh für ж). Neben der Verwendung von w anstelle von v für в weicht die vom Duden gepflegte (russisch-)deutsche Transkription vor allem bei den S-Lauten von der Transliteration ab (ш/жsch, зs statt z, цz statt c). Im englischen Sprachraum dominieren zwei einander sehr ähnliche Standards, die zugunsten von Digraphen (meist mit h) weniger stark auf diakritische Zeichen wie Hatschek und Zirkumflex setzen (z. B. щshch statt šč oder ŝ): BGN/PCGN (Geographie) und ALA/LC (Bibliothekswesen).

Durch die Verwendung in den internationalen Medien, bspw. im Profisportbereich, und deren unreflektierter Übernahme durch die lokale Presse finden sich die französische und vor allem englische Transkription auch in vielen anderen Ländern; ebenso tauchen wegen technischer Schwierigkeiten akzentbefreite Transliterationen auf. Es ist ein Qualitätsmerkmal von Verlagen und Redaktionen, den ausgewählten Transkriptions- oder Transliterationsstandard durchgängig einzuhalten.

In Jugoslawien galt für die lokalen Sprachen eine einheitliche Umwandlung von kyrillischen in lateinische Buchstaben und umgekehrt, die sich in den Nachfolgestaaten erhalten hat. Vor allem in Serbien werden beide Systeme weiterhin parallel verwendet. In den Staaten Aserbaidschan, Turkmenistan und Usbekistan wurden nach der Unabhängigkeit von der Sowjetunion in den 1990ern auf dem Türkischen basierende lateinische Alphabete (wieder-)eingeführt. In diesen Fällen wird in der Regel auch im Ausland die lokale Umschrift verwendet. In Weißrussland hat ein an das polnische angelehntes lateinisches Alphabet (Łacinka) historische Bedeutung, genießt heute aber keinen offiziellen Status und wird deswegen zur Transkription des Weißrussischen in fremdsprachigem Kontext nur selten verwendet.

Beispiele für die Umschrift von Namen

Kyrillische Schreibweise Transliteration Transkription
deutsch englisch französisch
Александр Солженицын Aleksandr Solženicyn Alexander Solschenizyn (Solshenizyn) ~ Solzhenitsyn ~ Soljenitsyne
Михаил Зощенко Michail (Mihail) Zoščenko (Zoŝenko) ~ Soschtschenko (Sostschenko) Mikhail Zoshchenko ~ Zochtchenko
Михаил Горбачёв Michail (Mihail) Gorbačëv ~ Gorbatschow Mikhail Gorbachev ~ Gorbatchev
Борис Николаевич Ельцин Boris Nikolaevič El’cin ~ Nikolajewitsch Jelzin ~ Nikolayevich Yeltsin ~ Nikolaïevitch Eltsine
Руслана Лижичко (ukrainisch) / Лыжичко (russisch) Ruslana Lyžyčko / Lyžičko ~ Lyschytschko (Lyshytschko) / Lyschitschko (Lyshitschko) ~ Lyzhychko / Lyzhichko Rouslana Lyjytchko / Lyjitchko
In Klammern steht ggf. unter Deutsch die DDR-Transkription und unter Transliteration die strengere ISO 9 von 1995.

Kirchenslawisches kyrillisches Alphabet


Die Buchstaben des alten kyrillischen Alphabets werden in Kirillica Nova wie folgt dargestellt:
Early Cyrillic letter Azu.pngEarly Cyrillic letter Buky.pngEarly Cyrillic letter Viedi.pngEarly Cyrillic letter Glagoli.pngEarly Cyrillic letter Dobro.pngEarly Cyrillic letter Yesti.pngEarly Cyrillic letter Zhiviete.pngEarly Cyrillic letter Dzelo.pngEarly Cyrillic letter Zemlia.pngEarly Cyrillic letter Izhe.pngEarly Cyrillic letter I.pngEarly Cyrillic letter Kako.pngEarly Cyrillic letter Liudiye.pngEarly Cyrillic letter Myslite.pngEarly Cyrillic letter Nashi.pngEarly Cyrillic letter Onu.pngEarly Cyrillic letter Pokoi.pngEarly Cyrillic letter Koppa.pngEarly Cyrillic letter Ritsi.pngEarly Cyrillic letter Slovo.pngEarly Cyrillic letter Tvrido.pngEarly Cyrillic letter Uku.pngEarly Cyrillic letter Fritu.pngEarly Cyrillic letter Khieru.pngEarly Cyrillic letter Otu.pngEarly Cyrillic letter Tsi.pngEarly Cyrillic letter Chrivi.pngEarly Cyrillic letter Sha.pngEarly Cyrillic letter Shta.pngEarly Cyrillic letter Yeru.pngEarly Cyrillic letter Yery.pngEarly Cyrillic letter Yeri.pngEarly Cyrillic letter Yati.pngEarly Cyrillic letter Yu.pngEarly Cyrillic letter Ya.pngEarly Cyrillic letter Yusu Maliy.pngEarly Cyrillic letter Yusu Maliy Yotirovaniy.pngEarly Cyrillic letter Yusu Bolshiy.pngEarly Cyrillic letter Yusu Bolshiy Yotirovaniy.pngEarly Cyrillic letter Ksi.pngEarly Cyrillic letter Psi.pngEarly Cyrillic letter Fita.pngEarly Cyrillic letter Izhitsa.pngEarly Cyrillic letter Izhitsa Okoviy.pngEarly Cyrillic letter Ye.pngEarly Cyrillic letter Dierv.pngEarly Cyrillic letter Tvrido Otu.pngEarly Cyrillic letter O.png

Erscheinungsformen in einzelnen modernen Sprachen


Bulgarisch

Buchstabe wissenschaftliche
Transliteration
Transkription IPA
üblich ISO deutsch englisch 1
А а A a A a a
Б б B b B b b
В в V v W w 2 V v 2 v
Г г G g G g g
Д д D d D d d
Е е E e E e
Ж ж Ž ž Sch sch (Sh sh) 3 Zh zh
З з Z z S s Z z z
И и I i I i i
Й й J j J j Y y j
К к K k K k (кс = x) 4 K k k
Л л L l L l l
М м M m M m m
Н н N n N n n
О о O o O o
П п P p P p p
Р р R r R r r
С с S s S s (ss) 4, 5 S s s
Т т T t T t t
У у U u U u u
Ф ф F f F f f
Х х Ch ch 6 H h Ch ch Kh kh; H h 1 h
Ц ц C c Z z Ts ts ts
Ч ч Č č Tsch tsch Ch ch
Ш ш Š š Sch sch Sh sh
Щ щ Št št Ŝ ŝ Scht scht Sht sht
Ъ ъ Ă ă 7 A a 8 A a ə, ʌ 9
Ь ь ' (weich) ( - ) (J j) 10 (Y) (y) (palatal)
Ю ю Ju ju Û û Ju ju Yu yu ju
Я я Ja ja  â Ja ja Ya ya ja
Hinweise:
1. In Bulgarien wird in offiziellen Dokumenten eine Umschrift verwendet, die bis auf eine Ausnahme mit der englischen Transkription identisch ist: Der kyrillische Buchstabe х wird in Ausweisdokumenten usw. nicht mit kh, sondern mit h wiedergegeben. Zu den Quellen siehe Weblinks.
2. In Bulgarien wird regelmäßig mit в → v latinisiert, da dies für die meisten Sprachen mit lateinischem Alphabet eindeutiger ist. Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts wurde silbenauslautendes , vor allem in den Endungen -ов und -ев, oft als -ff transkribiert; diese Transkription ist heute nicht mehr üblich.
3. Der Duden nennt sch als herkömmliche Transkription, da ein „stimmhafter Sch-Laut“ (wie in „Journal“) im Deutschen nicht eindeutig und verständlich mit Buchstaben ausgedrückt werden könne. Die als zweite Variante im Duden genannte und in der DDR übliche Transkription sh (als Unterscheidung zum stimmlosen sch) wird von einigen als Notbehelf angesehen, da sie nur von Menschen mit Kyrillisch-Kenntnissen verstanden und richtig ausgesprochen würde; andere argumentieren jedoch, eine Unterscheidung sei durchaus sinnvoll und solle auch in der Transkription wiedergegeben werden.
4. Falls die kyrillische Buchstabenverbindung кс aus einem griechischen oder lateinischen x hervorgegangen ist, wird oftmals bei der „Rücktranskription“ wieder ein x benutzt. Bei Namen wie Alexandra, die auch in lateinisch-schriftlichen Regionen als Aleksandra existieren, kann jedoch keine allgemein empfehlenswerte Transkription erfolgen.
5. Zwischen Vokalen zur Kennzeichnung der stimmlosen Aussprache gewöhnlich ss.
6. Gelegentlich wird auch H bzw. h verwendet.
7. Gelegentlich wird auch  (Â) bzw. â (â) verwendet. Man beachte, dass dieser Buchstabe im Bulgarischen ein normaler Vokalbuchstabe ist, nicht ein Härtezeichen wie im Russischen.
8. Früher war auch die Transkription mit u gebräuchlich.
9. Dieser Vokal wird wie alle anderen komplementär zu einem Gegenstück verwendet, in diesem Fall zu und in betonten Silben klar gesprochen: hour (engl.) 'əgʌl" target="_blank" >*" target="_blank" >oder in nicht betonten Silben abgedunkelt cut (engl.) *
10. Das Weichheitszeichen ь tritt (fast) ausschließlich im Zusammenhang mit о als ьо auf; diese Kombination wird am besten mit jo transkribiert, anstatt einen Apostroph benutzen. Die Kombinationen ьи und ье sind extrem selten und können nur bei der kyrillischen Umschrift ausländischer Namen auftreten, z.B. in „Вальехо“ oder „Педроньерас“ (Pedroñeras; Ort in Spanien). Eine (Rück-)Transkription von ьи und ье sollte i.d.R. nicht nötig sein, da man einfach die ursprüngliche lateinische Schreibweise des entsprechenden Namens verwenden sollte.

Kasachisch

Kasachische Kyrilliza Kasachische Lateinschrift Deutsche Transkription IPA
А a A a A a
Ә ә Ä ä Ä ä æ
Б б B b B b b
В в V v W w v
Г г G g G g g
Ғ ғ Ğ ğ Gh gh
Д д D d D d d
Е е E e E e / Je je 1 e, je
Ё ё * Yo yo Jo jo (O o) jo
Ж ж J j Sch sch
З з Z z S s z
И и Ï ï I i i:
Й й Y y I i / J j 2 j
К к K k K k k
Қ қ Q q Q q q
Л л L l L l l
М м M m M m m
Н н N n N n n
Ң ң Ñ ñ Ng ng ŋ
О о O o O o o
Ө ө Ö ö Ö ö ø
П п P p P p p
Р р R r R r r
С с S s S s (ss) 3 s
Т т T t T t t
У у W w U u u:, w
Ұ ұ U u U u u,
Ү ү Ü ü Ü ü y,
Ф ф F f F f f
Х х X x Ch ch x
Һ һ H h H h h
Ц ц * C c Z z
Ч ч * Ç ç Tsch tsch
Ш ш Ş ş Sch sch
Щ щ * Şç şç Schtsch schtsch
Ъ ъ * - - -
Ы ы I ı Y y
İ i İ i I i i,
Ь ь * - - -
Э э * E e E e 4 e
Ю ю Yu yu Ju ju ju
Я я Ya ya Ja ja
Die mit * gekennzeichneten Buchstaben kommen gewöhnlich nur in jüngeren Fremdwörtern russischer Herkunft vor.
1: Am Wortanfang und nach Vokal Je je, nach Konsonant e.
2: Am Wortende und vor folgendem Konsonanten I i, vor folgendem Vokal J j.
3: Zwischen Vokalen ss, sonst S s.
4: Nur am Wortanfang oder nach Vokal.

Kirgisisch

Kirgisische Kyrilliza Deutsche Transkription IPA
А a A a a
Б б B b b
В в W w v
Г г G g g~ɣ
Д д D d d
Е е E e / Je je 1 e, je
Ё ё Jo jo jo
Ж ж Dsch dsch
З з S s z
И и I i i
Й й I i / J j 2 j
К к K k k~q
Л л L l l
М м M m m
Н н N n n
Ң ң Ng ng ŋ
О о O o o
Ө ө Ö ö ø
П п P p p
Р р R r r
С с S s (ss) 3 s
Т т T t t
У у U u u
Ү ү Ü ü y
Ф ф F f f
Х х Ch ch x
Ц ц Z z ʦ
Ч ч Tsch tsch ʧ
Ш ш Sch sch ʃ
Щ щ Schtsch schtsch ʃ
Ъ ъ - -
Ы ы Y y ɯ
Ь ь - -
Э э E e e
Ю ю Ju ju ju
Я я Ja ja ja
1: Am Wortanfang und nach Vokal Je je, nach Konsonant e.
2: Am Wortende und vor folgendem Konsonanten I i, vor folgendem Vokal J j.
3: Zwischen Vokalen ss, sonst S s.

Mazedonisch

Buchstabe Transliteration und
Transkription
IPA
А а A a a
Б б B b b
В в V v v
Г г G g g
Ѓ ѓ Gj gj, Đ đ 1
Д д D d d
Е е E e
Ж ж Ž ž
З з Z z z
Ѕ ѕ Dz dz, DZ/Dz dz 2 dz
И и I i i
Ј ј J j j
К к K k k
Ќ ќ Kj kj, Ć ć 1 c,
Л л L l l
Љ љ Lj lj, LJ/Lj lj 2
М м M m m
Н н N n n
Њ њ Nj nj, NJ/Nj nj 2
О о O o
П п P p p
Р р R r r
С с S s s
Т т T t t
У у U u u
Ф ф F f f
Х х H h x
Ц ц C c ts
Ч ч Č č
Џ џ Dž dž, DŽ/Dž dž 2
Ш ш Š š
Hinweise:
1. In den Ländern des ehemaligen Jugoslawiens sind für Ѓ ѓ und Ќ ќ auch die am serbischen und kroatischen Lateinalphabet orientierten Transkriptionen Đ (Đ) đ (đ) sowie Ć (Ć) ć (ć) üblich.
2. In Unicode gibt es aus Kompatibilitätsgründen für die Digraphen eigene Codes, die aber nur in Ausnahmefällen verwendet werden sollten: DZ (DZ) oder Dz (Dz) dz (dz); LJ (LJ) oder Lj (Lj) lj (lj); NJ (NJ) oder Nj (Nj) nj (nj); DŽ (DŽ) oder Dž (Dž) dž (dž).

Mongolisch

Kyrillisch Deutsche Transkription Wissenschaftliche Transliteration
А а A a A a
Б б B b B b
В в W w V v
Г г G g G g
Д д D d D d
Е е Je je E e
Ё ё Jo jo Jo jo
Ж ж Dsch dsch Ž ž
З з Z z Z z
И и I i I i
Й й I i J j
К к K k K k
Л л L l L l
М м M m M m
Н н N n N n
О о O o O o
Ө ө Ö ö Ö ö
П п P p P p
Р р R r R r
С с S s S s
Т т T t T t
У у U u U u
Ү ү Ü ü Ü ü
Ф ф F f F f
Х х Ch ch Ch ch
Ц ц Ts ts C c
Ч ч Tsch tsch Č č
Ш ш Sch sch Š š
Щ щ Schtsch schtsch Šč šč
Ъ ъ (fällt weg) - -
Ы ы Y y Y y
Ь ь J j ’ ’
Э э E e Ė ė
Ю ю Ju ju Ju ju
Я я Ja ja Ja ja

Russisch

Buchstabe Transliteration Transkription Aussprache12
üblich ISO deutsch englisch IPA
А а A a A a a
Б б B b B b b
В в V v W w V v v
Г г G g G g (w)8 G g g
Д д D d D d d
Е е E e E e (Je je)1 E e (Ye ye)1
Ё ё Ë ë Jo jo (O o)2 E e (auch Yo yo)
Ж ж Ž ž Sch sch (Sh sh)3 Zh zh ʒ
З з Z z S s Z z z
И и I i I i11 i
Й й J j I i ( - )4 Y y j
К к K k K k5 K k k
Л л L l L l l
М м M m M m m
Н н N n N n n
О о O o O o ɔ
П п P p P p p
Р р R r R r r
С с S s S s (ss)5, 10 S s s
Т т T t T t t
У у U u U u u
Ф ф F f F f f
Х х Ch ch H h Ch ch Kh kh x
Ц ц C c Z z Ts ts ts
Ч ч Č č Tsch tsch Ch ch
Ш ш Š š Sch sch Sh sh ʃ
Щ щ Šč šč Ŝ ŝ Schtsch schtsch (Stsch stsch)9 Shch shch ʃʲ
Ъ ъ " ( - ) (hart) ( - )6
Ы ы Y y Y y ɨ
Ь ь ' (weich) ( - ) (J j)7 (Y) (y) ʲ
Э э Ė ė È è E e ɛ
Ю ю Ju Ju Û û Ju ju Yu yu ju
Я я Ja ja  â Ja ja Ya ya ja
Hinweise:
1. Nach russ. Vokalen, am Wortanfang und nach ь sowie ъ wird mit je bzw. Je (engl. ye bzw. Ye) transkribiert, sonst mit e. Beispiel: Ельцин -> Jelzin. Wenn im Russischen für Е е auch Ё ё geschrieben werden kann, wird Е е wie Ё ё wiedergegeben.
2. Nach russ. Vokalen, am Wortanfang, nach den meisten Konsonanten und nach ь sowie ъ wird mit jo bzw. Jo transkribiert; nur nach ж (sch/sh), ч (tsch), ш (sch), und щ (schtsch/stsch) jedoch mit o. Beispiel: Горбачёв -> Gorbatschow
3. Der Duden nennt sch als herkömmliche Transkription, da ein „stimmhafter Sch-Laut“ (wie in „Journal“) im Deutschen nicht eindeutig und verständlich mit Buchstaben ausgedrückt werden könne. Die als zweite Variante im Duden genannte und in der DDR übliche Transkription sh (als Unterscheidung zum stimmlosen sch) wird von einigen als Notbehelf angesehen, da sie nur von Menschen mit Kyrillisch-Kenntnissen verstanden und richtig ausgesprochen würde, andere argumentieren jedoch, eine Unterscheidung sei durchaus sinnvoll und solle auch in der Transkription wiedergegeben werden. In der Wikipedia wird jedoch aus Gründen der Einheitlichkeit die Schreibung mit sch verwendet.
4. Der Duden schreibt: „й wird nach и und nach ы nicht wiedergegeben“ und „й = i am Wortende sowie zwischen russischem Vokalbuchstaben und russischem Konsonantenbuchstaben“. Beispiele: Горький -> Gorki, Андрей -> Andrei, Чуйков -> Tschuikow.
5. Der Duden schreibt vor, dass „in allen Fällen“ кс als x transkribiert werden soll. In der Wikipedia wenden wir diese Regel nur dann an, wenn es um Wörter griechischen oder lateinischen Ursprungs geht (Алексей -> Alexei), in echt russischen Wörtern wie etwa dem Ortsnamen Выкса wird die Schreibung mit ks verwendet (also Wyksa).
6. Härtezeichen: Hebt die Palatalisierung des voranstehenden Konsonanten auf. Wird i. A. nicht transkribiert. Siehe aber 1.
7. Weichheitszeichen: Palatalisiert den vorangegangenen Konsonanten. Wird im Allgemeinen nicht transkribiert, da die Ausspracheunterschiede für Nicht-Sprachkundige kaum auffallen und ein Apostroph im Wort den Lesefluss nur erschwert. Beispiel: Gorki statt Gor'ki. Ausnahmen sind die Verbindungen ьи und ьо, die als ji bzw. jo transkribiert werden.
8. In der Genitivendung der Adjektive -ого/-его jedoch (im Einklang mit der Aussprache) w: -owo/-(j)ewo.
9. In der DDR war auch die Transkription stsch üblich.
10. Zwischen Vokalen zur Kennzeichnung der stimmlosen Aussprache gewöhnlich ss.
11. Siehe aber Ь ь und 7.
12. Bei Vokalen bezieht sich die Aussprachengabe auf die Aussprache in betonter Stellung. Abweichende Aussprachen infolge von Vokalreduktion in unbetonten Silben werden nicht angegeben. __________________________________

Hinweis: Laut Bruhn (Russisch für Bibliothekare) sollte bei großgeschriebenen russischen Buchstaben, die durch zwei lateinische Buchstaben zu transliterieren sind, in der Transliteration logischerweise jeweils auch der zweite Buchstabe großgeschrieben werden, also Х = CH, Щ = ŠČ, Ю = JU und Я = JA.

Serbisch

Buchstabe serbische, kroatische
und bosnische Lateinschrift
IPA
А а A a a
Б б B b b
В в V v v
Г г G g g
Д д D d d
Ђ ђ Đ đ, Dj dj1
Е е E e
Ж ж Ž ž
З з Z z z
И и I i i
Ј ј J j j
К к K k k
Л л L l l
Љ љ Lj lj2
М м M m m
Н н N n n
Њ њ Nj nj2
О о O o
П п P p p
Р р R r r
С с S s s
Т т T t t
Ћ ћ Ć ć
У у U u u
Ф ф F f f
Х х H h x
Ц ц C c z
Ч ч Č č
Џ џ Dž dž2
Ш ш Š š
Hinweise:
1. Đ đ (für Ђ ђ) kann bei technischen Problemen auch durch Dj bzw. dj ersetzt werden.
2. Diese Digraphen werden auch in lateinischer Schreibweise als jeweils nur ein Buchstabe betrachtet.

Tadschikisch

Tadschikische
Kyrilliza
Deutsche
Transkription
IPA
А a A a a
Б б B b b
В в W w v
Г г G g g
Д д D d d
Е е E e / Je je 1 e, je
Ё ё Jo jo
Ж ж Sch sch
З з S s z
И и I i i
Й й I i / J j 2 j
К к K k k
Л л L l l
М м M m m
Н н N n n
О о O o
П п P p p
Р р R r r
С с S s (ss) 3 s
Т т T t t
У у U u u
Ф ф F f f
Х х Ch ch x
Ц ц 4 Z z
Ч ч Tsch tsch
Ш ш Sch sch
Щ щ 4 Schtsch schtsch
Ъ ъ - / - 5
Ы ы 4 Y y i
Ь ь 6 - -
Э э 7 E e e
Ю ю Ju ju ju
Я я Ja ja ja
Ғ ғ Gh gh
Ӣ ӣ Ij ij i 8
Қ қ Q q q
Ӯ ӯ U u
Ҳ ҳ H h h
Ҷ ҷ Dsch dsch
1: Am Wortanfang und nach Vokal Je je, nach Konsonant e.
2: Am Wortende und vor folgendem Konsonanten I i, vor folgendem Vokal J j.
3: Zwischen Vokalen ss, sonst S s.
4: Diese Buchstaben kamen nur in Lehnwörtern aus dem Russischen vor. Durch die Rechtschreibreform von 1998 wurden sie abgeschafft.
5: In Wörtern arabischer Herkunft nach Konsonant *, nach Vokal bewirkt es eine Dehnung des vorangehenden Vokals. In Wörtern russischer Herkunft nicht gesprochen.
6: Zu sowjetischer Zeit wurde zwischen Konsonant und einem folgenden Ё ё, Ю ю, Я я in einheimischen Wörtern immer ь geschrieben. Außerdem kam es in Lehnwörtern aus dem Russischen vor. Durch die Rechtschreibreform von 1998 wurde es ersatzlos abgeschafft.
7: Nur am Wortanfang und nach Vokalen, in anderen Stellungen wird Е е geschrieben.
8: Wird nur am Wortende für betontes auslautendes * verwendet, um es von unbetontem zu unterscheiden.

Tschetschenisch

Kyrillisch Wissenschaftliche
Transliteration
Deutsche
Transkription
IPA
А а A a A a
АЬ аь Ä ä Ä ä
Б б B b B b
В в W w W w 1
Г г G g G g
ГӀ гӀ Ġ ġ Gh gh
Д д D d D d
ДЖ дж Dž dž Dsch dsch
ДЗ дз Dz dz Ds ds
Е е E e E e / Je je 2
Ё ё Jo jo Jo jo / (o) 3
ЁЬ ёь Jö jö Jö jö
Ж ж Ž ž Sch sch (Sh sh)
З з Z z S s
И и I i I i / ji 4
Й й I i J j
К к K k Kh kh
КХ кх Q q Kh kh
КЪ къ Q̣ q̣ K k
КӀ кӀ Ḳ ḳ K k
Л л L l L l
М м M m M m
Н н N n N n
О о O o O o
ОЬ оь Ö ö Ö ö
П п P p Ph ph
ПӀ пӀ Ṗ ṗ P p
Р р R r R r
С с S s S s (ss) 5
Т т T t Th th
ТӀ тӀ Ṭ ṭ T t
У у U u U u
УЬ уь Ü ü Ü ü
Ф ф F f F f
Х х Ḫ ḫ Ch ch
ХЬ хь Ḥ ḥ H h
ХӀ хӀ H h H h
Ц ц C c Zh zh
ЦӀ цӀ C̣ c̣ Z z
Ч ч Č č Tschh tschh
ЧӀ чӀ Č̣ č̣ Tsch tsch
Ш ш Š š Sch sch
Щ щ Šč šč Schtsch schtsch
Ъ ъ " " (fällt weg) -
Ы ы Y y Y y
Ь ь ’ ’ (fällt weg) -
Э э Ė ė E e
Ю ю Ju ju Ju ju
ЮЬ юь Jü jü Jü jü
Я я Ja ja Ja ja
ЯЬ яь Jä jä Jä jä
Ӏ Ӏ ʿ ʿ ’ ’
Hinweise:
1. U am Silbenende nach е, э und o.
2. Je am Wortanfang, im Silbenanfang nach Vokal, nach й, ъ und nach ь.
3. O in russischen Lehnwörtern nach ж, ч, ш und щ.
4. Ji in russischen Lehnwörtern nach ь.
5. Zwischen Vokalen ss, sonst s.

Ukrainisch

 Buchstabe   wissenschaftliche Transliteration   Transkription 
 kursiv   üblich   ISO   deutsch   englisch 
А а A a A a
Б б B b B b
В в В в V v W w V v
Г г Г г H h G g H h
Ґ ґ G g GmitGravis.png G g
Д д Д д D d D d
Е е E e E e
Є є Je je Ê ê Je je Ye ye
Ж ж Ž ž Sch sch (Sh sh) Zh zh
З з Z z S s Z z
И и И и Y y I i Y y
І і I i Ì ì I i
Ї ї Ji ji Ï ï Ji ji Yi yi (Ï ï)
Й й Й й J j J j Y y
К к K k K k (statt ks auch x) K k
Л л L l L l
М м M m M m
Н н N n N n
О о O o O o
П п P p P p
Р р R r R r
С с S s S s 1 S s
Т т Т т T t T t
У у U u U u
Ф ф F f F f
Х х Ch ch H h Ch ch Kh kh
Ц ц C c Z z Ts ts
Ч ч Č č Tsch tsch Ch ch
Ш ш Š š Sch sch Sh sh
Щ щ Šč šč Ŝ ŝ Schtsch schtsch (Stsch stsch) Shch shch
ь ' bzw. j 2 (weich) ( - ) bzw. j ( - ) bzw. y
Ю ю Ju Ju Û û Ju ju Yu yu
Я я Ja ja  â Ja ja Ya ya
' ' (Apostroph) 3 ( - ) ( - )
Hinweise:
1. Zwischen Vokalen zur Kennzeichnung der stimmlosen Aussprache auch ss.
2. Weichheitszeichen, nur nach Konsonanten; ein Großbuchstabe existiert nicht; palatisiert den vorangehenden Konsonanten; in der Transliteration j vor o, sonst (im Auslaut und vor Konsonanten) „'“; in der Transkription j vor o, sonst nicht wiedergegeben.
3. nur zwischen labialem Konsonanten und j + Vokal; in der Transkription gewöhnlich nicht wiedergegeben.

Weißrussisch

Kyrillischer Buchstabe Transliteration Transkription SAMPA-Wert
üblich ISO Łacinka deutsch englisch
А а A a A a /a/
Б б B b B b /b/
В в V v W w V v /v/
Г г H h G g H h H h /h/
Ґ ґ 10 G g GmitGravis.png G g G g /g/
Д д D d D d /d/
Дз дз Dz dz Dz dz, Dź dź 9 Ds ds Dz dz /dz/
Дж дж Dž dž Dsch dsch Dzh dzh /Z/
Е е E e Je je 6, ie 7, e 8 E e (Je je) 1 E e (Ye ye) 2 /jE/
Ё ё Ë ë Jo jo 6, io 7, o 8 Jo jo E e (auch Yo yo) /jO/
Ж ж Ž ž Sch sch (Sh sh) 3 Zh zh /Z/
З з Z z Z z, Ź ź 9 S s Z z /z/
І і I i Ì ì I i, Ji ji 6 I i /i/
Й й J j J j Y y /j/
К к K k K k K k /k/
Л л L l Ł ł, L l 9 L l /l/
М м M m M m /m/
Н н N n N n, Ń ń 9 N n /n/
О о O o O o /o/
П п P p P p /p/
Р р R r R r /r/
С с S s S s, Ś ś 9 S s (ss) 4 S s /s/
Т т T t T t /t/
У у U u U u /u/
Ў ў Ŭ ŭ U u /ŭ/
Ф ф F f F f /f/
Х х Ch ch H h Ch ch Ch ch Kh kh /x/
Ц ц C c C c, Ć ć 9 Z z Ts ts /ts/
Ч ч Č č Tsch tsch Ch ch /tS/
Ш ш Š š Sch sch Sh sh /S/
Ы ы Y y Y y /1/, IPA: /i/
Ь ь ' (weich) ´ 9 ( - ) (J j) 5 (Y) (y) /j/ - palatal
Э э Ė ė È è E e E e /E/
Ю ю Ju ju Û û Ju ju 6, iu 7, u 8 Ju ju Yu yu /ju/
Я я Ja ja  â Ja ja 6, ia 7, a 8 Ja ja Ya ya /ja/
Hinweise:
1. Nach weißruss. Vokalen, am Wortanfang und nach ь wird mit je bzw.Je transkribiert, sonst mit e. Beispiel: Ельцын -> Jelzyn.
2. Im Englischen entsprechend mit ye bzw. Ye
3. Der Duden nennt sch als herkömmliche Transkription, da ein „stimmhafter Sch-Laut“ (wie in „Journal“) im Deutschen nicht eindeutig und verständlich mit Buchstaben ausgedrückt werden könne. Die als zweite Variante im Duden genannte und in der DDR übliche Transkription sh (als Unterscheidung zum stimmlosen sch) wird von einigen als Notbehelf angesehen, da sie nur von Menschen mit Kyrillisch-Kenntnissen verstanden und richtig ausgesprochen würde, andere argumentieren jedoch, eine Unterscheidung sei durchaus sinnvoll und solle auch in der Transkription wiedergegeben werden. In der Wikipedia wird jedoch aus Gründen der Einheitlichkeit die Schreibung mit sch verwendet.
4. Zwischen Vokalen zur Kennzeichnung der stimmlosen Aussprache gewöhnlich ss.
5. Weichheitszeichen: Palatalisiert den vorangegangenen Konsonanten. Wird im Allgemeinen nicht transkribiert, da die Ausspracheunterschiede für Nicht-Sprachkundige kaum auffallen und ein Apostroph im Wort den Lesefluss nur erschwert. Ausnahmen sind die Verbindungen ьі und ьо, die als ji bzw. jo transkribiert werden.
6. Am Wortanfang oder nach Vokal benutzt Łacinka ja, je, jo, ju für я, е, ё, ю, nach Vokal auch ji für і.
7. Nach Konsonant außer Л л (L l) benutzt Łacinka ia, ie, io, iu für я, е, ё, ю.
8. Nach Л л fällt in Łacinka j bzw. i von я, е, ё, ю weg: a, e, o, u.
9. In Łacinka werden die palatalisierte Konsonanten bezeichnenden Buchstaben mit Akutakzent versehen, wenn sie vor einem anderen Konsonanten oder am Wortende stehen: Дзь дзь = Dź dź; Зь зь = Ź ź; Нь нь = Ń ń; Сь сь = Ś ś; Ць ць = Ć ć. Das L hingegen erhält standardmäßig den Schrägstrich und verliert ihn, wenn in der Kyrilliza ein Weichheitszeichen oder einer der Vokalbuchstaben і, я, е, ё, ю folgt: Л л = Ł ł; Ль ль = L l.
10. Nicht Teil der derzeitigen offiziellen Orthographie, aber von manchen trotzdem verwendet, um vor allem in Fremdwörtern den Laut * darzustellen.

Buchstabieralphabet


Russisches Buchstabieralphabet
ААннаAnna
ББорисBoris
ВВасилийWassili
ГГалина, ГригорийGalina, Grigori
ДДмитрийD(i)mitri
ЕЕленаJelena
ЁёжJosch
ЖЖеня, жукSchenja, Schuk
ЗЗинаидаSinaida
ИИванIwan
ЙИван КраткийIwan kratki
ККонстантин, КостяKonstantin, Kostja
ЛЛенаLena
ММарияMarija
ННиколайNikolai
ООльгаOlga
ППавелPawel
РРоманRoman
ССергейSergei
ТТатьяна, ТамараTatjana, Tamara
УУльянаUljana
ФФëдорFjodor
ХХаритонChariton
Ццентр, цапляZentr, Zaplja
ЧЧеловекTschelowek
ШШураSchura
ЩщукаSchtschuka
ЭэхоEcho
ЮЮлианаJuliana
ЯЯковJakow

Zeichenkodierung


Kyrillisch ist in Unicode in den Bereichen U+0400–FF (Cyrillic) und U+0500–2F (Cyrillic Supplement, zur Zeit nur belegt mit speziellen Schriftzeichen für Komi) alloziert. Der Bereich Cyrillic ist weiter unterteilt in folgende Abschnitte:

U+0410–4F: Basic Russian Alphabet
U+0400–0F
U+0450–5F: Cyrillic Extensions (Groß- und Kleinbuchstaben in getrennten Abschnitten)
U+0460–81: Historic Letters
U+0482–89: Historic Miscellaneous (diakritische und Zahlzeichen)
U+048A–F9: Extended Cyrillic

Die verbreitetesten 8-Bit-Kodierungen für Kyrillisch sind ISO 8859-5, Windows-1251, Macintosh Cyrillic, KOI8-R und KOI8-U.

Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die Kodierung kyrillischer Zeichen in der aktuellen ISO-Transliteration, hexadezimal und dezimal in Unicode (z.B. für numerische Zeichenreferenzen in HTML, SGML und XML verwendbar), und als hexadezimale Bytewerte in den fünf erwähnten 8-Bit-Kodierungen, wobei die Ergänzungen von KOI8-U gegenüber KOI8-R in der gemeinsamen Spalte in Klammern stehen.

ISOUnicode 8859-5CP1251MacCyrKOI8
Basic Russian Alphabet
А аA a0410 04301040 1072B0 D0 C0 E0 80 E0 E1 C1
Б бB b0411 04311041 1073B1 D1 C1 E1 81 E1 E2 C2
В вV v0412 04321042 1074B2 D2 C2 E2 82 E2 F7 D7
Г гG g0413 04331043 1075B3 D3 C3 E3 83 E3 E7 C7
Д дD d0414 04341044 1076B4 D4 C4 E4 84 E4 E4 C4
Е еE e0415 04351045 1077B5 D5 C5 E5 85 E5 E5 C5
Ж жŽ ž0416 04361046 1078B6 D6 C6 E6 86 E6 F6 D6
З зZ z0417 04371047 1079B7 D7 C7 E7 87 E7 FA DA
И иI i0418 04381048 1080B8 D8 C8 E8 88 E8 E9 C9
Й йJ j0419 04391049 1081B9 D9 C9 E9 89 E9 EA CA
К кK k041A 043A1050 1082BA DA CA EA 8A EA EB CB
Л лL l041B 043B1051 1083BB DB CB EB 8B EB EC CC
М мM m041C 043C1052 1084BC DC CC EC 8C EC ED CD
Н нN n041D 043D1053 1085BD DD CD ED 8D ED EE CE
О оO o041E 043E1054 1086BE DE CE EE 8E EE EF CF
П пP p041F 043F1055 1087BF DF CF EF 8F EF F0 D0
Р рR r0420 04401056 1088C0 E0 D0 F0 90 F0 F2 D2
С сS s0421 04411057 1089C1 E1 D1 F1 91 F1 F3 D3
Т тT t0422 04421058 1090C2 E2 D2 F2 92 F2 F4 D4
У уU u0423 04431059 1091C3 E3 D3 F3 93 F3 F5 D5
Ф фF f0424 04441060 1092C4 E4 D4 F4 94 F4 E6 C6
Х хH h0425 04451061 1093C5 E5 D5 F5 95 F5 E8 C8
Ц цC c0426 04461062 1094C6 E6 D6 F6 96 F6 E3 C3
Ч чČ č0427 04471063 1095C7 E7 D7 F7 97 F7 FE DE
Ш шŠ š0428 04481064 1096C8 E8 D8 F8 98 F8 FB DB
Щ щŜ ŝ0429 04491065 1097C9 E9 D9 F9 99 F9 FD DD
Ъ ъ ʺ 042A 044A1066 1098CA EA DA FA 9A FA FF DF
Ы ыY y042B 044B1067 1099CB EB DB FB 9B FB F9 D9
Ь ь ʹ 042C 044C1068 1100CC EC DC FC 9C FC F8 D8
Э эÈ è042D 044D1069 1101CD ED DD FD 9D FD FC DC
Ю юÛ û042E 044E1070 1102CE EE DE FE 9E FE E0 C0
Я я â042F 044F1071 1103CF EF DF FF 9F DF F1 D1
Cyrillic Extensions
Ѐ ѐ 0400 04501024 1104–– –– –– –– –– –– –– ––
Ё ёË ë0401 04511025 1105A1 F1 A8 B8 DD DE B3 A3
Ђ ђĐ đ0402 04521026 1106A2 F2 80 90 AB AC –– ––
Ѓ ѓǴ ǵ0403 04531027 1107A3 F3 81 83 AE AF (B4) ––
Є єÊ ê0404 04541028 1108A4 F4 AA BA B8 B9 –– (A4)
Ѕ ѕẐ ẑ0405 04551029 1109A5 F5 BD BE C1 CF –– ––
І іÌ ì0406 04561030 1110A6 F6 B2 B3 A7 B4 (B6 A6)
Ї їÏ ï0407 04571031 1111A7 F7 AF BF BA BB (B7 A7)
Ј јJˇ ǰ0408 04581032 1112A8 F8 A3 BC B7 C0 –– ––
Љ љL̂ l̂0409 04591033 1113A9 F9 8A 9A BC BD –– ––
Њ њN̂ n̂040A 045A1034 1114AA FA 8C 9C BE BF –– ––
Ћ ћĆ ć040B 045B1035 1115AB FB 8E 9E CB CC –– ––
Ќ ќḰ ḱ040C 045C1036 1116AC FC 8D 9D CD CE –– ––
Ѝ ѝ 040D 045D1037 1117–– –– –– –– –– –– –– ––
Ў ўŬ ŭ040E 045E1038 1118AE FE A1 A2 D8 D9 –– ––
Џ џD̂ d̂040F 045F1039 1119AF FF 8F 9F DA DB –– ––
Historic Letters
Ѡ ѡ0460 04611120 1121–– –– –– –– –– –– –– ––
Ѣ ѣ0462 04631122 1123–– –– –– –– –– –– –– ––
Ѥ ѥ0464 04651124 1125–– –– –– –– –– –– –– ––
Ѧ ѧ0466 04671126 1127–– –– –– –– –– –– –– ––
Ѩ ѩ0468 04691128 1129–– –– –– –– –– –– –– ––
Ѫ ѫǍ ǎ046A 046B1130 1131–– –– –– –– –– –– –– ––
Ѭ ѭ046C 046D1132 1133–– –– –– –– –– –– –– ––
Ѯ ѯ046E 046F1134 1135–– –– –– –– –– –– –– ––
Ѱ ѱ0470 04711136 1137–– –– –– –– –– –– –– ––
Ѳ ѳF̀f̀0472 04731138 1139–– –– –– –– –– –– –– ––
Ѵ ѵỲ ỳ0474 04751140 1141–– –– –– –– –– –– –– ––
Ѷ ѷ0476 04771142 1143–– –– –– –– –– –– –– ––
Ѹ ѹ0478 04791144 1145–– –– –– –– –– –– –– ––
Ѻ ѻ047A 047B1146 1147–– –– –– –– –– –– –– ––
Ѽ ѽ047C 047D1148 1149–– –– –– –– –– –– –– ––
Ѿ ѿ047E 047F1150 1151–– –– –– –– –– –– –– ––
Ҁ ҁ0480 04811152 1153–– –– –– –– –– –– –– ––
Extended Cyrillic
Ҋ ҋ048A 048B1162 1163–– –– –– –– –– –– –– ––
Ҍ ҍĚ ě048C 048D1164 1165–– –– –– –– –– –– –– ––
Ҏ ҏ048E 048F1166 1167–– –– –– –– –– –– –– ––
Ґ ґG̀ g̀0490 04911168 1169–– –– –– –– –– –– –– ––
Ғ ғĠ ġ0492 04931170 1171–– –– –– –– –– –– –– ––
Ҕ ҕĞ ğ0494 04951172 1173–– –– –– –– –– –– –– ––
Җ җŽ̦ ž̧0496 04971174 1175–– –– –– –– –– –– –– ––
Ҙ ҙ0498 04991176 1177–– –– –– –– –– –– –– ––
Қ қĶ ķ049A 049B1178 1179–– –– –– –– –– –– –– ––
Ҝ ҝ049C 049D1180 1181–– –– –– –– –– –– –– ––
Ҟ ҟK̄ k̄049E 049F1182 1183–– –– –– –– –– –– –– ––
Ҡ ҡ04A0 04A11184 1185–– –– –– –– –– –– –– ––
Ң ңṆ ṇ04A2 04A31186 1187–– –– –– –– –– –– –– ––
Ҥ ҥṄ ṅ04A4 04A51188 1189–– –– –– –– –– –– –– ––
Ҧ ҧṔ ṕ04A6 04A71190 1191–– –– –– –– –– –– –– ––
Ҩ ҩÒ ò04A8 04A91192 1193–– –– –– –– –– –– –– ––
Ҫ ҫÇ ç04AA 04AB1194 1195–– –– –– –– –– –– –– ––
Ҭ ҭŢ ţ04AC 04AD1196 1197–– –– –– –– –– –– –– ––
Ү үÙ ù04AE 04AF1198 1199–– –– –– –– –– –– –– ––
Ұ ұU u04B0 04B11200 1201–– –– –– –– –– –– –– ––
Ҳ ҳḨ ḩ04B2 04B31202 1203–– –– –– –– –– –– –– ––
Ҵ ҵC̄ c̄04B4 04B51204 1205–– –– –– –– –– –– –– ––
Ҷ ҷ04B6 04B71206 1207–– –– –– –– –– –– –– ––
Ҹ ҹ04B8 04B91208 1209–– –– –– –– –– –– –– ––
Һ һḤ ḥ04BA 04BB1210 1211–– –– –– –– –– –– –– ––
Ҽ ҽC̆ c̆04BC 04BD1212 1213–– –– –– –– –– –– –– ––
Ҿ ҿÇ̆ ç̆04BE 04BF1214 1215–– –– –– –– –– –– –– ––
Ӏ 04C0 1216 –– –– –– –– –– –– –– ––
Ӂ ӂZ̆ z̆04C1 04C21217 1218–– –– –– –– –– –– –– ––
Ӄ ӄ04C3 04C41219 1220–– –– –– –– –– –– –– ––
Ӆ ӆ04C5 04C61221 1222–– –– –– –– –– –– –– ––
Ӈ ӈ04C7 04C81223 1224–– –– –– –– –– –– –– ––
Ӊ ӊ04C9 04CA1225 1226–– –– –– –– –– –– –– ––
Ӌ ӌÇ ç04CB 04CC1227 1228–– –– –– –– –– –– –– ––
Ӎ ӎ04CD 04CE1229 1230–– –– –– –– –– –– –– ––
Ӑ ӑĂ ă04D0 04D11232 1233–– –– –– –– –– –– –– ––
Ӓ ӓÄ ä04D2 04D31234 1235–– –– –– –– –– –– –– ––
Ӕ ӕ04D4 04D51236 1237–– –– –– –– –– –– –– ––
Ӗ ӗĔ ĕ04D6 04D71238 1239–– –– –– –– –– –– –– ––
Ә ә04D8 04D91240 1241–– –– –– –– –– –– –– ––
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Tag der kyrillischen Schrift


Der Tag der kyrillischen Schrift ist der 24. Mai, in Bulgarien ist er offizieller Feiertag. An diesem Tag werden traditionell am Denkmal für Kyrill und Method vor der Bulgarischen Nationalbibliothek Blumen niedergelegt, auch in Moskau auf dem Slawjanskaja-Platz in der Nähe des Kreml, wo sich ebenfalls ein Denkmal befindet, in vielen Kirchen werden Gottesdienste abgehalten.

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