Eine Intermetallische Verbindung oder intermetallische Phase ist eine Verbindung aus zwei oder mehreren Metallen. Sie zeigen im Unterschied zu Legierungen Gitterstrukturen, die sich von denen der konstituierenden Metalle unterscheiden. Die Zusammensetzung einer intermetallischen Phase ist entweder fixiert entsprechend einem festen Mischungsverhältnis (intermetallische Verbindung im engeren Sinne mit stöchiometrischer Zusammensetzung), oder sie ist innerhalb eines mehr oder weniger weiten Homogenitätsbereichs um die stöchiometrische Zusammensetzung herum variierbar. Die besonderen physikalischen und mechanischen Eigenschaften solcher Verbindungen resultieren aus der besonders starken Bindung zwischen den ungleichartigen Atomen, die überwiegend metallisch ist mit mehr oder weniger großen Anteilen anderer Bindungsarten. Intermetallische Verbindungen sind häufig hart und auch chemisch recht beständig. Einige Verbindungen zeichnen sich durch besondere magnetische oder Supraleitungseigenschaften aus . Manche haben Halbleitereigenschaften.
Manche Metalle können miteinander sehr heftig reagieren. So reagieren Zink und Nickel bei Temperaturen über 1000 Grad Celsius explosionsartig.
Literatur:
Intermetallic Compounds, Vol. 3: Progress, Herausgeber J. H. Westbrook und R. L. Fleischer, John Wiley & Sons, Chichester 2002, 1086 Seiten.
Intermetallic Compounds - Principles and Practice, Herausgeber J. H. Westbrook und R. L. Fleischer, John Wiley & Sons, Chichester 1995, 2 Bände.
G. Sauthoff: Intermetallics, Wiley-VCH, Weinheim 1995, 165 Seiten.
Externer Verweis:
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"Intermetallische Verbindung".
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