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Interkulturelle Kommunikation oder in der CCC (Cross-Cultural-Communication) ist ein interdisziplinäres Forschungsgebiet. Angesichts zunehmender Internationalisierung soll sie eine neue Qualität bei der Begegnungen zwischen Menschen aus verschiedenen Kulturen schaffen.

Interkulturelle Kommunikation ist eine praxisorientierte, interdisziplinäre Wissenschaft mit der Zielrichtung, die Kommunikation zwischen Angehörigen unterschiedlicher Werte- und Kulturräume verständlich zu machen und gegebenenfalls zwischen ihnen zu vermitteln.

Forschungsgebiete


  • Vor diesem Hintergrund ist CCC Bestandteil der kultur- und sozialwissenschaftlichen Disziplin, thematisiert sie doch in grundlegender Art und Weise die Unterschiede und das Verständnis zwischen dem Selbst und dem Fremden.
  • Eine zweite Dimension liegt in der wirtschaftswissenschaftlichen Disziplin, denn gerade hier sind die wesentlichsten und wichtigsten, weil geldwertende CI zu erwarten. Natürlich ist IK per definitionem auf Inhalte und Erkenntnisse aus angrenzenden Wissenschaften angewiesen, z.B. Ethnologie, Volkskunde, Geographie, Soziologie, Psychologie oder auch Theologie (in geringem Maße).

  • Nicht zuletzt sollte die Dimension der Sprache angesprochen werden, ist die doch das zentrale Kommunikationsmittel des Menschen. Insofern baut Interkulturelle Kommunikation natürlich auf einer unmittelbaren Nähe zu Linguistik und setzt ein natürliches Verständnis der respektiven Sprache voraus.

Allgemeines


Allgemein ist Interkulturelle Kommunikation die Kommunikation zwischen Menschen, die aus verschiedenen Kulturen stammen und deshalb unterschiedliche Mentalitäten besitzen. Es wird häufig irrtümlich vorausgesetzt, dass Kommunizietes auch verstanden wird, aber: Setzen wir ein Verständnis (z.B. durch Sprache) voraus, so legen wir auch keinen besonderen Wert auf die Übermittlung unserer Nachricht, da wir den Empfänger als des verwendeten Kommunikationsprozesses mächtig und per se als "verständig" betrachten. Ist dieser Empfänger aber - aufgrund eines anderen Begriffs- und Werteraumes - nicht fähig, die gesendeten Signale in der von uns gewollten Art zu verstehen, entstehen Probleme, die als "Critical Incident" (CI) bezeichnet werden. Denn genau zu diesem Zeitpunkt versuchen sowohl Sender als auch Empfänger die nicht übermittelte Botschaft bzw. die erfolgte Reaktion in der ihnen eigenen Art zu interpretieren. Diese Interpretation, die sich an den Werten und Erfahrungen des eigenen Kulturraumes orientiert, kann zu grundlegenden Problemen in der Kommunikation führen.
Beispiel: Ein oft bemühtes Beispiel eines non-verbalen CI, ist die Art, wie Visitenkarten im ostasiatischen Kulturraum zu einem Teil der eigenen Karriere werden und dementsprechend hochgewertet werden müssen: man muss die Visitenkarte seines Gesprächspartners ausreichend lange schätzend in der Hand halten.

Geschichte


Als Autor, der zuerst (Anfang der 1960er Jahre) explizit die Interkulturelle Kommunikation thematisiert hat, kann der Ethnologe und Semiotiker Edward T. Hall genannt werden.

Anwendungen


Von enormer Bedeutung ist der Schüleraustausch. Auch dieser wird zunehmend wissenschaftlich erforscht, um die Praxis positiv zu beeinflussen.

Schwerpunkte


Studienorte


Interkulturelle Kommunikation ist ein Studiengang, der an fünf Universitäten in Deutschland studiert werden kann:

Literatur


  • Hans-Jürgen Lüsebrink: Interkulturelle Kommunikation. J.B.Metzler, 2005, ISBN 3476019896

Weblinks


Siehe auch


Kommunikation | Konfliktlösung | Volkskunde | Interkulturelle Begegnung | Studienfach | Sozialpsychologie

Intercultural relations

 

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