Hydrostatischer Druck (abgeleitet von hydro für Wasser und statisch für ruhend), ist der Druck, der sich innerhalb einer ruhenden Flüssigkeit unter dem Einfluss der Gravitationskraft einstellt. Es ist eine statische Größe, die ausschließlich von der Höhe des Flüssigkeitsspiegels über dem Messpunkt abhängt. Dieses Phänomen ist auch als hydrostatisches Paradoxon bekannt.
Wenngleich das Wort hydro, dem griechischen Wort für Wasser entspricht wird die Bezeichnung hydrostatischer Druck (unpräziserweise) zum Teil auch für den statischen Druck in anderen Flüssigkeiten und ruhenden Gasen verwendet. So zum Beispiel für den Luftdruck.
Der hydrostatische Druck berechnet sich nach dem Pascalschen Gesetz (benannt nach Blaise Pascal):
mit:
Zur vollständigen Beschreibung des Drucks einer ruhenden Flüssigkeit muss man zum hydrostatischen Druck noch den Umgebungsdruck addieren. So entspricht der auf einen Taucher wirkende Wasserdruck in einem ruhenden Gewässer der Summe aus Luftdruck, der auf die Gewässeroberfläche wirkt, und hydrostatischem Druck.
Zur Beschreibung des hydrostatischen Druckes wird zum Teil die nicht SI-konforme alte Maßeinheit "Meter Wassersäule" (Abkürzung 1 m WS) verwendet.
Siehe auch: Druck in Strömungen, hydrostatischer und hydrodynamischer Druck unter Druck (Physik), Wasserdruck, Hydrostatik
Physik | Mechanik | Tauchphysik
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"Hydrostatischer Druck".
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