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G bzw. g ist der siebte Buchstabe des lateinischen Alphabets und ein Konsonant. Der Buchstabe G hat in deutschen Texten eine durchschnittliche Häufigkeit von 3,01%. Er ist damit der 13.-häufigste Buchstabe in deutschen Texten.

Herkunft


Proto-semiticG-01.png PhoenicianG-01.png GreekG-01.png EtruscanC-01.png RomanC-01.png RomanG-01.png
Proto-semitischer
Fuß
Phönizisches Gimel Griechisches Gamma Etruskisches C Lateinisches C Lateinisches G

Der Buchstabe G wurde erst im 3. Jahrhundert v. Chr. als Variante des C gebildet. Zu den Vorgängern des G gehört das Gimel im phönizischen Alphabet und das griechische Gamma, die beide den Lautwert hatten. Auf dem Umweg über das Etruskische Alphabet wurde der Buchstabe als C in das lateinische Alphabet übernommen. Allerdings änderte sich der Lautwert des Buchstabens dabei auf [k.

Da die lateinische Sprache – anders als die der Etrusker – den stimmhaften Verschlusslaut * kannte, war ein Buchstabe dafür nötig. Die Römer – zuerst Spurius Carvilius Ruga um 300 v. Chr. – fügten dem C zu diesem Zweck einen zusätzlichen Strich hinzu und entwickelten so das G. Das G wurde an die 7. Stelle des Alphabets gestellt und ersetzte dort das aus dem griechischen übernommene Zeta, für das die Römer ursprünglich keine Verwendung hatten.

Bedeutungen


  • in der Informatik
    • ist G die Abkürzung für Giga und steht für 10243 bzw. 230, siehe Gigabyte

  • in der Numismatik steht der Kennbuchstabe G
    • für Karlsruhe auf deutschen Reichsmünzen seit 1871, und auf Münzen der BRD bis heute.
    • für Stettin auf preußischen Münzen von 1750 bis 1806.
    • für Gera von 1620 bis 1622.
    • für Glatz auf preußischen Münzen von 1807 bis 1810.
    • für Günzburg (Donau) von 1771 bis 1779.
    • für Graz von 1761 bis 1763.
    • für Nagybánya (Ungarn) auf Münzen des Römisch-Deutschen Reichs und von Österreich-Ungarn, von 1766 bis 1851.
    • für Poitiers von 1539 bis 1778 auf französischen Münzen.
    • für Genf von 1799 bis 1805, und 1812 auf schweizerischen Münzen.

  • Im Schach bezeichnet das G in der Notation, dass eine Figur auf die g-Reihe gezogen wurde

  • im Netzjargon steht
    • g für Grinsen
    • gg großes Grinsen oder auch good game

''Siehe dazu auch die Liste der Abkürzungen (Netzjargon).

  • im englischen Slang für „Gangsta“ (Gangster)
  • G ist Abkürzung für Gourde
  • G ist eine Altersfreigabe der us-amerikanischen MPAA für Filme
  • mit G kürzt man oft auch Geistige Behinderung ab (Bsp. G-Schule = Schule für Geistigbehinderte)
  • in den Altertumswissenschaften ist G eine der Abkürzungen für die Zeitschrift Gymnasium
  • G ist der Name eines Films aus dem Jahr 2002, siehe G (Film)

Siehe auch: Abkürzung, Akronym, beginnend mit dem Buchstaben G oder g

Weblinks


  • http://www.wam.umd.edu/~rfradkin/alphapage.html
  • http://www.weikopf.de/Sprache/Schrift/Alphabet/body_alphabet.html

Abkürzung | Schriftzeichen

G | G | G | G | G | G | G | G | G | G | G | G | G | G | G | G | G | G | G | G | G | G | G | G | G | G | G | G | G (латиница) | G | G | G | G | G | G | G | G | G

 

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