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Als elektrisch erregbar werden Zellen bezeichnet, die zur Generation von Aktionspotenzialen befähigt sind. Dazu gehören Neuronen und Muskelzellen, und zwar im Skelettmuskel, in der glatten Muskulatur und im Herzen.

Voraussetzung für elektrische Erregbarkeit ist eine hohe Dichte spannungsaktivierter Natrium- oder auch Kalziumkanäle in der Membran. Deren Öffnung bei einer überschwelligen Depolarisation der Membran führt in einer Art positiver Rückkopplung zu einer schnellen Verstärkung der Depolarisation, bis zum Overshoot. (für genauere Beschreibungen siehe Aktionspotenzial) Grundsätzlich kann jede Zelle depolarisiert werden. In elektrisch nicht erregbaren Zellen kehrt aber das Membranpotenzial nach jeder Depolarisation ohne Aktionspotenzial zum Ruhewert zurück.

Biophysik | Neurobiologie

 

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