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Bei der Doppelader (DA) handelt es sich um eine Leitung aus zwei isolierten Einzeladern (Drähte), die in der Regel aus Kupfer bestehen. Die beiden Einzeladern sind entweder miteinander verdrillt (Twisted Pair) oder Teil einer Verdrillungsart mit mehr Adern (zum Beispiel Sternvierer).

Die Doppelader dient als Übertragungsmedium für analoge oder digitale Signale in der Kommunikationstechnik, zum Beispiel in der Telefonie.

Die Verdrillung sorgt dafür, dass eine eventuell eingefangene Störspannung gleichzeitig in beiden Adern auftritt. Wird nun auf der einen Ader das komplementäre Signal übertragen, ist die Störung beim anschließenden Addieren der Signale auf Empfängerseite wieder ausgeglichen. Eine Spannungsspitze, die durch eine Störung verursacht wird, bleibt dann weitgehend wirkungslos. Voraussetzung dafür ist, dass die Signale auf den Adern symmetrisch (zur Signalmasse) übertragen werden, und nicht asymmetrisch (= eine der Adern ist Signalmasse).

Doppeladern werden in der Telekommunikation gewöhnlich ungeschirmt verwendet. In der Computertechnik werden sie häufig geschirmt.

Siehe auch: Kabel

Kommunikationstechnik

 

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