Eine diophantische Gleichung (benannt nach dem griechischen Mathematiker Diophantos/Diophant von Alexandria, um 250) ist eine Gleichung der Form f(x1, x2, x3, . . ., xn) = 0 mit ganzzahligen Koeffizienten, bei der man sich nur für ganzzahlige Lösungen interessiert. Diese Einschränkung der Lösungsmenge ergibt einen Sinn, wenn Teilbarkeitsfragen beantwortet werden sollen, wenn es sich um Probleme der Kongruenzarithmetik handelt oder wenn Probleme in der Praxis nur ganzzahlige Lösungen sinnvoll sind, z.B. Stückzahlverteilung bei der Herstellung von mehreren Produkten.
Diophantische Gleichungen, in denen keine Potenzen auftauchen, nennt man linear. Für sie gibt es Algorithmen, die immer (nach endlich vielen Schritten) alle Lösungen finden. Siehe Lineare Diophantische Gleichung
Die Lösungen von X2 + Y2 = Z2 bilden die sogenannten Pythagoreischen Tripel
Wenn man obige Gleichung zu Xn + Yn = Zn erweitert, erhält man eine diophantische Gleichung, von der Fermat vor 400 Jahren behauptet hat, dass sie für n>2 keine Lösung besitzt (außer den trivialen Lösungen, bei denen eine der Zahlen null ist), was erst 1995 von Andrew Wiles bewiesen wurde.
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"Diophantische Gleichung".
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