Die baskische Sprache – Eigenbezeichnung Euskara, dialektal auch Eskuara oder Euskera – ist nach dem überwiegenden Urteil der einschlägigen Forschung mit keiner anderen bekannten Sprache verwandt, sie ist also eine sog. isolierte Sprache. Insbesondere gehört sie nicht zur indogermanischen, uralischen oder turkischen Sprachfamilie, denen alle anderen Sprachen Europas zuzurechnen sind. Das Baskische wird im Baskenland (Euskal Herria), der spanisch-französischen Grenzregion an der Atlantikküste, von etwa 690.000 Menschen gesprochen, davon über 500.000 in Spanien. Die Zahl der Sprecher außerhalb des eigentlichen Baskenlandes – vor allem in Europa und Amerika – ist nicht unerheblich, so dass insgesamt vielleicht etwa 800.000 Menschen Baskisch sprechen. Die Bezeichnung Basken stammt vom Lateinischen vascones, ein Name, der ursprünglich auch für keltiberische Gruppen benutzt wurde, obwohl er etymologisch mit der Wurzel eusk- in Zusammenhang steht. Die Eigenbezeichnung der Basken ist Euskaldunak, abgeleitet vom Sprachnamen Euskara (eigentlich bedeutet es also ‚Baskischsprecher‘).
Zur aktuellen Sprachpolitik im Baskenland siehe den Artikel Baskische Sprachpolitik.
Einleitung
Das Baskische ist heute die einzige nicht-
indogermanische Sprache Westeuropas und die einzige
isolierte Sprache des gesamten europäischen Kontinents. Schon dadurch nimmt sie eine auffällige Sonderrolle ein. Baskisch konnte sich im
Pyrenäen-Gebiet
Spaniens und
Frankreichs über Jahrtausende gegen verschiedene indogermanische Sprachen behaupten, darunter das
Keltische, das
Lateinische und die heutigen
romanischen Sprachen. Es ist sicher nicht falsch anzunehmen, dass das Baskische der letzte überlebende Vertreter einer
alteuropäischen Sprachschicht ist, die vor dem Vordringen des Indogermanischen in weiten Teilen Westeuropas verbreitet war. Allerdings kann das Altbaskische oder Vaskonische – der antike Vorgänger der modernen Sprache – entgegen einer heute als populär vertretenen Auffassung kaum als eine Art alteuropäische Gemeinsprache angesehen werden, die vor der
Indogermanisierung über ganz Süd-, West- und Mitteleuropa verbreitet gewesen sein soll. Sicherlich gab es in diesem umfangreichen Gebiet verschiedene vorindogermanische Sprachen, die nur zum Teil mit dem Vorläufer des heutigen Baskischen verwandt waren. Zeigt doch schon das
Iberische und
Südlusitanische, dass es sogar auf der iberischen Halbinsel vorindogermanische Sprachen gab, die offensichtlich keine Verwandtschaft mit dem Baskischen aufwiesen.
Als eine frühe Form des Baskischen kann das Aquitanische (in Südfrankreich) gelten, das nur in etwa 500 Personen- und Götternamen auf lateinisch geschriebenen Grab- und Weihinschriften überliefert ist. Sowohl das Namengut als auch die wenigen identifizierbaren morphologischen Partikeln weisen eine Verwandtschaft mit dem heutigen Baskischen auf (z.B. aquitanisch nesca „Wassernymphe“, bask. neska „Mädchen“; -en(n) aquit. und bask. Genitivendung).
Ethnolinguistische Daten zum Baskischen
Sprecherzahlen, Sprachstatus
Das Baskische wird heute von etwa 690.000 Menschen vor allem in Nordost-Spanien und Südwest-Frankreich gesprochen, rund 90.000 dürften das Baskische in anderen Teilen Europas und Amerikas sprechen oder wenigstens verstehen, so dass die Gesamtzahl der Sprecher auf fast 800.000 geschätzt werden kann (
Encyclopedia Britannica 1998 liefert höhere Zahlen,
Ethnologue 2006 – basierend auf Zählungen von 1991 – geht von insgesamt 650.000 Sprechern aus. Der Zensus von 1994 ergab etwa 618.000 Muttersprachler. EUSTAT, das statische Jahrbuch der
EU, gibt 1999 690.000 Sprecher für Spanien an, für Frankreich rechnet das Instituto Cultural Vasco 1997 mit 56.000 Baskischsprechern über 15 Jahren. Zuverlässige Sprecherzahlen für das Baskische außerhalb des Baskenlandes liegen nicht vor.)
Fast alle Baskisch-Sprecher sind zweisprachig und beherrschen zusätzlich die Nationalsprache ihrer jeweiligen Länder. Im spanischen Baskenland (das sind die Provinzen Guipúzcoa, Vizcaya, Navarra und Álava) besitzt das Baskische seit 1978 den Status einer regionalen Amtssprache (dazu ausführlich der Artikel Baskische Sprachpolitik). Die Minderheiten- und Sprachenpolitik Frankreichs lässt nicht einmal eine offizielle Zählung der Sprecher zu. Baskische Verbände gehen teilweise von höheren Sprecherzahlen aus – bis zu zwei Millionen –, dabei werden aber kompetente aktive Sprecher und passive Sprecher nicht unterschieden. In Spanien tragen heute etwa 4,5 Mio. Menschen einen baskischen Nachnamen.
Geographische Verteilung
Das
Sprachgebiet umfasst heute einen 50 Kilometer breiten Küstenstreifen von
Bilbao in Spanien bis
Bayonne in Frankreich, insgesamt ein Gebiet von etwa 10.000 km². In Spanien sind das die Provinzen
Guipúzcoa, Teile von
Biscaya und
Navarra, und eine Ecke von
Álava. Die Basken konzentrieren sich vor allem in den hochindustrialisierten Regionen dieses Gebiets. In Frankreich wird Baskisch vor allem im westlichen Teil des Departments
Pyrénées-Atlantiques mit den ehemaligen Provinzen
Labourd,
Basse-Navarre und
Soule gesprochen. Außerhalb des Baskenlandes gibt es größere Sprecherzahlen in den
USA, den
lateinamerikanischen Ländern,
Australien, den
Philippinen und in anderen Teilen Europas.
Dialekte, Euskara Batua
Die Sprachwissenschaft unterscheidet meist sieben Haupt
dialekte des Baskischen:
- in Spanien: die Dialekte von Biskaia, Gipuzkoa, Araba (Álava) (heute †) und Nafarroa (Navarrisch)
- in Frankreich: die Dialekte von Lapurdi (Laburdinisch), Nafarroa Behera (Nieder-Navarrisch) und Zuberoa (S(o)uletinisch)
Diese Dialekte lassen sich aber noch einmal in mindestens 25 Subdialekte untergliedern. Die Dialekte werden nach den (ehemaligen) Provinzen eingeteilt. Die Dialektunterschiede sind nicht sehr groß, Nachbardialekte sind gut gegenseitig verständlich, am stärksten weicht der östlichste französische Dialekt, der Dialekt von Zuberoa (Suletinisch) ab.
Eine Aufteilung der baskischen Dialekte in drei separate Sprachen: spanisches Baskisch, Navarro-Labourdin und Souletin, wie sie Ethnologue vornimmt, entspricht trotz der starken Abweichung des suletinischen Dialekts nicht der wissenschaftlichen Literatur.
Aus dem zentralen Dialekt von Gipuzkoa hat die Baskische Akademie unter der Führung von Koldo Mitxelena (Luís Michelena) seit 1968 einen Sprach- und Schriftstandard Euskara Batua (Gemeinsames Baskisch) geschaffen. Seit 1980 sind mehr als 80 % aller baskischen Publikationen – immerhin rund 5000 Titel – in dieser standardisierten Sprache erschienen, die sich langsam auch als gesprochene Hochsprache durchzusetzen beginnt. (Dazu weitere Details im Artikel Baskische Sprachpolitik.)
Geschichte der baskischen Sprache
Entwicklung des Baskischen seit der Zeitenwende
Zu Beginn unserer Zeitrechnung wurde das Baskische nachweislich nördlich und südlich der Pyrenäen und in weiten Teilen Nordspaniens gesprochen. Nach der
römischen Herrschaft dehnte sich das Sprachgebiet weiter nach Südwesten bis in die Provinz
Rioja Alta aus. Die östlichsten baskischen Dialekte (
Aquitanisch) wurden früh von den
romanischen Sprachen verdrängt. Im Mittelalter konnte sich das ländliche schriftlose Baskische nur schwer gegen die aufstrebenden romanischen
Schrift- und Kultursprachen (z.B.
Navarrisch und
Okzitanisch) behaupten. Im Süden verlor das Baskische seit dem 10. Jahrhundert gegen das weiter vordringende
Spanische, hat aber heute etwa denselben geographischen Umfang wie im 16. Jahrhundert behalten, obwohl es in den letzten beiden Jahrhunderten in den industriellen Kerngebieten, aber auch den Randzonen des Baskenlandes einen harten Überlebenskampf führen musste.
Schriftliche Überlieferung
Lateinische Inschriften meist aus dem heutigen Südwest-Frankreich bewahren einige eindeutig baskische Personennamen. Seit 1000 n. Chr. bleiben baskische Eigennamen, aber auch baskische Formeln und kurze Sätze häufiger erhalten. Das erste Buch in baskischer Sprache wurde 1545 gedruckt (
Linguae Vasconum Primitiae). Es wurde von einem Priester aus Nieder-Navarra, Jean (d') Etxepare (Echepare) verfasst und enthält eine Reihe von volkstümlich verfassten Gedichten. Dieses Buch war der Beginn einer ununterbrochenen, aber nicht besonders umfangreichen
literarischen Überlieferung, die vor allem religiöse Titel aufweist. Die sog. Baskische Wiedererweckungs- oder Renaissance-Bewegung (
Euskal pizkundea, 1887–1936) unternahm erste konkrete Schritte zur Vereinheitlichung der Schriftsprache auf Basis des Zentraldialekts von Gipuzkoa.
Bürgerkrieg und Franco-Zeit
Kurzfristig erlangte das Baskische während des
Spanischen Bürgerkriegs 1935/36 den Status einer Amtssprache für das spanische Baskenland. In der anschließenden
Franco-Diktatur (1939–1975) wurde der Gebrauch des Baskischen im gesamten öffentlichen Bereich verboten, was die Sprecherzahlen im Laufe dieser Jahre stark absinken ließ. Erst ab 1965 wurden die Restriktionen etwas gelockert, so dass sogar Schulen mit Baskisch als Unterrichtssprache (
ikastolak) und Baskischkurse für Erwachsene eingerichtet werden konnten. Diese Institutionen, die sich bald im gesamten Baskenland ausbreiteten, machten die Schaffung einer einheitlichen baskischen
Schriftsprache immer dringender.
Standardisierung, regionale Amtssprache
Die Etablierung des gemeinsamen Schrift- und
Sprachstandards Euskara Batua (‚geeintes Baskisch‘) wurde durch die
Orthographie-Festlegung von
Koldo Mitxelena (auch Luís Mi(t)chelena) 1968 entscheidend befördert, sie ist aber bis heute nicht vollständig abgeschlossen. Die
Demokratisierung Spaniens seit 1975 und insbesondere die
Verfassung von 1978, die dem Baskischen den Status einer regionalen
Amtssprache neben dem Spanischen in den Provinzen Vizcaya, Guipúzcoa, Álava und Teilen von Navarra – einräumte, schafften die günstigen Voraussetzungen für die Stabilisierung und weitere Entwicklung der baskischen Sprache in Spanien.
Ausblick
Diese förderlichen politischen Umstände, die feste Verwurzelung des Baskischen bei der baskischen Bevölkerung und deren starkes ethnisches und sprachliches Bewusstsein trägt sicherlich wesentlich zur längerfristigen Behauptung dieser außerordentlichen Sprache bei, obwohl sie weniger als eine Million Sprecher hat.
Beziehungen des Baskischen zu anderen Sprachen
Der Nachweis einer Verwandtschaft des Baskischen mit anderen Sprachen ist schon deshalb schwierig, weil:
- größere schriftliche Zeugnisse erst aus dem 15. bzw. 16. Jahrhundert vorliegen, so dass ältere Sprachstufen nur schwer rekonstruiert werden können;
- andere altiberische Sprachen nur lückenhaft bekannt sind und man also nicht entscheiden kann, ob die existierenden baskisch-altiberische Wortgleichungen nicht vielleicht auf Entlehnung oder Sprachkontakt zurückgehen (siehe „iberische Hypothese“).
Dennoch gab und gibt es zahlreiche Versuche, das Baskische mit anderen Sprachen und Sprachfamilien genetisch in Beziehung zu setzen. Offensichtlich bot die Isolation des Baskischen inmitten indogermanischer Sprachen dazu einen besonderen Anreiz. R.P.G. Rijk 1992 beschreibt das Ergebnis dieser Bemühungen lapidar: For all the ink spent on its genetic affiliations over the past hundred years, the matter is still unclear.
Die iberische Hypothese
Bereits
Wilhelm von Humboldt und später
Hugo Schuchardt stellten im 19. Jahrhundert die Hypothese der Verwandtschaft des Baskischen mit dem
Iberischen auf. Das Iberische – nicht zu verwechseln mit dem
Keltiberischen, einer
keltischen und somit
indogermanischen Sprache – ist eine nicht-indogermanische Sprache des vor- und frührömischen Spaniens (6. bis 1. Jahrhundert v. Chr.), die zunächst vereinzelt in
griechischer, später in größerem Umfang in einer eigenen – von den
Phöniziern und
Griechen beeinflussten –
iberischen Schrift auf zahlreichen Inschriften und Münzen in Spanien, auf den
Balearen und in Südfrankreich überliefert wurde. Obwohl die
Entzifferung der iberischen Buchstaben-Silben-Schrift gelungen ist (M.G. Moreno 1922–24), sind die iberischen Texte kaum verständlich geworden. Insbesondere war – entgegegen der ursprünglich Erwartung – das Baskische zu ihrem Verständnis bisher in keiner Weise hilfreich, was allein schon eine nähere Verwandtschaft dieser beiden Sprachen unwahrscheinlich macht. Dennoch wird von einigen Forschern die baskisch-iberische Hypothese nach wie vor vertreten, während die Mehrheit sie inzwischen ablehnt. Einige iberisch-baskische Wortgleichungen (z.B. mit bask.
bizkar „Felswand“,
argi „hell“,
ilun „dunkel“,
hiri „Stadt“) sind durch den engen Kontakt des Altbaskischen mit dem Iberischen zu erklären
Afrikanische Verwandte?
Andere verbanden das Baskische mit dem
Afroasiatischen (z. B. den
Berber-Sprachen Nordafrikas) oder afrikanischen Sprachen, die man heute zum
Nilosaharanischen rechnet (z.B. den
saharanische Sprachen). Keine dieser Hypothesen konnte sich durchsetzen,
sprachtypologisch sind sie äußerst fragwürdig.
Die kaukasische Hypothese
Diese Hypothesen wurden zudem bald durch die baskisch-kaukasische These verdrängt, die das Baskische mit den
Kaukasus-Sprachen insgesamt oder einer Teilgruppe davon in Verbindung brachte. Unter den kaukasischen Sprachen versteht man die alteingesessenen Sprachen des
Kaukasus, die weder
indogermanisch, noch
turkisch noch
semitisch sind. Der Kaukasologe G.A. Klimov setzte sich mit verschiedenen Autoren der baskisch-kaukasischen These kritisch auseinander und kommt zu einer völligen Ablehnung (Klimov 1994).
Klimovs Hauptgründe für die Ablehnung einer Verwandtschaft des Baskischen mit den kaukasischen Sprachen sind:
- die verschiedenen genetischen Einheiten des Kaukasischen (das in mindestens drei verschiedene Sprachfamilien zerfällt) werden beim Sprachvergleich nicht berücksichtigt,
- das Baskische wird nach Bedarf mit einzelnen der rund 40 modernen Kaukasussprachen verglichen, anstatt rekonstruierte kaukasische Protosprachen heranzuziehen,
- Lautgesetze zwischen dem Baskischen und kaukasischen Einheiten werden selten etabliert,
- die Argumentation ist generell stark typologisch geprägt, wodurch sie keinerlei genetische Beweiskraft besitzt,
- semantische Anachronismen werden herangezogen (z. B. werden Wörter der Eisenverarbeitung zum Vergleich benutzt, obwohl das Baskische und die Kaukasus-Sprachen sich vor mindestens 5000 Jahren getrennt haben müssten; damals gab es keine Eisenverarbeitung),
- indogermanische Lehnwörter werden in den Vergleich einbezogen.
Klimovs Fazit: Die baskisch-kaukasische These wird heutzutage nur noch von Journalisten oder von solchen Sprachforschern aufrechterhalten, die mit den Fakten des Baskischen oder der kaukasischen Sprachen nicht vertraut sind (Klimov 1994).
Die dene-kaukasische Hypothese
Die neuesten Versuche zielen darauf ab, das Baskische als ein Glied einer hypothetischen europäisch-asiatisch-nordamerikanischen
Makrofamilie, des sogenannten
Dene-Kaukasischen zu etablieren. Diese Makrofamilie geht im Kern auf S. Starostin 1984 zurück, die Hinzunahme des Baskischen wurde unter anderen von Ciribka 1985 vorgeschlagen. Nach dieser These wäre das Baskische mit dem
Nordkaukasischen, dem
Sino-Tibetischen und den
Na-Dene-Sprachen Nordamerikas verwandt. Die dene-kaukasische Hypothese wird allerdings bisher nur von wenigen Forschern unterstützt, somit ist auch die Frage einer Einordnung des Baskischen in diese Makrofamilie völlig ungeklärt. Zudem beruht sie in Teilen auf der bereits widerlegten Kaukasushypothese.
Baskisch und Alteuropäisch
Eine neuere äußerst umstrittene Untersuchung kommt zu dem Schluss, dass ein
vaskonisch genannter Vorläufer des Baskischen nach den Erkenntnissen der
Onomastik (Namensforschung), einst in weiten Teilen Europas verbreitet war und sich noch heute in vielen vor-
indogermanischen Orts- und Flussnamen findet (Literatur: E. Hamel, T. Vennemann 2002). Nach dieser These gibt es u. a. Übereinstimmungen zwischen Ortsbezeichnungen in ganz Europa und baskischen Wörtern. Nahezu alle Forscher haben diesen Ansatz verworfen.
Isolierte Sprache
Man muss abschließend feststellen, dass bis heute kein hinreichender Nachweis für die Verwandtschaft des Baskischen mit irgendeiner anderen bekannten Sprache oder Sprachfamilie gelungen ist. Sie ist als isoliert einzustufen.
Zur Sprachstruktur des Baskischen
Das Baskische unterscheidet sich
typologisch völlig von den heute benachbarten
romanischen und allen
indogermanischen Sprachen: es besitzt eine
Suffix-Deklination (wie
agglutinierende Sprachen, z. B. die
uralischen und
turkischen Sprachen), kein
grammatisches Geschlecht und ein äußerst formenreiches und kompliziertes
Verbalsystem mit der
Markierung von einer oder bis zu vier
Personen in jeder
finiten Verbalform (polypersonale Flexion). Die Nominalflexion (Deklination) erfolgt am Ende einer Wortgruppe (
Syntagma).
Phonologie
Das baskische
Vokalsystem entspricht dem des
Spanischen, die
Vokale sind /, , , /. Die
Konsonanten sind in der folgenden Tabelle dargestellt.
Die Laute sind in der IPA-Form angegeben, in Klammern dahinter die schriftlichen Realisierungen der baskischen Orthographie, falls sie von der IPA-Form abweichen. Orthografisches x entspricht in etwa deutschem sch. Die Aussprache von orthografischem j entspricht in etwa deutschem ch, sie schwankt jedoch zwischen ch und dsch; die Doppelkonsonanten *" target="_blank" >und [ll werden palatal ausgesprochen, also in etwa wie tj, dj bzw. lj. Eingeklammerte Phoneme haben keinen vollständigen Phonemstatus, so tritt /f/ nur in Lehnwörtern auf, /c, ɟ/ ist auf besondere Kontexte (Koseformen) beschränkt und /ɲ/ kann fast immer als Kontextvariante von /n/ beschrieben werden. Auch wenn /h/ von vielen Sprechern an der Oberfläche nicht artikuliert wird, handelt es sich systematisch gesehen um ein Phonem des Baskischen.
Der Unterschied zwischen ts und tz ist phonemisch, wie das Beispielpaar
- atzo „gestern“
- atso „alt“
belegt.
Die Aussprache der stimmlosen Plosive ist stärker aspiriert als in den romanischen Sprachen.
Ergativsprache
Das Baskische ist eine
Ergativ-Sprache, das heißt es gibt für das
Subjekt eines
transitiven Verbums einen besonderen Fall, den
Ergativ, während für das Subjekt
intransitiver Verben der
Absolutiv benutzt wird. Dieser Absolutiv dient gleichzeitig als direktes (Akkusativ-) Objekt transitiver Verben. Der Ergativ wird im Baskischen durch das Suffix /-(e)k/ gekennzeichnet, der Absolutiv bleibt unmarkiert, er stellt die Grundform des Nomens dar.
- Jon dator > John kommt (intransitiv, Jon im Absolutiv)
- Jonek ardoa dakar > John bringt Wein (ardo) (transitiv, Jon im Ergativ, ardo im Absolutiv)
- Oinak zerbitzatzen du eskua > Der Fuß (oina) bedient die Hand (eskua),
- eta eskuak oina > und die Hand den Fuß.
Nominalmorphologie
Definite und indefinite Form, Pluralbildung
Das Nomen besitzt eine
numerusfreie Grundform (
Transnumeral), eine
Singular-Form und
Plural-Form. Im
Absolutiv (siehe oben) lauten die Formen wie folgt:
| Numerus
| Form
| Übersetzung
|
| Absolutiv transnumeral | katu | Katze
|
| Absolutiv Singular | katu-a | die Katze
|
| Absolutiv Plural | katu-ak | die Katzen
|
Die numerusfreie Grundform (Transnumeral) wird manchmal als indefinit bezeichnet. Es handelt sich allerdings nicht um eine spezifisch indefinite Form. Vielmehr geht es darum vom Numerus abzusehen. So ist auch die Bezeichnung definit für die nicht-transnumeralen Formen nicht ganz korrekt, obwohl sie sehr verbreitet ist. Manche Sprachwissenschaftler sprechen deshalb auch von individualisiert. Der Beispielsatz: Garfield katua da. ‚Garfield ist eine Katze.‘ zeigt deutlich, dass es sich nicht um ein Definitheitszeichen handelt.
Kasusbildung
Das Baskische bildet die
Kasus eines
Nomens durch Anfügen von
Suffixen, die jedoch nicht unmittelbar auf das Nomen folgen müssen, sondern immer an das letzte Element einer Nominalgruppe angefügt werden.
Die Suffixe der Deklination sind in reiner Form bei den Eigennamen und transnumeralen Formen erhalten. Die Singularsuffixe werden durch Anfügen des Markers /-a(-)/ gebildet, die Plurale meist durch Wegfall des suffixeinleitenden /-r-/. Ein
Genus (grammatisches Geschlecht) kennt das Baskische nicht. Die folgenden Tabelle gibt eine Übersicht über die regelmäßige Deklination im Baskischen.
Die wichtigsten Fälle und ihr Suffix nach Vokal:
| Kasus
| transnumeral
| Singular
| Plural
| Bedeutung
|
| Absolutiv | - | -a | -ak | (siehe oben)
|
| Ergativ | -k | -ak | -ek | (siehe oben)
|
| Dativ | -ri | -ari | -ei | für
|
| Genitiv | -ren | -aren | -en | possessiver Genitiv
|
| Benefaktiv | -rentzat | -arentzat | -entzat | zugunsten von
|
| Komitativ | -rekin | -arekin | -ekin | zusammen mit
|
| Instrumental | -z, -taz | -az | -ez | mittels
|
| Inessiv | -tan | -an | -etan | in, bei
|
| Allativ | -tara | -ra | -etara | nach, zu
|
| Ablativ | -tatik | -tik | -etatik | von, durch
|
| Separativ | -tako | -ko | -etako | von - her
|
Die Deklination von Nomina, die auf einen Konsonanten auslauten, unterscheidet sich nur unwesentlich: das suffixeinleitende /-r/ entfällt bei den transnumeralen Formen, vor manchen Suffixen wird ein /-e-/ eingefügt.
Personalpronomina
Die Deklination der Personalpronomina erfolgt nach demselben Schema:
| Kasus
| ich
| du
| er/sie
| wir
| ihr
| sie (Plural)
|
| Absolutiv | ni | zu | hura | gu | zuek | haiek
|
| Ergativ | nik | zuk | hark | guk | zuek | haiek
|
| Dativ | neri | zuri | hari | guri | zuei | haiei
|
| Genitiv | nere | zure | haren | gure | zuen | haien
|
| Benefaktiv | neretzat | zuretzat | harentzat | gueretzat | zuentzat | haientzat
|
| Komitativ | nerekin | zurekin | harekin | gurekin | zuekin | haiekin
|
| Instrumental | nitaz | zutaz | hartaz | gutaz | zuetat | haietaz
|
Nominalphrasen
Die Kasusendungen werden in einer
Nominalphrase aus mehreren Gliedern nur an das letzte Glied angehängt. Die vorangehenden Glieder werden nicht mitdekliniert.
Attributive Adjektive stehen hinter ihrem Nomen,
bat (‚ein‘) hat die Funktion eines unbestimmten
Artikels und steht am Ende der Nominalphrase.
Beispiele von Nominalphrasen
| Baskisch
| Deutsch
|
| asto txuri bat | ein weißer (txuri) Esel (asto)
|
| katu beltz batengatik | wegen einer schwarzen (beltz) Katze (katu)
|
| etxe ederra | das schöne (eder) Haus (etxe)
|
| gure ahuntz politak | unsere (gure) schönen (polit) Ziegen (ahuntz)
|
| zahagi berrietan | in den neuen (berri) (Wein-)Schläuchen (zahagi)
|
Zahlwörter
Das Baskische zeigt ein klares
Vigesimalsystem (Zwanziger-System), z.B. 40 = 2x20, 60 = 3x20, 80 = 4x20, 90 = 4x20+10. Man vergleiche die Reste dieses Systems im Französischen.
| 1 | bat | 11 | hamaika | 10 | hamar
|
| 2 | bi | 12 | hamabi | 20 | hogei
|
| 3 | hiru | 13 | hamahiru | 30 | hogeitahamar
|
| 4 | lau | 14 | hamalau | 40 | berrogei
|
| 5 | bost | 15 | hamabost | 50 | berrogeitahamar
|
| 6 | sei | 16 | hamasei | 60 | hirurogei
|
| 7 | zazpi | 17 | hamazazpi | 70 | hirurogeitahamar
|
| 8 | zortzi | 18 | hamazortzi | 80 | laurogei
|
| 9 | bederatzi | 19 | hemeretzi | 90 | laurogeitahamar
|
| 10 | hamar | 20 | hogei | 100 | ehun
|
Verbalmorphologie
Während sich die
Flexion des Nomens im Baskischen trotz der vielen Fälle recht übersichtlich gestaltet, ist die
Verbalmorphologie geradezu berüchtigt für ihre außerordentlich vielfältige und komplizierte Formenbildung. Grammatiker des 18. Jahrhunderts zählten nicht weniger als 30.952 Formen eines einzigen Verbs. Das hat folgende Ursache: die Formen des
finiten Verbs enthalten im Baskischen nicht nur einen Bezug auf die jeweilige Person des handelnden
Subjekts (das ist der Normalfall etwa in indogermanischen Sprachen:
ich lieb-e,
du lieb-st,
er lieb-t usw.), sondern zusätzlich auf die Person des direkten und des indirekten
Objekts der Handlung und manchmal sogar noch die Person des Angesprochenen.
Hier einige Formen des Präsens vom Verbum ukan = ‚haben‘ (3sg = 3. Person Singular usw.):
| Baskisch
| Übersetzung
| Subjekt
| direktes Objekt
| indirektes Objekt
|
| du | er hat es | 3sg | 3sg | -
|
| gaitu | er hat uns | 3sg | 1pl | -
|
| zaitugu | wir haben dich | 1pl | 2sg | -
|
| diot | ich habe es für ihn | 1sg | 3sg | 3sg
|
| dizut | ich habe es für dich | 1sg | 3sg | 2sg
|
| dizkizut | ich habe sie für ihn | 1sg | 3pl | 3sg
|
| dizkigute | sie haben sie für dich | 3pl | 3pl | 2sg
|
Man erkennt sofort, zu welcher Formenfülle diese dreifache Markierung der Verbalformen führen muss. Eine übersichtliche Darstellung des Paradigmas müsste dreidimensional sein.
Die einfache Konjugation
Das Baskische unterscheidet eine sog.
einfache (oder
synthetische) Konjugation, bei der die Formen direkt vom Verb selbst gebildet werden (wie z.B. das deutsche Präsens ‚er liebt‘) und eine
zusammengesetzte (
analytische oder
periphrastische) Konjugation mit Hilfsverben (wie z.B. das deutsche Perfekt ‚ich habe geliebt‘).
Die sog. einfache Konjugation findet nur für eine kleine Gruppe häufig verwendeter Verben Anwendung. Einfach konjugiert werden die Verben izan ‚sein‘, ukan ‚haben‘, egon ‚sein‘, etorri ‚kommen‘, joan ‚(zielgerichtet) gehen‘, ibili ‚umhergehen‘, eduki ‚haben, halten‘, jakin ‚wissen‘, esan ‚sagen‘. Im literarischen Baskischen werden noch einige weitere Verben stark konjugiert, wie ekarri ‚bringen‘, erabili ‚benutzen‘, eraman ‚tragen‘, etzan ‚liegen‘, iraun ‚dauern‘. Der Anteil der sog. einfachen Verben war in früheren Sprachphasen größer, Texte aus dem 16. Jahrhundert enthalten etwa fünfzig. Heute werden sie als Mittel des gehobenen Stils verwendet. Alle anderen Verben werden periphrastisch (d.h. mit Hilfsverben) konjugiert. Die einfache Konjugation besitzt heute nur noch zwei Tempora – Präsens und Präteritum – und einen Imperativ.
Beispiel: Präsens vom Verbum ekarri ‚bringen‘ mit einigen Varianten des Subjekts und direkten und indirekten Objekts (3sg = 3. Person Singular etc.):
| Baskisch
| Übersetzung
| Subjekt
| direktes Objekt
| indirektes Objekt
|
| dakart | ich bringe es | 1sg | 3sg | -
|
| dakark | du bringst es | 2sg | 3sg | -
|
| dakar | er bringt es | 3sg | 3sg | -
|
| darkarte | sie bringen es | 3pl | 3sg | -
|
| dakartza | er bringt sie | 3sg | 3pl | -
|
| nakar | er bringt mich | 3sg | 1sg | -
|
| hakar | er bringt dich | 3sg | 2sg | -
|
| dakarkiote | sie bringen es zu ihm | 3pl | 3sg | 3sg
|
| dakarzkiote | sie bringen sie zu ihm | 3pl | 3pl | 3sg
|
Ein vollständiges Schema des Präsens des häufig benutzten Hilfsverbs ukan ‚haben‘ mit festem direktem Objekt in der 3. Sg. 'es' und variablem Dativ-Objekt zeigt folgende Tabelle:
| Subjekt | Person des indirekten Objekts
|
| | ohne | 1sg | 2sg | 3sg | 1pl | 2pl | 3pl
|
| 1sg | dut | - | dizut | diot | - | dizuet | diet
|
| 2sg | duzu | didazu | - | diozu | diguzu | - | diezu
|
| 3sg | du | dit | dizu | dio | digu | dizue | die
|
| 1pl | dugu | - | dizugu | diogu | - | dizuegu | diegu
|
| 2pl | duzue | didazue | - | diozue | diguzue | - | diezue
|
| 3pl | dute | didate | dizute | diote | digute | dizuete | diete
|
Zum Beispiel heißt diguzue ‚ihr habt es für uns‘ (Subjekt 2.pl., indirektes Objekt 1.pl., direktes Objekt 3.sg. „es“). Die entsprechenden Formen für ein direktes Objekt in der 3. Pers. Plural werden bei den Formen mit Dativbezug durch Einschub von /-zki-/ hinter der ersten Silbe /di-/ erzeugt, z.B. dizkiot ‚ich habe sie (pl.) für ihn‘, aber diot ‚ich habe es für ihn‘.
Man erkennt, dass reflexive Formen (z.B. ‚ich habe mich‘) in diesem Schema nicht existieren. Sie müssen durch Umschreibungen gebildet werden.
Die zusammengesetzte Konjugation
Die Formen der zusammengesetzten oder periphrastischen Konjugation nach der alle anderen, nicht-einfachen Verben konjugiert werden, werden von einer der Stammformen des Verbums zusammen mit einer Form der Hilfsverben
izan,
ukan,
edin oder
ezan gebildet. Stammformen sind der Stamm des Verbums selbst, das
Partizip Perfekt, das Partizip Futur und das
Gerundium (eigentlich ein Verbalnomen im
Inessiv). Dabei werden
ukan und
ezan bei
transitiven,
izan und
edin bei
intransitiven Verben verwendet. Auf weitere Details soll hier verzichtet werden (siehe Literaturangabe).
Vokabular, Lehnwörter
Das Baskische hat nicht nur in seiner
Morphologie sondern auch in seinem
Wortschatz eine augenfällige Eigenständigkeit bewahrt, trotz des mindestens 2500-jährigen Drucks der umgebenden
indogermanischen Sprachen. Dennoch hat es im Laufe seiner Geschichte zahlreiche
Lehnwörter vor allem aus dem
Lateinischen und den
romanischen Sprachen integriert. Einige Beispiele sind:
errege < lat.
rex, regis ‚König‘,
lege < lat.
lex, legis ‚Gesetz‘,
eliza < lat.
ecclesia ‚Kirche‘,
liburu < lat.
liber ‚Buch‘,
dorre < lat.
turris ‚Turm‘,
bake < lat.
pax, pacis ‚Frieden‘,
gaztelu < lat.
castellum ‚Kastell‘,
gatu < lat.
cattus ‚Katze‘. Eine weitere wichtige Lehnwortschicht entstammt dem
Keltischen wie z. B.
adar < kelt.
adarc ‚Horn‘, oder
hartz < kelt.
art ‚Bär‘.
Obwohl das Baskische zahlreiche Möglichkeiten besitzt, durch Ableitungen neue Wörter zu bilden, finden heute die englischen und romanischen Wörter der modernen Technologie in großem Umfang als Fremdwörter Eingang ins Baskische. Umgekehrt wurden nur sehr wenige baskische Wörter in die umgebenden romanischen Sprachen entlehnt, allerdings haben baskische Familien- und Ortsnamen in Spanien und Lateinamerika weite Verbreitung gefunden (z. B. Bolívar, Echeverría und Guevara). Mögliche baskische Lehnwörter in romanischen Sprachen sind span. izquierdo ‚links‘ von baskisch ezkerra und französisch bizarre ‚bizarr‘ von baskisch bizar ‚Bart‘.
Literatur
Lexika
- Agud M. und A. Tovar: Diccionario etimológico vasco. Donostia-San Sebastián 1989-.
- Kühnel, Helmut: Wörterbuch des Baskischen. Reichert, Wiesbaden 1999. ISBN: 3-89500-121-X
(Wörterbuch Baskisch–Deutsch und Deutsch–Baskisch; Tabellen zu Wortbildungsuffixen und zur Verbalmorphologie.)
- Löpelmann, Martin: Etymologisches Wörterbuch der baskischen Sprache. Dialekte von Labourd, Nieder-Navarra und La Soule. 2 Bände. Berlin 1968.
- Mitxelena, Koldo: Diccionario General Vasco. Orotariko Euskal Hiztegia, Bilbao 1987-.
Grammatiken und Lehrbücher
- Lafitte, Pierre : Grammaire basque - navarro-labourdin littéraire , Donostia , Elkarlanean , 1998
- de Azkue, R. M.: Morfología vasca. Bilbao 1969.
- Hualde, J. I. und J. Ortiz de Urbina: A Grammar of Basque. Mouton Grammar Library. Bd 26. de Gruyter, Berlin 2003. ISBN 3-11-017683-1
- King, Alan R.: The Basque Language: A Practical Introduction. University of Nevada Press, Reno 1994. ISBN 0-87417-155-5
Sprachgeschichte
- Trask, R. L.: The History of Basque. London - New York 1997.
- Urteaga, Eguzki: La langue basque dans tous ses états - sociolinguistique du Pays Basque. Harmattan, Paris 2006.
Sprachverwandtschaft
- Auber, Jacques : La langue basque démasquée - de son origine dans le big-bang du langage préhistorique à ses emprunts indo-européens , Sarc , Ikuska , 1995
- Bengtson, J. D.: The Comparison of Basque and North Caucasian. in: Mother Tongue. Journal of the Association for the Study of Language in Prehistory 1999.
- Thornton, R. W.: Basque Parallels to Greenberg's Eurasiatic. in: Mother Tongue. Journal of the Association for the Study of Language in Prehistory 2002.
- Trask, R. L.: Basque and Dene-Caucasian. in: Mother Tongue. Journal of the Association for the Study of Language in Prehistory 1995. (Mit umfangreicher und kompetenter Diskussion des Themas.)
Sonstiges
- Hamel, Elisabeth und Theo Vennemann: Vaskonisch war die Ursprache des Kontinents. in: Spektrum der Wissenschaft. Deutsche Ausgabe des Scientific American. Spektrumverlag, Heidelberg 2002. (Äußerst umstrittene Publikation.)
- Peillen, Txomin: Les emprunts de la langue Basque à l'Occitan de Gascogne - étude du dialecte souletin de l'euskara. Univ. Nacional de Educación a Distancia, Madrid 1998.
Weblinks
Einzelsprache
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