Die Syllabizität (auch Silbizität) eines Sprachlauts ist eine phonologische Kategorie, die dazu dient, Sprachlaute, die silbisch sind, und damit einen Silbenkern (bzw. einen Silbengipfel) bilden können, von Sprachlauten zu unterscheiden, die dies nicht können.
Die Phonologie ordnet Sprachlaute einer Sprache nach (phonologischen) Sonoritätsklassen. Ausgehend von einer bestimmten Sonoritätsstufe entscheidet sich, ob ein Laut silbisch ist oder nicht. Die Syllabizität ist kein intrinsisches oder kontextfreies, sondern ein relatives Merkmal, das sich nur im syntagmatischen Vergleich der Sonorität phonetischer Segmente ergibt.
Sie stellt damit ein zweiwertiges (dyadisches, binäres) phonematisches Merkmal zur Unterscheidung der konsonantischen Sprachlaute, die als Silbenkerne (Silbennuklei) auftreten können, von denen die dies nicht können, dar. Beispiel: im Deutschen z. B. Vokale und [l
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"Syllabizität".
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