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Mulde in Zwickau - big.jpg]] Wilkau-Haßlau Mulde (aka).jpg]] Die Zwickauer Mulde ist der linke bzw. westliche Quellfluss der Mulde. Eine weniger gebräuchliche Bezeichnung ist Westliche Mulde.

Die Fluss entspringt in der Kammregion des Sächsischen Vogtlandes bei der Stadt Schöneck.

Der Zwickauer Mulde besitzt dabei zwei Quellbäche. Die westliche Rote Mulde entspringt in einer Höhe von 770 m ü. NN direkt bei der Stadt Schöneck. Die Weiße Mulde hat ihre Quelle dagegen 4 km östlich in gleicher Höhe beim Schönecker Ortsteil Kottenheide. Am ursprünglichen Zusammenfluss beider Bäche wurde die Talsperre Muldenberg gebaut, in die somit heute Rote und Weiße Mulde münden und sich vereinen. Ab hier trägt der Wasserlauf den Namen Zwickauer Mulde und fließt überwiegend in nordöstliche Richtung durch waldreiches Gebiet sowie durch die Orte Muldenberg, Hammerbrücke und Morgenröthe-Rautenkranz. Hinter Morgenröthe-Rautenkranz verlässt der Fluss in einem engen Tal das Vogtland, tritt ins Westerzgebirge ein und wird bald zur Talsperre Eibenstock aufgestaut.

Bei Aue nimmt die Zwickauer Mulde das Schwarzwasser auf und wechselt die Fließrichtung in Richtung Nordwest. Bei Zwickau verlässt sie das Erzgebirge, passiert Glauchau, Waldenburg, Penig, Lunzenau und Rochlitz und nimmt als größten Nebenfluss, in der Nähe von Wechselburg, die Chemnitz auf.

Nördlich von Colditz und Zschadraß, in der Gemeinde Großbothen, Ortsteil Sermuth, vereinigt sie sich nach 166 km mit der Freiberger Mulde zur Mulde.

Der Name Mulde bedeutet Die Mahlende und soll auf die Vielzahl der früher am Fluss betriebenen Mühlen hinweisen.

Fluss in Sachsen | Erzgebirge

Mulde | Zwickauer Mulde

 

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