Das Zwergmammut (Mammuthus exilis) ist eine ausgestorbene Art aus der Familie der Elefanten. Sie lebte vor etwa 30.000 bis 12.000 Jahren auf den Kanalinseln von Kalifornien und weist - nicht unähnlich dem dort heute noch vorkommenden Insel-Graufuchs - Formen einer Inselverzwergung auf. Das Zwergmammut erreichte lediglich eine Schulterhöhe von 1,20 bis 1,80 Meter, während die mit ihm verwandten Arten der Gattung der Mammuts nahezu doppelt so groß war. Besonders nah verwandt war das bis zu 1.000 Kilogramm schwer werdende Zwergmammut mit dem Präriemammut, das ein Gewicht bis zu 10.000 Kilogramm erreichen konnte.
Derartige Inselverzwergung war ein weitverbreitetes Phänomen bei Elefantenartigen, da diese durch ihre gute Schwimmfähigkeit selbst recht isoliert gelegene Inseln kolonisieren konnten. So haben sich auch auf der sibirischen Insel Wrangel Zwergmammuts entwickelt, die dort noch bis vor etwa 4000 Jahren überlebten. Auch auf den Mittelmeer-Inseln gab es ursprünglich eine Reihe endemischer Zwergelefanten, aber auch auf einigen indonesischen Inseln wie Komodo oder Flores. Selbst eine Inselzwergform eines Mastodonten ist bekannt. Ursachen für die hier vorliegende Inselverzwergung war der auf den Inseln vorherrschende Nahrungsmangel und das Fehlen von Raubtieren.
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"Zwergmammut".
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