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Mit dem Schlagwort Zweiter Arbeitsmarkt bezeichnet man in Deutschland zusammenfassend alle staatlich subventionierten Arbeitsverhältnisse. Zu diesen gehören vor allem die Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen (ABM) sowie die Strukturanpassungsmaßnahmen (SAM).

Ziel des zweiten Arbeitsmarktes ist insbesondere, dass die dort Beschäftigten besser in den regulären (ersten) Arbeitsmarkt integriert werden können. Allerdings wurde den Maßnahmen vorgeworfen, dass sie wenig effizient seien. Empirische Untersuchungen kamen sogar zu dem Ergebnis, dass Teilnehmer an ABM sogar schlechter in reguläre Beschäftigungsverhältnisse integriert wurden als Nicht-Teilnehmer.

Dem zweiten Arbeitsmarkt kommt vor allem in Ostdeutschland eine große Bedeutung zu, wo er eher genutzt wird, die Arbeitslosigkeit zu senken und weniger, die dort Beschäftigten beruflich zu fördern; er dient damit dem sozialen Frieden.

Mit dem Hartz-Konzept wurden die für subventionierte Arbeit zur Verfügung stehenden Geldmittel deutlich reduziert und versucht, die Effizienz der Maßnahmen zu erhöhen.

Siehe auch: Unterbeschäftigung

Arbeitsmarkt

 

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