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Der meister Teil des Artikels ist ein auf Geschwafelniveu aufgeblähter Wörterbucheintrag. Als Lemma ist Zweifel wohl relevant als philosophischer Begriff. Das wird im Text am Ende auch angedeutet, aber nicht wirklich behandelt. Dazu gibt es auch den viel besseren (aber derzeit bei DDR-URV stehenden) Artikel Methodischer Zweifel. Das müsste mal einer, der sich ein bisschen in der Materie auskennt, aufräumen: Methodischer Zweifel so überarbeiten, dass sichergestellt ist, dass keine URV vorliegt, dann im Artikelnamensraum wiederherstellen und Zweifel darauf redirecten. -- ThePeter 09:04, 25. Jan 2006 (CET)


Mit Zweifel wird Unsicherheit in Bezug auf Vertrauen, Taten, Entscheidungen, Glauben oder Behauptung bzw. Vermutung von Tatsachen bezeichnet. Berlin Palast der Republik 2005.jpg, 2005]]

Das Wort Zweifel (gotisch tweifls und althochdeutsch zwival) stammt von der Kompositionsform twi von Zwei und dem Suffix falt, das etymologisch mit dem heutigen Wort Falte gleichzusetzen ist. Dies führt zur Wortbedeutung "zwiespältig".

Wenn man etwa zwiespältigen Gefühlen unterliegt, dann ist man unsicher, man weiß etwas nicht genau oder man glaubt etwas nicht - man zweifelt. Die Zerrüttung durch unaufhörlich "nagende" Zweifel kann bis zur Verzweiflung führen.

In der voraufklärerischen Werteordnung galten Zweifel als ein Übel, das schnell beseitigt werden sollte und das, als Dauerzustand, einen Menschen zerstöre. Seit der Aufklärung wurde der Zweifel mehr und mehr aufgewertet und gilt seither als Voraussetzung allen Erkenntnisfortschritts. Erkenntnistheoretiker weisen allerdings darauf hin, dass die Bedingung der Möglichkeit von Zweifel der Glaube an (eine) Wahrheit ist.

Nach Peirce ist Die Erregung des Zweifels das Einzig unmittelbare Motiv für den Kampf um die ÜberzeugungDie Festigung der Überzeugung und andere Schriften. Damit ist gemeint, dass die Überzeugung eine Handlung hervorruft die unsere Wünsche befriedigen. Wenn eine andere Überzeugung auftritt die eben nicht die Wünsche befriedigen, dann tritt der Zweifel in Aktion der die unerwünschten Überzeugung ablehnt, sprich bezweifelt. Darum bezeichnet Peirce auch, dass der Zweifel ein Unbehagen und eine Unzufriedenheit ausdrückt, wovon man sich befreien will um zur Ruhe und Zufriedenheit (Überzeugung) zu gelangen.

Die definitive Negation einer Glaubensüberzeugung (z. B. Atheismus) fällt nicht unter den Begriff Zweifel.

Siehe auch: Methodischer Zweifel; Zweifel als christliche Sünde (desperatio); Verzweiflung; auch: Cogito ergo sum

siehe auch


Quellen


Sonstiges


Wahrnehmung | Emotion | Entscheidungstheorie

Literatur


  • Elisabeth Walther (Hrsg.): Die Festigung der Überzeugung und andere Schriften. Ullstein, Frankfurt/Main 1985, ISBN 3-548-35230-8

Doubt | Duda | Twijfel | Dúvida

 

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