Der Begriff Zwei-Drittel-Gesellschaft ist ein politisches Schlagwort, das im Zusammenhang mit der Diskussion um die "Neue Armut" in Deutschland verwendet wird.
Es weist auf eine Entwicklung in der postmodernen Gesellschaft hin, bei der der Anteil an Langzeitarbeitlosen und dauerhaft Unterbeschäftigten trotz rechnerischen Gesamt- Wohlstandes und Wirtschaftswachstums einer Volkswirtschaft zunimmt. Zwei Drittel der Bevölkerung, die aus gesicherten Beschäftigungsverhältnissen profitieren, stehen danach einem Drittel dauerhaft von der Erwerbsarbeit ausgeschlossener Beschäftigungsloser gegenüber, die aktuell oder perspektivisch unter die Armutsgrenze absinken. Es bildet sich somit eine neue soziale Unterschicht. 'Ein Drittel' der Gesellschaft wird damit ausgegrenzt ("exkludiert").
Siehe auch: Prekarisierung
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"Zwei-Drittel-Gesellschaft".
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