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Zulfikar Ali Bhutto (* 5. Januar 1928, † 4. April 1979) war von 1971 bis 1973 Staatspräsident und anschließend bis 5. Juli 1977 Premierminister von Pakistan. Bhutto war Handels- und Außenminister sowie schließlich Verteidigungsminister (West-)Pakistans im Sezessionskrieg gegen Bangladesh (das frühere Ostpakistan). 1971 nach der Niederlage gegen Bangladesh wurde Bhutto Staatspräsident und seine Pakistan People’s Party (PPP) kam mit den Wahlen 1972 an die Macht. 1973 übernahm Bhutto unter einer neuen Verfassung das Amt des mit umfassenden Vollmachten ausgestatteten Premierministers. Am 5. Juli 1977 putschte nach Protesten der Muslimliga und der Pakistan National Alliance (PNA) wegen Wahlbetrugs der Oberbefehlshaber der Streitkräfte General Mohammed Zia ul-Haq und setzte Bhutto ab. Bhutto wurde wegen angeblicher Anstiftung zum Mord an einem Oppositionspolitiker verurteilt und am 4. April 1979 trotz internationaler Proteste hingerichtet.

Seine Tochter Benazir Bhutto war von 1988 bis 1996 ebenfalls Regierungschefin von Pakistan. Sein Sohn Murtaza Bhutto wurde in dieser Zeit von der Polizei erschossen.

Weblinks


Mann | Pakistaner | Präsident (Pakistan) | Geboren 1928 | Gestorben 1979

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