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Zuckerwatte (auch: gesponnener Zucker) ist eine Süßware, die vor allem auf Jahrmärkten und Kirtagen verkauft wird, aber auch auf Weihnachtsmärkten erhältlich ist.

Die Zuckerwatte wurde 1830 von einem amerikanischen Zahnarzt erfunden. Mittels einer speziellen Zuckerwattenmaschine wird gewöhnlicher Haushaltszucker (in den USA und Kanada nimmt man oft Ahornsirup) erhitzt, verflüssigt und mittels Zentrifugalkraft gesponnen, d.h. Kristallzucker wird an einer Heizwendel bis zum Fließpunkt erhitzt und durch die Zentrifugalkraft vom Spinnkopf weggeschleudert. Auf dem Weg vom Spinnkopf weg, erstarrt der flüssige Zucker zu Fäden und wird in einer runden Wanne als Zuckerwatte mit einem Stab aufgewickelt. Die entstehenden Fäden sind nicht kristallin wie das Ausgangsprodukt, sondern amorph. Daher sind sie weich wie Watte. Zuckerwatte ist nur sehr begrenzt haltbar, nach wenigen Minuten hat der süße Traum ein Ende. Ende der neunziger Jahre wurde durch das Unternehmen Cotton-Candy Süßwaren GmbH Guben ein Verfahren entwickelt, welches Zuckerwatte über ein Jahr lang haltbar macht. Die negativen Eigenschaften wie das Kleben sind dabei abgeschafft worden. Die entwickelten Maschinen zur Herstellung von haltbarer Zuckerwatte garantieren heute eine industrielle Massenproduktion von Zuckerwatteprodukten. Aus ästhetischen und geschmacklichen Gründen wird meist Lebensmittelfarbe (rot, aber auch blau) zugesetzt.

Zuckerwatte kann Karies erzeugen. Mittlerweile wird "Zuckerwatte" aber auch aus Isomalt hergestellt.

siehe auch Karamell Link-Text

Süßwaren

Cotton candy | Hattara (makeinen) | שערות סבתא | 綿菓子 | Suikerspin | Сахарная вата | Sladkorna pena | Spunnet socker

 

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