Zuchtperlen entstehen nach dem Einsetzen eines Perlmuttkernes in die Auster. Da dieser Fremdkörper kleiner ist als der Kern einer Naturperle, dauert das Wachstums länger. Außerdem hat die Naturperle einen durchgehenden konzentrischen Schichtaufbau und deshalb zeichnet sich beim Röntgenbild kein Kern ab, sondern ein homogenes Bild, bei dem allenfalls der kleine Fremdkörper im Mittelpunkt zu sehen ist. Bei der Zuchtperle wird dagegen ein kleiner, aus Perlmutt einer Mississippi-Muschel gedrechselter Kern in die Muschel eingesetzt. Sobald der Mensch bei der Perlbildung mitwirkt, muss der Zusatz "Zucht" hinzugefügt werden.
Die klassische Zuchtperle ist die Akoya-Zuchtperle. Sie wird fast nur in Japan mit der Perlauster "pinctada martensi" gezüchtet.
Zuchtperlen können in vier Kategorien unterteilt werden:
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"Zuchtperle".
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