| Wappen | Karte | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Wappen | Map_at_zistersdorf.png | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Basisdaten | bgcolor="#FFFFFF" | Bundesland: | Niederösterreich | bgcolor="#FFFFFF" | Politischer Bezirk: | Bezirk Gänserndorf (GF) | bgcolor="#FFFFFF" | Fläche: | 88,61 km² | bgcolor="#FFFFFF" | Einwohner: | 5632 (Volkszählung 2001) | bgcolor="#FFFFFF" | Höhe: | 199 m ü. NN | bgcolor="#FFFFFF" | Postleitzahl: | 2225 | bgcolor="#FFFFFF" | Vorwahl: | 02532 | bgcolor="#FFFFFF" | Geografische Lage: | 48° 31' n. Br. 16° 45' ö. L. | bgcolor="#FFFFFF" | Gemeindekennziffer: | 30863 | bgcolor="#FFFFFF" | Anschrift der Verwaltung: | Stadtgemeinde Zistersdorf Hauptstraße 12 2225 Zistersdorf | bgcolor="#FFFFFF" | Offizielle Website: | www.zistersdorf.at | bgcolor="#FFFFFF" | E-Mail-Adresse: | stadtgemeinde@zistersdorf.com | |
| Politik | bgcolor="#FFFFFF" | Bürgermeister: | Wolfgang Peischl | ||||||||||||||||||||||||||||||||||
Zistersdorf war mehrmals Opfer feindlicher Einfälle. Im 15. Jahrhundert wurden große Teile des Weinviertels von den Hussiten heimgesucht. Im Dreißigjährigen Krieg fallen die Schweden unter General Torstenson in die Stadt ein. Am 17. Oktober 1706 fallen die Kuruzzen (ungar. Kuruczok, bedeutet Kreuzträger und bezeichnet aufständische ungarische Bauern) unter Graf Simon Forgatsch mit 16.000 Mann in Zistersdorf ein und töten im Schloss 400 Menschen.
Nachdem der letzte Kuenringer 1594 verstorben war, wurden danach die Pottendorfer, später die Grafen von Althan die Stadtherren von Zistersdorf. Zu den Stadtherren gehörte auch Rudolf von Teuffenbach, der als Feldmarschall im Dreißigjährigen Krieg in der Armee Wallensteins diente. Er gründet ein Spital und ein Franziskanerkloster mit Kirche, die heutige Pfarrkirche. Um 1820 wurde das Schloss der K.K. Ritterakademie übergeben.
Bekannt wird Zistersdorf durch seine Erdölfunde. Im August 1930 wird zum ersten Mal Rohöl gefördert. Allerdings reicht die Fördermenge nicht zur Ausbeutung. Vier Jahre später wird die Bohrung Gösting 2 fündig und erreicht eine Tagesproduktion von 30 Tonnen Erdöl.
Das Stadtmuseum im Meierhof ist von Mai bis Oktober von 10h bis 12h geöffnet.
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