Zine El Abidine Ben Ali (arabisch: زين العابدين بن علي) (* 3. September 1936 in Sousse) ist seit 1987 Präsident des nordafrikanischen Staates Tunesien.
Nach der Absetzung Bourguibas übernahm Ben Ali am 7. November 1987 das Amt des Staatspräsidenten. Die Politik der Regierung bleibt auch weiterhin am Westen orientiert. Gleichzeitig setzt sich Ben Ali für einen einheitlichen Wirtschaftsraum im Maghreb ein. Er wurde seitdem bei Wahlen, die nach Ansicht zahlreicher Beobachter den Anforderungen wirklich demokratischer Wahlen nicht genügen, in seinem Amt bestätigt. Zwar kam es zu einer teilweisen Demokratisierung des Wahlrechts, doch blieben Teile der Opposition, u.a. die islamischen Fundamentalisten, weiterhin von den Wahlen ausgeschlossen. 2002 ließ Ben Ali die Verfassung ändern, um seine Regierung über 2004 hinaus verlängern zu können. In der Wahlfarce im Oktober 2004 erzielte er angeblich 95 % (offizielle Angaben).
Mann | Staatsoberhaupt | Tunesier | Geboren 1936
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