Das Zeitteilverfahren oder englisch Time-Sharing war der erste konzeptionelle Ansatz in der Computertechnologie mehrere Benutzer an einem Computer quasi gleichzeitig arbeiten zu lassen, in dem sie sich die Rechenzeit des einzigen vorhandenen Prozessors teilten. Jedem einzelnen Benutzer erschien es dabei so, als hätte er die gesamten Ressourcen des Computer stets für sich allein zur Verfügung.
Heutzutage wird der Begriff Zeitteilverfahren, wenn er überhaupt noch verwendet wird, häufig irrtümlich mit dem Multitasking gleichgesetzt. Auch wenn beide Konzepte das quasi parallele Arbeiten an einem Prozessor betreffen, so beruht
Das eigentliche Neue aus der Sicht des Benutzers war der Zugriff auf den Computer über Terminals. Der Benutzer konnte damit erstmals interaktiv das Rechenverhalten des Computer beeinflussen und musste nicht auf die sequentielle Abarbeitung von Dateien warten.
Alle modernen Mehrbenutzer-Betriebssysteme, wie zum Beispiel Unix sind heute auf Zeitteilen ausgelegt, da Multitasking auch ein Zeitteilen ermöglicht.
Die zwingenden Voraussetzungen für das Zeitteilverfahren sind heutzutage selbstverständlich, waren jedoch in den späten 50ern revolutionär neu:
Die ersten verwendeten Betriebssysteme mit Zeitteilverfahren waren:
Betriebssystemtheorie | Parallelverarbeitung
Time-sharing | Tiempo compartido (informática) | Temps partagé | Időosztás | Time-sharing | タイムシェアリングシステム | Tidsdeling | Dzielenie czasu | 分時系統
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"Zeitteilverfahren".
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