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Schlaegel und eisen-sign of mining.png Die Zeche Kaysbergerbank oder der Kaisbergstollen ist ein ehemaliges Bergwerk in Hagen im östlichen Ruhrgebiet.

Lage


Kaisbergstollen.jpg Das Mundloch des Kaisbergstollens liegt am Fuße des Kaisbergs unweit der Ruhr in der Nähe des Harkortsees. Der Abbau galt dem Flöz Sengsbank, welches das geologisch älteste, abbaubare Steinkohlenflöz im Ruhrgebiet darstellt.

Geschichte


In einer Urkunde vom 10.04.1592 heißt es: "Herzogliche Bergkonzession für Reiner van der Capellen, Hans Jorien Gruter zu Werdringen und Reinoldt Woertmann, Richter zu Hagen und Konsorten, betrifft ein kaelberg in der vorhelder oder Hulßberger marcke an einem ort, der Keyßberg genannt, tuschen Herdick und Werderingen gelegen, davor haepentlich kaelen to gewinnen". (Quelle: Dösseler, Süderländische Geschichtsquellen und Forschungen Band III). Dies ist die erste urkundliche Erwähnung für die Verleihung eines Bergwerkes auf dem Kaysberg.

Neu beantragt wurde der Abbau von Steinkohle im Jahre 1831 beim Oberbergamt Dortmund. Begonnen wurde allerdings erst 1836 und der Betrieb, aufgrund der minderwertigen Kohle und des geringen Ertrags bereits im Jahre 1839 wieder eingestellt. Nach dem 2. Weltkrieg wurde für kurze Zeit der Abbaubetrieb wieder aufgenommen, um der Knappheit des Rohstoffs Kohle entgegenzuwirken. Diese war im Besonderen durch die sogenannte "Kohleblockade" der Nachbarstadt Herdecke hervorgerufen worden.

Heute stellt der Stollen ein schützenswertes Rückzugsgebiet für Feuersalamander, Wasserfledermäuse und Grasfrösche dar, welches vom BUND Hagen betreut wird.

Stillgelegtes Bergwerk | Hagen

 

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