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Zechenturm_Koenigsborn_III-IV.jpg nach Plänen des Architekten Alfred Fischer, Höhe 64 m]] Die Zeche Königsborn war ein Steinkohlen-Bergwerk an mehreren Standorten im Kreis Unna.

Zur Zeche gehörten sieben Schächte:

  • Schacht 1: Unna-Königsborn, ca. 1 km nördlich vom Bahnhof Königsborn, 1874 Teufbeginn, 1878 erreicht dieser Schacht bei 178 m Teufe das Karbon, 1880 in Betrieb, 1966 stillgelegt, 1967 verfüllt.
  • Schacht 2: Kamen-Heeren-Werve, ca. 2,2 km nordöstlich von Schacht 1, 1887 Teufbeginn, 1888 erreicht dieser Schacht bei 221 m Teufe das Karbon, 1890 in Betrieb, 1969 aufgegeben und verfüllt.
  • Schacht 3: Bönen, ca. 3,3 km nordöstlich von Schacht 2, 1898 Teufbeginn, 1900 erreicht dieser Schacht bei 300 m Teufe das Karbon, 1901 in Betrieb, 1981 stillgelegt.
  • Schacht 4: Bönen-Altenbögge, 1901 Teufbeginn, 1902 in Betrieb, 1997 verfüllt.
  • Schacht 5: Kamen-Heeren-Werve, 1930 Teufbeginn, 1933 Teufeinstellung, 1942 Wiederaufnahme der Teufarbeiten und Erreichen des Karbons in 221 m Teufe, 1943 in Betrieb, 1979 verfüllt.
  • Schacht 6: Bönen-Flierich, ca. 3 km östlich der Schachtanlage 1/4, 1950 Teufbeginn, 1951 erreicht dieser Schacht bei 308 m Teufe das Karbon, 1952 in Betrieb, 1979 verfüllt
  • Schacht 7: Hamm-Lerche im Grubenfeld „Monopol II“, 1971 Teufbeginn, 1972 erreicht dieser Schacht bei 452 m Teufe das Karbon, 1973 in Betrieb.

Der Schacht 6 wurde 1978 mit der Zeche Heinrich Robert (heute Bergwerk Ost der Ruhrkohle AG) zusammengeschlossen. Hier wird noch aktiv Kohle gefördert.

Stillgelegtes Bergwerk | Kreis Unna | Route der Industriekultur

 

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