article

Die Zeche General Blumenthal war ein Steinkohlen-Bergwerk in Recklinghausen.

Das Bergwerk wurde nach Generalfeldmarschall Leonhard Graf von Blumenthal (1810 - 1900) benannt. Der erste Schacht der Zeche "General Blumenthal" wurde im Jahr Jahr 1873 abgeteuft, 1876 erreichte er bei 360 Metern Teufe das Karbon, die Förderung wurde 1879 aufgenommen. Unmittelbar neben Schacht 1 wurde 1890 ein weiterer Schacht abgeteuft. 1896 wurde 2,5 km nördlich davon am Bahnhof Recklinghausen mit dem Abteufen zweier weiterer Schächte begonnen. Insgesamt kommt die Schachtanlage im Laufe ihrer Geschichte auf acht Schächte.

Zwischen 1890 und 1927 wurden auf "General Blumenthal" mehrere Kokereien betrieben.

Im Laufe der Förderung passierten auf der Zeche mehrere Unglücke:

  • Am 21. Januar 1884 fordert eine Schlagwetterexplosion auf Schacht 1 19 Todesopfer.
  • Am 1. Februar 1893 sterben bei einer weiteren Schlagwetterexplosion auf der Schachtanlage 1/2 20 Menschen.
  • Drei Jahre später am 19. November 1896 kostet eine Schlagwetterexplosion auf der Schachtanlage 1/2 26 Menschen das Leben.
  • Am 2. Juli 1937 kam es gegen Ende der Mittagschicht in der Kopfstrecke des Flözes Gretchen (Rev. 13a) zu einer Schlagwetterexplosion, bei der 15 Bergleute umkamen.

1967 wurde ein Durchschlag zur Zeche Shamrock angelegt.

Weblinks


Stillgelegtes Bergwerk | Recklinghausen | Route der Industriekultur

Leonhard Graf von Blumenthal

 

This article is licensed under the GNU Free Documentation License. It uses material from the "Zeche General Blumenthal".

Home Pageartsbusinesscomputersgameshealthhospitalshomekids & teensnewsphysiciansrecreationreferenceregionalscienceshoppingsocietysportsworld