Das Zāgros-Gebirge (auch Sagros, in Reschte-Kuhha-ye Zāgros) ist das größte Gebirge von Persien bzw. des heutigen Iran, wobei kleinere Teile sich auch auf dem Gebiet des Iraks befinden.
Die höchsten Gipfel erreichen nahe der Großstadt Isfahan über 4.500 m Höhe, während sie etwas südlicher bei Schiraz um ca. 1000 m niedriger sind.
Des Weiteren gilt die Region um Zāgros als Urheimat von einigen bedeutsamen, antiken indoeuropäischen Volksgruppen wie Gutäer oder Lulubi.
Die Bergregion ist keineswegs die einzige des Iran. Etwa parallel dazu - ostwärts gegen die großen Wüsten des Landesinneren - verläuft das etwas kürzere Kuhrud-Gebirge. Zwischen diesem und dem Zāgros fließen Binnenflüsse, welche in riesige Salzseen münden und für angenehme Klimate auf den Hochflächen um Schiras und Isfahan sorgen. Im Nordpersien wiederum, in Sichtweite der auf 1600 m liegenden Hauptstadt Tehran, biegt sich das gewaltige Elburs-Gebirge südlich der Kaspi-Provinzen entlang (Demawend 5670 m).
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