Der Zündzeitpunkt kennzeichnet die Kurbelwellenstellung eines Verbrennungsmotors mit Fremdzündung (Benzinmotor), bei der der Zündfunke an der Zündkerze ausgelöst wird. Er wird entweder in "Grad Kurbelwinkel vor OT" (oberer Totpunkt = höchste Stellung des Kolbens im Zylinder) oder in "mm vor OT" in bezug auf den jeweiligen Kolben angegeben. In der Regel erfolgt die Einstellung für alle Zylinder eines Motors anhand der Ausrichtung des ersten Zylinders.
Bei Motoren, die noch über einen Zündverteiler verfügen, kann eine Korrektur des Zündzeitpunktes durch leichtes Verdrehen des Zündverteilers erfolgen, der meist von der Nockenwelle angetrieben wird.
Speziell bei Motorrad-Motoren ist häufig kein Zündverteiler vorhanden. Die Steuerung des Zündzeitpunktes findet hier entweder über einen Unterbrecherkontakt statt, oder durch eine Impulsgeberspule. Ist die Impulsgeberspule oder der Unterbrecherkontakt zusammen mit der Lichtmaschine auf einer Platte montiert, kann die Justierung meist durch Verdrehen der kompletten Anordnung erfolgen.
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"Zündzeitpunkt".
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