| Handzaehler01 clip.jpg betätigtes Zählwerk mit Betätigungshebel und Rückstellschraube]] |
| Water meter (aka) clip.jpg mit zwei mechanischen Zählwerken: Acht Ziffernrädern und ein Zeiger]] |
| Electricity Counter.jpgs]] |
| Odometer.jpg zur Geschwindigkeitsanzeige kombiniert]] |
| 4 bit counter.png 4-Bit Hexadezimal |
Ein Zählwerk ist eine Vorrichtung zum Erfassen (und manchmal auch Anzeigen) von Anzahlen und Mengen. Es existieren die beiden Grundtypen Impuls- und Mengenzählwerke. Ein Impulszählwerk zählt Einzelereignisse wie beispielsweise elektrische Impulse. Ein Mengenzählwerk zählt kontinuierliche Größen wie den Kilometerstand eines Fahrzeuges.
Die Zählkapazität wird bei allen Zählwerkstypen durch die Anzahl der kaskadierten Zählstufen und die Anzahl der Ziffern je Zählstufe nach der Formel
Zählwerke arbeiten mechanisch, elektromechanisch oder elektronisch.
Um größere Anzahlen zu zählen als auf einem Rad untergebracht werden können, werden mehrere Zählwerke hintereinandergeschaltet. Man spricht auch von kaskadieren. Dabei schleppt das erste Rad mit der niederwertigsten Ziffer nach einer vollen Umdrehung das nächsthöherwertige Ziffernrad um eine Stelle weiter, so dass die Zählgröße mit mehreren Ziffern beispielsweise im Dezimalsystem angezeigt werden kann.
Die Elementarbausteine eines elektronischen Zählers sind flankengesteuerte Flip-Flops. Zustandsgesteuerte Flip-Flops (Latches) sind ungeeignet. Die einzelnen Ziffern werden im Binärsystem durch den Ausgangszustand der Flip-Flops angezeigt. Die Impulse werden als Spannungssignal an den Takteingang des Zählers gelegt, wodurch dessen Zustand von logisch „0“ auf „1“ oder umgekehrt wechselt. Beim Übergang von „1“ auf „0“ wird ein Übertrag ausgelöst, der den Zustand des nächsthöherwertigen Flip-Flops ändert.
Die Zählkapazität c eines Dualzählers beträgt bei n-Stufen:. Werden durch zusätzliche Maßnahmen k-Zustände übersprungen, so verbleiben m Zählerzustände: .
Zähler werden in integrierte Schaltkreisen in vielen Varianten hergestellt. Sie besitzen eine integrierte Steuerlogik die es ermöglicht den Baustein der jeweiligen Anwendung anzupassen. So können die Flip-Flops beispielsweise zu Vierergruppen zusammengefasst werden, die nur die Ziffern „0“ bis „9“ darstellen. Diese Vierergruppen können kaskadiert werden, so dass das Zählergebnis direkt im Dezimalsystem erfasst wird. Eine Umwandlung für die Anzeige kann somit entfallen. Man spricht dann auch von Dezimalzählern.
Die Variable wird am Anfang des Programms auf 0 gesetzt. Die folgenden Anweisungen werden endlos wiederholt: Der Computer wartet auf das Eintreten des zu zählenden Ereignisses. Tritt das Ereignis ein, wird die Variable um eins erhöht.
Impulszähler sind beispielsweise die Gebühreneinheitenzähler an Telefonen. Bis in die 1990er Jahre waren das meist separate elektromechanische Zähler. Heute ist es eine mit Softwarezählern realisierte in die Telekommunikationsanlagen integrierte Funktion.
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