Der Begriff Yuppie ist ein Akronym und steht für young urban professional person oder young upwardly mobile professional person (deutsch: junge, urbane (in der Stadt lebende) und beruflich erfolgreiche Person beziehungsweise junge, (sozial) aufwärts mobile, beruflich erfolgreiche Person).
Der Begriff Yuppie kam in Großbritannien und den USA in den 1980er Jahren auf, die auch als Yuppie-Jahrzehnt bezeichnet werden, da diese Zeit viele reiche Emporkömmlinge hervorbrachte, insbesondere bezogen auf die Wallstreet bzw. Manhattan/New York City/USA. Auch der Boom der Computerbranche und später der New Economy der 1990er Jahre setzte diesen Trend fort.
Im deutschsprachigen Raum wird der Begriff Yuppie heute hauptsächlich negativ und als Schimpfwort verwendet. Hiermit werden vorrangig wohlhabende Menschen – wie beispielsweise manche Kinder reicher Eltern oder erfolgreiche Jungunternehmer – bezeichnet, denen nachgesagt wird, sich selber als wichtig, modebewusst, sexuell attraktiv, kompetent, welterfahren und sportlich zu sehen. Da die eigene Person im Vordergrund steht, seien sie unpolitisch bzw. an Politik nur interessiert, wenn sie selber Nutzen davon hätten, unkritisch gegenüber ihrem eigenen Verhalten und dazu neigend, bei anderen Menschen nur auf Äußerlichkeiten zu achten.
Als Meilensteine des Yuppie-Themas in der Filmgeschichte gelten Wall Street und American Psycho, die deutliche Akzente auf die Skrupellosigkeit bzw. Sinnentleerung und völlige Gefühlsabstumpfung der Akteure dieser Art setzen.
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