The Yardbirds waren eine englische Rockband, in der einige berühmte Rockgitarristen ihre Karriere begannen, darunter Eric Clapton, Jeff Beck und Jimmy Page.
Die erste erfolgreiche Besetzung der Gruppe bestand aus Keith Relf (Gesang und Harmonika), Eric Clapton (Gitarre), Chris Dreja (Rhythmus-Gitarre), Paul Samwell-Smith (Bass) und Jim McCarty (Schlagzeug). Am 8. Dezember 1963 begleitete die Band in dieser Besetzung Sonny Boy Williamson II. bei einer Live-Aufnahme im Crawdaddy Club in Richmond, England. Das zweite Album wurde im Marquee Club in London aufgezeichnet. Daneben interpretierten die Yardbirds auch kommerziell erfolgreiche Singles wie For your love. Dieser eher poppige Kurs behagte Eric Clapton überhaupt nicht. Er verliess die Band Richtung John Mayall und wurde durch Jeff Beck ersetzt. Mit Beck an der Gitarre erlebten die Yardbirds ihre erfolgreichste Zeit. Seine aufregenden Experimente fügten sich nahtlos ein und so gelangen ihnen sowohl anspruchsvolle Sounds wie auch mehrer Male der Sprung in die Hitparade, beispielsweise mit Heart Full Of Soul, Shapes Of Things und Over, Under, Sideways, Down. Die Yardbirds leisteten Pionierarbeit, indem sie als erste britische Band orientalisch klingende Tonfolgen in diesen Titel einbauten. Die Yardbirds galten Mitte der 1960er Jahre als die große Konkurrenz der Rolling Stones, konnten deren Erfolg jedoch langfristig nicht erreichen. Es kam Unruhe in die Band und es folgten verschiedene Personalwechsel. In der Endphase der Band gehörte auch der ehemalige Studiomusiker Jimmy Page zur Besetzung. Mit Jeff Beck und Jimmy Page an den Gitarren hatten die Yardbirds mit ihrem Stück Stroll On einen explosiven Auftritt im Kultfilm Blow Up von Michelangelo Antonioni. Antonioni wollte ursprünglich The Who für die Szene engagieren. Weil diese ablehnten, liess er die Yardbirds einfach The Who - inklusive Zerstörung von Gitarren und Verstärkern - imitieren.
1968 verließen auch Sänger Keith Relf und Drummer Jim McCarthy die Band und gründeten mit Relfs Schwester Jane Renaissance.
Nachdem auch Jeff Beck ausgestiegen war, versammelte Jimmy Page neue Musiker um sich und machte zunächst als New Yardbirds weiter, entschied sich dann aber für den Namen Led Zeppelin.
1983 versammelten sich Jim McCarty, Paul Samwell-Smith und Chris Dreja in der Formation Box Of Frogs.
2003 erschien wieder unter dem Namen Yardbirds das vielbeachtete Album Birdland, auf dem von den Gründungsmitgliedern noch Jim McCarty und Chris Dreja mitwirkten.
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