Die YESSS! Telekommunikation GmbH (vormals eWave Telekommunikation GmbH) startete ihre Produkte am 1. April 2005 und ist der erste Diskont-Mobilfunk-Anbieter am österreichischen Mobilfunkmarkt. Die Gesellschaft ist zu 100% im Besitz der ONE GmbH (vormals Connect Austria) und nutzt auch deren GSM-Netz EGSM900/1800 MHz Band als MVNO.
= Produkt = Seit Anfang April 2005 wird ein stark vereinfachtes Mobilfunkprodukt zum Diskonttarif für jene Kunden in Österreich angeboten, die nur Sprachtelefonie und SMS nutzen möchten. Der Tarif für Telefonate in alle inländischen Netze beträgt 9 cent/min (mit einer Taktung von 60/30), für SMS 13 cent (In- und Ausland). Die Aufladung des Gesprächguthabens auf der yesss-Wertkarte erfolgt mittels eines Aufladebons, welcher ohne Angabe von persönlicher Daten zu erhalten ist. Ein „Online-Kontomanager“ ermöglicht die Dokumentation der erfolgten Verbindungen, erlaubt die kostenlose Abfrage des Guthabens und bietet jede Menge Informationen zu ihrer Wertkarte sowie zu weiteren verfügbaren Möglichkeiten von yesss an. Endgerätesubventionen, Datendienste, Videotelefonie und MMS werden derzeit nicht angeboten. Aufgrund der fehlenden Gerätesubvention hat YESSS! seine Kunden von Beginn an zum sogenannten "Entsperren" von Handys ermutigt. Seit dem Frühling 2006 hat YESSS auch eine eigene Netzkennzahl, sodass auch zuvor technisch ausschließlich auf das ONE-Netz beschränkte Handys zuerst entsperrt werden müssen. Weiters ist bei diesem Wertkarten-Tarif (nicht beim neuen Vertragstarif) das Telefonieren im Ausland, auch Roaming genannt, nicht möglich. Die Rufnummern beginnen mit 0699/81XXXXXX. Auf Wunsch kann neuerdings auch ein Tarif mit 8 cent/min in alle Netze mit Taktung 90/60 aktiviert werden (siehe Konkurrenzprodukt "Champion" von Tele2UTA). Laut Yesss ist der 8 cent-Tarif für kurze Telefongespräche aufgrund der Taktung teurer. Für länger andauernde Gespräche, ab 10 Minuten zahlt es sich laut konsument.at wieder aus.
Durch eine Handy-Entsperrhilfe auf der eigenen Homepage (eine Linksammlung zu Entsperrseiten im Internet) rief das Unternehmen Unmut bei seinen Mitbewerbern hervor; eine Klage von T-Mobile Austria scheiterte in erster Instanz und wurde in der Folge von T-Mobile zurückgezogen.
Seit 24. Oktober 2005 ist auch eine Rufnummernmitnahme möglich.