Das Autonome Gebiet Tibet (Tibetisch: བོད་རང་སྐྱོང་ལྗོངས་, Wylie-Transliteration: bod rang skyong lbyongs; Chinesisch: 西藏自治区, Pinyin: Xīzàng zìzhìqū) ist ein Verwaltungsgebiet der Volksrepublik China. Im offiziellen chinesischen Sprachgebrauch steht der Begriff „Tibet“ immer für das Autonome Gebiet Tibet.
Die Zugehörigkeit Tibets zur Volksrepublik China wird von den Regierungen aller Länder der Welt anerkannt, ist jedoch unter Tibetern im Exil umstritten (siehe dazu: Tibets Status).
Das Autonome Gebiet Tibet wurde 1965 als administrative Einheit der Volksrepublik China geschaffen und entspricht in etwa dem früheren Machtbereich der Dalai Lamas und macht ungefähr die Südhälfte des Hochlands von Tibet (geographisches Tibet) aus.
Das Autonome Gebiet Tibet bezeichnet insgesamt ein Gebiet von 1,22 Millionen km². Es umfasst die zentraltibetischen ehemaligen Provinzen Ü (dbus) und Tsang, Ngari, weite Teile des Changthang sowie den westlichen Teil der Kulturregion Kham. Die zurzeit unter indischer Verwaltung stehenden Gebiete Tibets sind in die Fläche von 1,22 Millionen km² mit eingerechnet. Diese sind: je zwei Abschnitte im Westen des Kreises Gar und im Süden des Kreises Zanda, beide im Regierungsbezirk Ngari (Westtibet), sowie der ganze Süden (Südwesten) der Kreise Cona, Mêdog und Zayü in den Regierungsbezirken Shannan und Nyingchi (Südosttibet). Die indische Verwaltung dieser Gebiete ist völkerrechtlich umstritten. Aus den indisch verwalteten Teilen der Kreise Cona, Mêdog und Zayü und einigen kleineren Flächen, die nie zu Tibet gehört hatten, wurde der Bundesstaat Arunachal Pradesh gebildet. Große Teile von Kham und von der Kulturprovinz Amdo wurden, sofern sie überhaupt zum Machtbereich der Dalai Lamas gehört hatten, seit dem 18. und zu Anfang des 20. Jahrhunderts in die chinesischen Provinzen Sichuan, Yunnan, Qinghai und Gansu eingegliedert. Sie wurden somit nicht Teil des AGT.
Beim Zensus der Volksrepublik China im Jahre 2000 wurde für das Autonome Gebiet Tibet eine Einwohnerzahl von 2.616.329 ermittelt (Bevölkerungsdichte: ca. 2,14 Einw./km²). Alle tibetischen Gruppen in China zusammen dürften tatsächlich eine Gesamtbevölkerung von etwas über fünf Millionen aufweisen (2005).
| Name des Volkes | Einwohner | Anteil |
|---|---|---|
| Tibeter | 2.427.168 | 92,77 % |
| Han | 158.570 | 6,06 % |
| Hui | 9.031 | 0,35 % |
| Monba | 8.481 | 0,32 % |
| ethnische Zugehörigkeit noch nicht definiert (Deng/Dengba, Sherpa und Thami) | 3.817 | 0,15 % |
| Lhoba | 2.691 | 0,1 % |
| Naxi | 1.223 | 0,05 % |
| Bai | 722 | 0,03 % |
| Uiguren | 701 | 0,03 % |
| Mongolen | 690 | 0,03 % |
| Sonstige | 3.235 | 0,11 % |
Die Zahlen erfassen allerdings nur die Einwohner, die ihren Hauptwohnsitz (chines. 户口 hukou) im Autonomen Gebiet Tibet haben. Die Aufenthaltsbevölkerung der Han-Chinesen ist wesentlich größer und dürfte nach seriösen Schätzungen bei über 10 % bis höchstens 20 % der Gesamtbevölkerung liegen. Es handelt sich dabei vor allem um Soldaten der Volksbefreiungsarmee, Kleinhändler, Kleingewerbetreibende u. a. Personen mit zeitlich befristeten Aufenthaltsgenehmigungen.
Im Stadtgebiet von Lhasa leben ca. 250.000 Menschen, in Xigazê 120.000, Qamdo 25.000 und Nyingchi 16.000. Nach offiziellen Angaben leben 81 % der Menschen in Tibet auf dem Land und 19 % der Menschen Tibets in den Städten.
Tibet hat flächendeckend 6-jährige Schulpflicht. In der Regel wird in tibetischer Sprache unterrichtet. Die Inhalte im Geschichtsunterricht sind jedoch von chinesischer Seite vorgegeben. Für eine weitere schulische Ausbildung wird Schulgeld erhoben.
Derzeit hat Tibet eine Bevölkerung von 2,6 Millionen Menschen, von denen eine Million Menschen eine ordentliche Bildung erhalten haben. Die Analphabetenrate Tibets ist, nach offiziellen Angaben, von 44,7 Prozent im Jahr 1991 auf derzeit 32 Prozent gefallen.
Durch den Aufbau der medizinischen Versorgung erhöhte sich die Lebenserwartung in Tibet von 35 Jahren im Jahr 1959 auf 67 Jahre im Jahr 2004.
Zerstoertes_Kloster_Tibet.JPG Wer von Lhasa übers Land fährt, kommt noch immer an zahlreichen Ruinen vorbei, den Resten von Klöstern und buddhistischen Heiligtümern. Im alten Tibet war ungefähr jeder vierte Mann ein Mönch, aber ab 1959 wurden immer mehr Klöster zerstört und von den einst über 6000 religiösen Stätten war am Ende der Kulturrevolution im Jahr 1966 nur wenige übrig geblieben. Die meisten Klöster waren zerstört, die Mönche zu tausenden als "Volksfeinde" ermordet, alle religiösen Handlungen wurden verboten.
Die Klöster Drepung und Sera, wenige Kilometer von Lhasa entfernt, waren einmal die größten Klöster der Welt. Allein in Drepung lebten vor dem Einmarsch der Chinesen 10.000 Mönche. Beide Klöster blieben nach schweren Zerstörungen bis in die 80er-Jahre geschlossen - bis in Peking unter der Führung von Deng Xiaoping, der während der Kulturrevolution selbst schwer zu leiden hatte, neue Politiker ans Ruder kamen. Sie distanzierten sich von den Verbrechen Maos und gaben den Tibetern wenigstens die Religionsfreiheit zurück. Viele Klöster wurden wieder aufgebaut.
Samye_Monastery%2C_as_viewed_from_the_top_of_Samye_Hepo-ri%2C_a_local_holy_mountain.jpg ]] Auch in Drepung und Sera sind die Spuren der Gewaltherrschaft weitgehend verwischt. Die vergoldeten Buddha-Statuen strahlen wieder, Wandgemälde tragen frische Farben, in beiden Klöstern wohnen jetzt wieder rund 300 Mönche - bestaunt von Heerscharen chinesischer Touristen. Die Zahl der Touristen aus China dürfte im Jahr 2005 erstmals die Millionengrenze übersteigen.
Auch der Jokhang in Lhasa, der heiligste aller tibetischen Tempel, ist wieder hergerichtet und wird von einem nie endenden Strom von Pilgern und Mönchen besucht. Eine Pilgerreise zum Jokhang ist für viele Tibeter religiöse Pflicht.
Der während der Unruhen von 1959 beschossene Potala wurde mittlerweile saniert. Allerdings war der Potala als Sitz des Dalai Lamas früher ein Heiligtum für die Tibeter, heute fungiert er als Museum. Auch Norbulingka, die in einem Park nahe Lhasa gelegene Sommerresidenz der Dalai Lamas wurde im Jahr 2005 vollständig renoviert. Die in diesen beiden Palästen befindlichen ehemaligen Privaträume des 14. Dalai Lama wurden der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Debating_Monks.JPG Nach offiziellen chinesischen Angaben gibt es zurzeit im Autonomen Gebiet Tibet wieder über 1700 Stätten für tibetisch-buddhistische Aktivitäten mit etwa 46 000 buddhistischen Mönchen und Nonnen. Weiterhin gibt es im AGT vier Moscheen für über 3000 Muslime und eine katholische Kirche für über 700 Katholiken.
Nach chinesischen Vorstellungen können religiöse Aktivitäten ungestört durchgeführt werden, allerdings besteht die chinesische Staatsführung darauf, dass keine religiöse Gruppe die Zugehörigkeit Tibets zu China in Frage stellt, und dass jede religiöse Gruppe den Primat der Kommunistischen Partei Chinas in allen strittigen politischen Fragen anerkennt. Nach dieser Staatsvorstellung kann dann auch eine demonstrative Forderung der Rückkehr des Dalai Lamas, wie nicht genehmigte Demonstrationen, strafbar sein und mit Gefängnisstrafen geahndet werden.
Die Industrie ist noch gering entwickelt, sie wird aber von der chinesischen Zentralregierung unterstützt und wächst sehr schnell. Es existiert eine Bergbauindustrie für den Abbau von Eisen, Gold, Lithium, Kupfer, Salz, Borax. Bei Lithium und Borax hat Tibet die weltweit größten Vorkommen.
Eine weitere wirtschaftliche Hauptbranche ist die Baustoffindustrie, und auch der internationale Tourismus wird gezielt ausgebaut.
Das traditionelle Verkehrsmittel sind Karawanen von Tragtieren (Yaks). Dies war bis vor 50 Jahren das einzige Verkehrsmittel, zumal es keine Straßen gab. Heute ist das Verkehrwesen im Wesentlichen vom Straßentransport dominiert. Seit der Wiedereingliederung Tibets in die Volksrepublik China (1951) wurden über 20.000 km Fernstraßen angelegt. Es wurden Verbindungen nach Nepal, Sikkim, Xinjiang, Qinghai und Sichuan geschaffen, deren Qualität allerdings teilweise noch sehr verbesserungsbedürftig ist.
Friendship_Highway_Auto_kaputt.JPG Trotz des bisherigen Straßenbaus ist ein Hauptfaktor, welcher die wirtschaftliche Entwicklung Tibets behindert, die schwache Infrastruktur. Deshalb werden zurzeit beschleunigt Eisenbahnlinien, Straßen, Flughäfen, die Stromversorgung und die Telekommunikation auf- und ausgebaut.
Der alte "Friendship-Highway", eine 1100 Kilometer lange Schotterpiste zwischen den Städten Lhasa und Xigazê, wurde auf den ersten 250 Kilometern ab Lhasa bereits breit ausgebaut und asphaltiert. Daran schließt sich eine 100 Kilometer lange Baustelle an. In drei Jahren soll der Ausbau der Straße bis Xigazê fertig gestellt sein.
Lhasa_Valley_in_Tibet.jpg Von 2001 bis 2005 wurde die Lhasa-Bahn gebaut, eine 1125 km lange Eisenbahnstrecke von Golmud in Zentralchina bis zur tibetischen Hauptstadt Lhasa. Es ist eine Eisenbahnstrecke überwiegend 4000 m über dem Meeresspiegel. Ab 2007 können mit dieser Bahnstrecke Güter wie Öl, Kohle, Baustoffe, Güter aus dem Bergbau Tibets und anderes zu einem Bruchteil der bisherigen Kosten über eine Bahnstrecke befördert werden und müssen nicht mehr mittels Lastwagen über die Landstraßen Tibets transportiert werden. Dadurch hat die Lhasa-Bahn eine Schlüsselposition in der weiteren Wirtschaftsentwicklung Tibets.
Befürworter der Eisenbahnlinie weisen zusätzlich auf die möglichen positiven Auswirkungen auf die Tourismusbranche hin. Kritiker befürchten jedoch, dass damit der Zuzug von Han-Chinesen erleichtert wird, und das ethnische Gefüge zu Ungunsten der Tibeter verändert wird. Allerdings wird vom chinesischen Tiefland aus Lhasa heute bereits mit einem Bus in zwei Tagen erreicht.
Tibetische Städte wie Lhasa, Gyangzê oder Xigazê werden in immer größerem Ausmaß von breiten Boulevards mit vielspurigen Kreuzungen geprägt, welche von Kaufhäusern mit chinesischem Warenangebot und gläsernen Bürobauten gesäumt sind. Dem allgemeinen Trend in China folgend, werden traditionelle tibetische Häuser immer mehr durch moderne Architektur ersetzt.
Lhasa_from_Potala_place.JPG Der Bauboom kommt nicht von ungefähr. Großunternehmen mit Sitz im östlichen China sind per Gesetz verpflichtet, in Tibet zu investieren, und so überträgt sich der Wirtschaftsboom an der chinesischen Ostküste direkt auf Tibet, für das auch in den nächsten Jahren ein jährliches Wirtschaftswachstum von 12–15 % geplant ist.
Alle Kreise Tibets sind an das nationale Selbstwählnetz Chinas angeschlossen und es gibt auch in ganz China Internetanschlüsse. Momentan wird das Mobilfunknetz flächendeckend ausgebaut.
Nach offiziellen chinesischen Statistiken überschritt das Bruttoinlandsprodukt des chinesischen autonomen Gebiets Tibet im Jahr 2004 die Marke von 20 Milliarden Yuan. Das autonome Gebiet hat damit über vier Jahre in Folge ein Wirtschaftswachstum von über 12 Prozent verzeichnet. Im Jahr 2000 lag das Bruttoinlandsprodukt noch bei 11,75 Mrd. Yuan, im Jahr 1994 noch bei 5 Mrd. Yuan.
Die Investitionen in das Sachvermögen in Tibet wuchsen im Jahr 2004 gegenüber dem Jahr 2003 um 20 Prozent.
Während die traditionelle Landwirtschaft und Tierzucht in den ländlichen Gebieten weiterhin eine zentrale Rolle spielen, hat in den Städten im Jahr 2005 der Dienstleistungssektor den Sektor der Primärindustrie (Grundstoffproduktion) überholt.
Das verfügbare Einkommen eines Tibeters war im Jahr 2005 in den Städten US$ 1,051 und auf dem Land US$ 259. Dies waren in den Städten 30,4 % mehr und auf dem Land 55,9 % mehr als im Jahr 2000. Trotzdem lebt die Mehrheit der Tibeter auf dem Land bis heute in einfachen bis einfachsten Verhältnissen.
| Bezirksebene | Kreisebene | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Name | Tibetisch | Umschrift nach Wylie | Chinesisch (Kurzzeichen) | Hanyu Pinyin | |
| Stadt Lhasa ལྷ་ས་གྲོང་ཁྱེར་ lha sa grong khyer 拉萨市 Lāsà Shì 31.662 km² ca. 420.000 Einwohner (2003) | Bezirk Chengguan | ཁྲིན་ཀོན་ཆུས་ | khrin kon chus | 城关区 | Chéngguān Qū |
| Kreis Lhünzhub | ལྷུན་གྲུབ་རྫོང་ | lhun grub rdzong | 林周县 | Línzhōu Xiàn | |
| Kreis Damxung | འདམ་གཞུང་རྫོང་ | 'dam gzhung rdzong | 当雄县 | Dāngxióng Xiàn | |
| Kreis Nyêmo | སྙེ་མོ་རྫོང་ | snye mo rdzong | 尼木县 | Nímù Xiàn | |
| Kreis Qüxü | ཆུ་ཤུར་རྫོང་ | chu shur rdzong | 曲水县 | Qūshuǐ Xiàn | |
| Kreis Doilungdêqên | སྟོད་ལུང་བདེ་ཆེན་རྫོང་ | stod lung bde chen rdzong | 堆龙德庆县 | Duīlóngdéqìng Xiàn | |
| Kreis Dagzê | སྟག་རྩེ་རྫོང་ | stag rtse rdzong | 达孜县 | Dázī Xiàn | |
| Kreis Maizhokunggar | མལ་གྲོ་གུང་དཀར་རྫོང་ | mal gro gung dkar rdzong | 墨竹工卡县 | Mòzhúgōngkǎ Xiàn | |
| Regierungsbezirk Nagqu ནག་ཆུ་ས་ཁུལ་ nag chu sa khul 那曲地区 Nàqū Dìqū 450.537 km² ca. 363.000 Einwohner (2001) | Kreis Nagqu | ནག་ཆུ་རྫོང་ | nag chu rdzong | 那曲县 | Nàqū Xiàn |
| Kreis Lhari | ལྷ་རི་རྫོང་ | lha ri rdzong | 嘉黎县 | Jiālí Xiàn | |
| Kreis Biru | འབྲི་རུ་རྫོང་ | 'bri ru rdzong | 比如县 | Bǐrú Xiàn | |
| Kreis Nyainrong | གཉན་རོང་རྫོང་ | gnyan rong rdzong | 聂荣县 | Nièróng Xiàn | |
| Kreis Amdo | ཨ་མདོ་རྫོང་ | a mdo rdzong | 安多县 | Ānduō Xiàn | |
| Kreis Xainza | ཤན་རྩ་རྫོང་ | shan rtsa rdzong | 申扎县 | Shēnzhā Xiàn | |
| Kreis Sog | སོག་རྫོང་ | sog rdzong | 索县 | Suǒ Xiàn | |
| Kreis Baingoin | དཔལ་མགོན་རྫོང་ | dpal mgon rdzong | 班戈县 | Bāngē Xiàn | |
| Kreis Baqên | སྦྲ་ཆེན་རྫོང་ | sbra chen rdzong | 巴青县 | Bāqīng Xiàn | |
| Kreis Nyima | ཉི་མ་རྫོང་ | nyi ma rdzong | 尼玛县 | Nímǎ Xiàn | |
| Sonderbezirk Shuanghu | མཚོ་གཉིས་དོན་གཅོད་ཁྲུའུ་ | mtsho gnyis don gcod khru'u | 双湖特别区 | Shuānghú Tèbié Qū | |
| Regierungsbezirk Qamdo ཆབ་མདོ་ས་ཁུལ་ chab mdo sa khul 昌都地区 Chāngdū Dìqū 110.154 km² ca. 570.000 Einwohner (2002) | Kreis Qamdo | ཆབ་མདོ་རྫོང་ | chab mdo rdzong | 昌都县 | Chāngdū Xiàn |
| Kreis Jomdo | འཇོ་མདའ་རྫོང་ | 'jo mda' rdzong | 江达县 | Jiāngdá Xiàn | |
| Kreis Gonjo | གོ་འཇོ་རྫོང་ | go 'jo rdzong | 贡觉县 | Gòngjué Xiàn | |
| Kreis Riwoqê | རི་བོ་ཆེ་རྫོང་ | ri bo che rdzong | 类乌齐县 | Lèiwūqí Xiàn | |
| Kreis Dêngqên | སྟེང་ཆེན་རྫོང་ | steng chen rdzong | 丁青县 | Dīngqīng Xiàn | |
| Kreis Zhag'yab | བྲག་གཡབ་རྫོང་ | brag g-yab rdzong | 察雅县 | Cháyǎ Xiàn | |
| Kreis Baxoi | དཔའ་ཤོད་རྫོང་ | dpa' shod rdzong | 八宿县 | Bāsù Xiàn | |
| Kreis Zogang | མཛོ་སྒང་རྫོང་ | mdzo sgang rdzong | 左贡县 | Zuǒgòng Xiàn | |
| Kreis Markam | སྨར་ཁམས་རྫོང་ | smar khams rdzong | 芒康县 | Mángkāng Xiàn | |
| Kreis Lhorong | ལྷོ་རོང་རྫོང་ | lho rong rdzong | 洛隆县 | Luòlóng Xiàn | |
| Kreis Banbar | དཔལ་འབར་རྫོང་ | dpal 'bar rdzong | 边坝县 | Biānbà Xiàn | |
| Regierungsbezirk Nyingchi ཉིང་ཁྲི་ས་ཁུལ་ nying khri sa khul 林芝地区 Línzhī Dìqū 116.175 km² ca. 140.000 Einwohner | Kreis Nyingchi | ཉིང་ཁྲི་ས་རྫོང་ | nying khri rdzong | 林芝县 | Línzhī Xiàn |
| Kreis Gongbo'gyamda | ཀོང་པོ་རྒྱ་མདའ་རྫོང་ | kong po rgya mda' rdzong | 工布江达县 | Gōngbùjiāngdá Xiàn | |
| Kreis Mainling | སྨན་གླིང་རྫོང་ | sman gling rdzong | 米林县 | Mǐlín Xiàn | |
| Kreis Mêdog County | མེ་ཏོག་རྫོང་ | me tog rdzong | 墨脱县 | Mòtuō Xiàn | |
| Kreis Bomi | སྤོ་མེས་རྫོང་ | spo mes rdzong | 波密县 | Bōmì Xiàn | |
| Kreis Zayü | རྫ་ཡུལ་རྫོང་ | rdza yul rdzong | 察隅县 | Cháyú Xiàn | |
| Kreis Nang | སྣང་རྫོང་ | snang rdzong | 朗县 | Lǎng Xiàn | |
| Regierungsbezirk Shannan ལྷོ་ཁ་ས་ཁུལ་ lho kha sa khul 山南地区 Shānnán Dìqū 79.699 km² ca. 320.000 Einwohner (2002) | Kreis Nêdong | སྣེ་གདོང་རྫོང་ | sne gdong rdzong | 乃东县 | Nǎidōng Xiàn |
| Kreis Zhanang | གྲ་ནང་རྫོང་ | gra nang rdzong | 扎囊县 | Zhānáng Xiàn | |
| Kreis Gonggar | གོང་དཀར་རྫོང་ | gong dkar rdzong | 贡嘎县 | Gònggā Xiàn | |
| Kreis Sangri | ཟངས་རི་རྫོང་ | zangs ri rdzong | 桑日县 | Sāngrì Xiàn | |
| Kreis Qonggyai | འཕྱོངས་རྒྱས་རྫོང་ | 'phyongs rgyas rdzong | 琼结县 | Qióngjié Xiàn | |
| Kreis Qusum | ཆུ་གསུམ་རྫོང་ | chu gsum rdzong | 曲松县 | Qūsōng Xiàn | |
| Kreis Comai | མཚོ་སམད་རྫོང་ | mtsho smad rdzong | 措美县 | Cuòměi Xiàn | |
| Kreis Lhozhag | ལྷོ་བྲག་རྫོང་ | lho brag rdzong | 洛扎县 | Luòzhā Xiàn | |
| Kreis Gyaca | རྒྱ་ཚ་རྫོང་ | rgya tsha rdzong | 加查县 | Jiāchá Xiàn | |
| Kreis Lhünzê | ལྷུན་རྩེ་རྫོང་ | lhun rtse rdzong | 隆子县 | Lóngzǐ Xiàn | |
| Kreis Cona | མཚོ་སྣ་རྫོང་ | mtsho sna rdzong | 错那县 | Cuònà Xiàn | |
| Kreis Nagarzê | སྣ་དཀར་རྩེ་རྫོང་ | sna dkar rtse rdzong | 浪卡子县 | Làngkǎzǐ Xiàn | |
| Regierungsbezirk Xigazê གཞིས་ཀ་རྩེ་ས་ཁུལ་ gzhis ka rtse sa khul 日喀则地区 Rìkāzé Dìqū ca. 182.000 km² ca. 640.000 Einwohner (2003) | Stadt Xigazê | གཞིས་ཀ་རྩེ་གྲོང་ཁྱེར་ | gzhis ka rtse grong khyer | 日喀则市 | Rìkāzé Shì |
| Kreis Namling | རྣམ་གླིང་རྫོང་ | rnam gling rdzong | 南木林县 | Nánmùlín Xiàn | |
| Kreis Gyangzê | རྒྱལ་རྩེ་རྫོང་ | rgyal rtse rdzong | 江孜县 | Jiāngzī Xiàn | |
| Kreis Tingri | དིང་རི་རྫོང་ | ding ri rdzong | 定日县 | Dìngrì Xiàn | |
| Kreis Sa'gya | ས་སྐྱ་རྫོང་ | sa skya rdzong | 萨迦县 | Sàjiā Xiàn | |
| Kreis Lhazê | ལྷ་རྩེ་རྫོང་ | lha rtse rdzong | 拉孜县 | Lāzī Xiàn | |
| Kreis Ngamring | ངམ་རིང་རྫོང་ | ngam ring rdzong | 昂仁县 | Ángrén Xiàn | |
| Kreis Xaitongmoin | བཞད་མཐོང་སྨོན་རྫོང་ | bzhad mthong smon rdzong | 谢通门县 | Xiètōngmén Xiàn | |
| Kreis Bainang | པ་སྣམ་རྫོང་ | pa snam rdzong | 白朗县 | Báilǎng Xiàn | |
| Kreis Rinbung | རིན་སྤུངས་རྫོང་ | rin spungs rdzong | 仁布县 | Rénbù Xiàn | |
| Kreis Kangmar | ཁང་དམར་རྫོང་ | khang dmar rdzong | 康马县 | Kāngmǎ Xiàn | |
| Kreis Dinggyê | གདིང་སྐྱེས་རྫོང་ | gding skyes rdzong | 定结县 | Dìngjié Xiàn | |
| Kreis Zhongba | འབྲོང་པ་རྫོང་ | 'brong pa rdzong | 仲巴县 | Zhòngbā Xiàn | |
| Kreis Yadong | གྲོ་མོ་རྫོང་ | gro mo rdzong | 亚东县 | Yàdōng Xiàn | |
| Kreis Gyirong | སྐྱིད་གྲོང་རྫོང་ | skyid grong rdzong | 吉隆县 | Jílóng Xiàn | |
| Kreis Nyalam | གཉའ་ལམ་རྫོང་ | gnya' lam rdzong | 聂拉木县 | Nièlāmù Xiàn | |
| Kreis Gamba | ས་དགའ་རྫོང་ | sa dga' rdzong | 萨嘎县 | Sàgā Xiàn | |
| Kreis Gamba | གམ་པ་རྫོང་ | gam pa rdzong | 岗巴县 | Gǎngbā Xiàn | |
| Regierungsbezirk Ngari མངའ་རིས་ས་ཁུལ་ mnga' ris sa khul 阿里地区 Ālǐ Dìqū 304.683 km² ca. 80.000 Einwohner (2002) | Kreis Gar | སྒར་རྫོང་ | sgar rdzong | 噶尔县 | Gá'ěr Xiàn |
| Kreis Burang | སྤུ་ཧྲེང་རྫོང་ | spu hreng rdzong | 普兰县 | Pǔlán Xiàn | |
| Kreis Zanda | རྩ་མདའ་རྫོང་ | rtsa mda' rdzong | 札达县 | Zhádá Xiàn | |
| Kreis Rutog | རུ་ཐོག་རྫོང་ | ru thog rdzong | 日土县 | Rìtǔ Xiàn | |
| Kreis Gê'gyai | དགེ་རྒྱས་རྫོང་ | dge rgyas rdzong | 革吉县 | Géjí Xiàn | |
| Kreis Gêrzê | སྒེར་རྩེ་རྫོང་ | sger rtse rdzong | 改则县 | Gǎizé Xiàn | |
| Kreis Coqên | མཚོ་ཆེན་རྫོང་ | mtsho chen rdzong | 措勤县 | Cuòqín Xiàn |
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