Wikipedia:Qualitätssicherung
Die Diskussion über diesen Antrag findet auf der Qualitätssicherung/3. Juni 2006# statt.
Hier der konkrete Grund, warum dieser Artikel auf den QS-Seiten eingetragen wurde: Der Artikel ist sprachlich und stilistisch mangelhaft; er ist wohl eine schlechte 1:1-Übersetzung aus dem Englischen zu sein und lies sich, als ob er einer Marketing-Timeline von Intel entnommen sei 82.83.213.222 00:54, 3. Jun 2006 (CEST)
XScale ist
Intels Implementation der 5. Generation der
ARM-Architektur basierend auf dem ARM-v5TE
Befehlssatz ohne Gleitkomma-Befehle. Die
XScale-Prozessorfamlie gehört zur Gruppe der
RISC-Architekturen. Sie findet vor allem in
PDAs, bei portablen
DVD-Spielern und im
Embedded-Bereich ihre Anwendungsbereiche.
Geschichte
Durch einen Rechtsstreit zwischen Intel und der Halbleiter-Abteilung von
DEC konnte Intel als Nebeneffekt Rechte an der ARM-Architektur erwerben. Intel benutzte zunächst die Bezeichnung
StrongARM, um damit ihre im Absatz einbrechende Linie von nicht mehr zeitgemäßen
RISC-Prozessoren (
i860 und
i960) zu ersetzen. Der später kreierte Begriff XScale beschreibt nichts anderes als Intels Weiterführung von Prozessoren und Controllern der ARM-Linie.
XScale Familien
Es gibt drei Generationen von XScale-Prozessoren: PXA210/PXA25x, PXA26x und PXA27x.
Gemeinsamkeiten aller XScale-Prozessoren
Alle Generationen von XScale sind 32-Bit-ARM-v5TE-Prozessoren, die mit einem 0,18-µm-Prozess hergestellt sind, und haben einen 32KB-Datencache und einen 32KB-Befehlscache. Außerdem haben alle einen 2KB-Mini-Daten-Cache.
PXA210
Der PXA210 war Intels Einstiegs-XScale, der für Mobilfunkanwendungen vorgesehen war. Er kam zeitgleich mit dem PXA250 im Februar 2002 auf den Markt und war mit 133 oder 200MHz erhältlich.
PXA25x
Die PXA25x-Familie besteht aus dem PXA250 und PXA255.
Der PXA250 war Intels erste Generation von XScale-Prozessoren. Es gab die Auswahl aus drei Taktraten: 200MHz, 300MHz und 400MHz. Er kam im Februar 2002 heraus.
Der PXA255 kam heraus im März 2003 als Ersatz seines Vorgängers. Der Hauptunterschied war eine verdoppelte interne Bus-Geschwindigkeit (von 100MHz auf 200MHz) für schnelleren Datenaustausch und eine niedrigere Betriebsspannung (nur 1,3V bei 400MHz) zur Reduzierung der Leistungsaufnahme.
PXA26x
Die PXA26x-Familie besteht aus dem PXA260 und PXA261-PXA263.
Der PXA260 ist ein Stand-Alone-Prozessor mit der gleichen Taktrate wie die PXA25x, aber das Gehäuse ist um 53% kleiner.
Die PXA261-PXA263 sind mit dem PXA260 identisch, aber haben zusätzlichen internen Speicher im Prozessor. 16MB 16-Bit-StrataFlash-Speicher im PXA261, 32MB 16-Bit-StrataFlash-Speicher im PXA262 und 32MB 32-Bit-StrataFlash-Speicher im PXA263. Die PXA26x-Familie kam im März 2003 heraus.
PXA27x (Bulverde)
Die PXA27x-Familie (mit dem Codenamen Bulverde) besteht aus den PXA270- und PXA271-PXA272-Prozessoren. Diese Familie ist ein riesiger Sprung in der XScale-Prozessor-Familie.
Den PXA270 gibt es in vier verschiedenen Taktraten (312MHz, 416MHz, 520MHz und 624MHz) und ist ein Stand-Alone-Prozessor ohne integrierten Speicher.
Der PXA271 kann mit bis zu 312MHz oder 416MHz getaktet werden und hat 32MB 16-Bit-StrataFlash-Speicher und 32MB 16-Bit-SDRAM im gleichen Gehäuse.
Der PXA272 kann mit 312MHz, 416MHz oder 520MHz getaktet werden und hat einen integrierten 64MB 32-Bit-StrataFlash-Speicher.
Intel hat bei PXA27x-Familie mehrere neue Funktionalitäten hinzugefügt:
- Wireless SpeedStep: der Prozessor taktet sich automatisch herunter in Abhängigkeit von der Rechenlast, um Strom zu sparen.
- Wireless MMX: 43 neue SIMD-Befehle, die den vollen MMX-Befehlssatz enthalten und die Ganzzahl-Befehle von Intels SSE-Befehlssatz zusammen mit einigen Befehlen, die einzigartig für den XScale sind. Sie werden verwendet, um die Geschwindigkeit beim Kodieren und Dekodieren von Multimedia sowie bei Spielen zu steigern.
Die PXA27x-Familie wurde im April 2004 auf den Markt gebracht. Zusammen mit der PXA27x-Familie hat Intel den 2700G-Embedded-Graphik-Co-Prozessor herausgebracht.
PXA29x (Monahans)
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Im August 2005 hat Intel den Nachfolger des Bulverde PXA270 Prozessors mit dem Codenamen Monahans vorgestellt.
Der neue Monahans Prozessor wurde mit 1.25 GHz betrieben. Intel gab eine Leistungssteigerung von 25% gegenüber dem Bulverde Prozessor an (800 MIPS für den 624 MHz PXA270 Prozessor gegenüber 1000 MIPS für den 1.25 GHz Monahans). Der angekündigte Nachfolger des 2700G Grafikprozessors mit dem Codenamen Standwood wurde von Intel abgekündigt. Einige Merkmale des Standwood Grafikprozessors sind bereits in den Monahans Prozessor integriert. Bei Bedarf an zusätzlicher Grafikfunktionalität empfiehlt Intel den Einsatz von Fremdprodukten, wie etwa die
Nvidia GoForce Chip Familie.
Peripherie
Mit XScale Prozessoren sind derzeit auf direktem Weg bis zu 128 MB des von Intel speziell für den mobilen Einsatz entwickelten
StrataFlash Speichers adressierbar.
Anwendungen des XScale
Der XScale-Mikroprozessor wird in zahlreichen PDA-Produkten, wie dem Palm Tungsten C oder dem Dell Axim X50v, sowie vielen anderen Palms und PocketPCs eingesetzt. Außerdem wird der XScale in Geräten wie PVPs (Portable Video Players - tragbare Videoabspielgeräte) und PMCs (Portable Media Centres - tragbare Medien-Center) wie dem tragbare Media-Player Creative Zen genutzt.
Einige Firmen bieten baukastenartige Systeme oder Single-Board-Computer (SBC) mit Prozessoren dieser Familie an und machen die Architektur damit auch für industrielle Anwendungen nutzbar. Diese Firmen bieten meist auch CPU-Module zur Evaluierung (kurz EVMs) und Board Support Packages (BSPs) mit Anwendungsbeispielen an, um dem potentiellen Kunden den Einstieg in die Entwicklung eigener Lösungen zu erleichetern.
Siehe auch
Weblinks
- http://www.intel.com/design/intelxscale/
- http://www.karo-electronics.de/
- http://www.toradex.com/
- Intel StrataFlash Memory
Quelle: Übersetzung des englischen Wikipedia-Artikel zuletzt geändert am 11. Juni 2005 um 15:35
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