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Das XModem (gelegentlich auch: X-Modem) ist ein Protokoll, das eine gesicherte Datenübertragung regelt. Es wurde 1977 von dem Studenten Ward Christensen eingeführt und ist Public domain.

XModem arbeitet blockorientiert, die zu übertragenden Daten werden in gleich große Einheiten (Blöcke) aufgeteilt. Die Blöcke haben immer eine Größe von 132 Byte und werden ggf. mit beliebigen Zeichen aufgefüllt. Quittungen bestehen aus einem einzigen Zeichen.

Blockaufbau: Das ASCII-Zeichen Start Of Header (SOH, hex01) (1 Byte), Blocknummer (1 Byte), Einer-Komplement der Blocknummer (1 Byte), Daten (128 Byte), Checksumme (1 Byte).) Die Checksumme ist hier eine einfache Addition aller Datenbytes und deshalb fehleranfällig; Doppelfehler an der gleichen Bitposition heben sich auf.

Eine fehlerfrei empfangene Checksumme wird mit Acknowledgement (ACK, hex06) bestätigt. Bei einer Checksumme ungleich der berechneten Checksumme ist ein Fehler aufgetreten. Der Block wird mit Negative Acknowledgement (NAK, hex15) abgelehnt und dann bis zu zehnmal neu versendet. Das Ende einer Übertragung wird vom Sender mit End Of Transmission (EOT, hex04) angezeigt.

Auch wenn es nach heutigen Maßstäben langsam ist, war es doch das erste weitverbreitete Datenübertragungsprotokoll und trug wesentlich zur Ausbreitung der Mailboxen bei. Mit ein Grund war, dass Christensen 1978 mit dem CBBS (Computerized Bulletin Board System) auch dafür eine Grundlage legte und die erste Mailbox zum Austausch von Nachrichten einrichtete.

Anfang der 1980er Jahre wurde die Blockgröße erweitert (XModem 1K) und die Zyklische Redundanzprüfung zur Fehlerprüfung eingesetzt (XModem CRC). Die später entwickelten YMODEM- und ZMODEM-Protokolle behoben viele Schwächen der ersten XModem-Version.

Weblinks


Netzwerkprotokoll

XMODEM | Xmodem | XMODEM | XModem

 

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