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X-Men ist eine Verfilmung der gleichnamigen Comics aus dem Jahr 2000. Regie führte Bryan Singer. Der Film wurde von 20th Century Fox produziert.

Handlung


Die Ausreißerin Rogue (Anna Paquin), die aufgrund ihrer heran wachsenden Mutantenkräfte von zu Hause weg gelaufen ist, trifft in der Einöde der USA auf den Einzelgänger Logan (Hugh Jackman), der ein unzerstörbares Metallskelett besitzt. Logan nimmt Rogue widerwillig in seinem Truck mit. Unterwegs werden die beiden von einem biestähnlichen Mutanten namens Sabretooth (Tyler Mane) angegriffen und können nur durch das Eingreifen der X-Men Cyclops (James Marsden) und Storm (Halle Berry) gerettet werden. Beiden wird Professor X (Patrick Stewart) vorgestellt, der in seinem Institut für begabte Jugendliche jungen Mutanten hilft, ihre Kräfte besser zu verstehen und sie zu kontrollieren. Professor X ist davon überzeugt, dass hinter dem Angriff auf Rogue und Logan der Mutant Magneto (Ian McKellen) steckt. Dieser sieht die Mutanten als Fortschritt der Evolution und will alle normalen Menschen unterjochen.

Magneto und seine Anhänger haben in der Zwischenzeit den US-Senator Kelly (Bruce Davison) entführt, um an ihm eine Möglichkeit zur Aktivierung von Mutantenfähigkeiten zu testen. Das Experiment ist erfolgreich, der Senator kann aber mit Hilfe seiner neuen Fähigkeiten fliehen und gelangt zu den X-Men, die ihn so gut es geht medizinisch versorgen. Es stellt sich heraus, dass das Auslösen von Mutationen bei normalen Menschen lebensgefährlich ist.

Rogue ist inzwischen aus dem Institut ausgerissen. Die X-Men finden sie auf dem New Yorker Zentralbahnhof, wo sich auch Magneto mit seinen Leuten eingefunden hat. Während sich beide Lager bekämpfen, kommt es zum Kampf zwischen Logan und Magneto. Magneto, der Magnetfelder kontrollieren kann, hat mit Logan leichtes Spiel; überraschenderweise ist es jedoch nicht er, hinter dem Magneto her ist, sondern Rogue. Mit Rogues Hilfe, so schlussfolgern die geschlagenen X-Men, beabsichtigt Magneto, Mutationen in den Mächtigen der Welt auszulösen und so eine größere Akzeptanz von Mutanten in der Gesellschaft zu erzwingen.

Auf der Freiheitsstatue kommt es zum entscheidenden Kampf. Nachdem Magnetos Handlanger besiegt sind, können die X-Men gemeinsam Magnetos Plan vereiteln und Rogue befreien. Die X-Men übergeben den Besiegten der Justiz, nur die Gestaltwandlerin Mystique (Rebecca Romijn-Stamos) kann schwer verletzt entkommen.

Kritik


Der Film bekam gute Kritiken und wurde ein großer Kinoerfolg. X-Men spielte allein in den USA über 157 Millionen Dollar ein, während er weltweit ein Gesamteinspielergebnis von fast 296 Millionen Dollar erzielte. Durch den Erfolg ebnete er anderen Comicverfilmungen wie Spider-Man oder Hulk den Weg.

Auszeichnungen


Bryan Singer gewann einen Empire Award, Michael Kamen den BMI Film Music Award. Der Film war 2001 für zehn Saturn Award nominiert und bekam ihn in sechs Kategorien verliehen. Insgesamt gewann X-Men 11 Preise und war 21 Mal nominiert.

Fortsetzungen


Weblinks


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