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Worringen ist der nördlichste Stadtteil von Köln. Politisch gehört er dem Stadtbezirk Chorweiler an.

Das Gebiet des Stadtteils ist ungefähr seit dem Jahre 500 vor Christus besiedelt. Die ersten Siedler waren die Eburonen, die um ca. 20 v.Chr. von den Ubiern abgelöst wurden. Es folgten um das Jahr 50 n.Chr. die Römer und etwa 355 die Franken. Die Schreibweise für Worringen hat sich im Laufe der Jahrhunderte häufiger gewandelt, es finden sich auch: Worunc, Worunch, Woronc, Woring, Woeringen und Wuring.

Im Jahre 1288 fand hier die Schlacht von Worringen statt, in der die Stadt Köln den Kölner Erzbischof Siegfried von Westerburg, ihren Stadtherrn, besiegt hat. Durch den Sieg konnte Köln faktisch zur Freien Reichsstadt werden, formal sollte es bis zur Verleihung dieses Status allerdings noch bis 1475 dauern. Die Eingemeindung der Bürgermeisterei Worringen nach Köln erfolgte im Jahre 1922.

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Zwischen Worringen und dem nördlich davon gelegenen Dormagen befinden sich ausgedehnte Anlagen der chemischen Industrie, die zum Teil auf dem Gebiet der Stadt Köln und zum Teil auf dem Gebiet der Stadt Dormagen liegen. In Worringen ist auch die deutsche Niederlassung des Chemiekonzerns Innovene angesiedelt.

Worringen hat heute etwa 9.000 Einwohner. Es ist ein sehr lebendiger Stadtteil mit über 70 Vereinen. Unter anderem befindet sich hier Kölns drittgrößter Sportverein und sechs Karnevalsvereine, in denen ehrenamtlich gearbeitet wird. Der Karnevalsumzug in Worringen darf aus Tradition am Rosenmontag stattfinden.

Weblinks


Stadtteil von Köln | Stadtbezirk Köln-Chorweiler

Woeringen

 

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