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Wappen Karte
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Sin_escudo.svg Lage_Woppenroth.png
Basisdaten
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Bundesland: Rheinland-Pfalz
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Kreis: Rhein-Hunsrück-Kreis
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Verbandsgemeinde: Kirchberg
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Fläche: 8,67 km²
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Einwohner: 284 (31. Dez. 2005)
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Bevölkerungsdichte: 34 Einwohner je km²
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Höhe: bis 446 m ü. NN
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Postleitzahl: 55490
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Vorwahl: 06544
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Geografische Lage: 49° 52' n. Br.
7° 25' ö. L.

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Kfz-Kennzeichen: SIM
früher BKS

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Gemeindekennzahl: 07140164
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Adresse der
Ortsgemeinde:
Im Steitz 9
55490 Woppenroth

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Website: www.woppenroth.de
Politik
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Ortsbürgermeister: Werner Will (CDU)
seit 1999
Woppenroth ist ein Dorf im Hunsrück. Die Nachbarorte sind Bruschied, Bundenbach, Dickenschied, Hausen (Hunsrück), Hennweiler, Lindenschied, Schlierschied, Schneppenbach und Rohrbach (Hunsrück).

Geschichte


In der Woppenrother Gemarkung wurden Werkzeuge aus der Jungsteinzeit entdeckt. In Hügelgräbern (1.600 - 1.200 v.Chr.) wurden nach 1945 Bronzeschmuck (Armreifen und Ringe) sowie Tongefäße gefunden.

Die Siedlung Woppenroth dürfte im 7. oder 8. Jahrhundert entstanden sein, da Orte, die in der Zeit des merowingischen Landausbaus (600-750 n.Chr.) gegründet wurden, meist auf -hausen, -rod, -schied oder -feld enden. Die erste urkundliche Erwähnung von Woppenroth stammt aus dem Jahr 1269. In der Urkunde versetzt Wildgraf Emich von Kyrburg (bei Kirn gelegen) das Dorf für 100 Pfund Trierisch an Wilhelm von Schmidtburg (zwischen Kirn und Rhaunen).

Die Orte Kaffeld und Blickersau im Bereich von Woppenroth sind schon seit langer Zeit Wüstungen. Kaffeld wurde 1399 in der nassauischen Fehde zerstört, Blickersau war 1469 bereits verfallen, erstand im 19. Jahrhundert aber für ein paar Jahre wieder neu. - Über die Ruine der Hellkirche, 60 m über dem Hahnenbachtal gelegen, ist nicht viel bekannt. Die Architektur - 1,5 m dicke Mauern, innere Seitenlänge 4,5 m, quadratischer Raum - lässt auf ein hohes Alter schließen. Wahrscheinlich war es ein religiöser Raum, vermutlich eine Kapelle. Der Name leitet sich wohl vom mittelhochdeutschen „helde“ her, was eine Anhöhe mit steilem Gefälle bezeichnete; mundartlich ist „Hell“ noch bis ins 20.Jh. als Nezeichnung für steil abfallende Berghänge belegt.

Kirche


Von 1913 bis 1926 wurde die evangelische Kirche erbaut. Genutzt wird sie seit 1920. Stahlglocken haben die beiden im Ersten Weltkrieg eingeschmolzenen Bronzeglocken, die bereits seit 1889 in der alten Kirche Dienst taten und von denen eine aus der Hellkirche gestammt haben soll, ersetzt.

235 Woppenrother sind evangelisch. Die Evangelische Kirchengemeinde Woppenroth ist pfarramtlich mit Dickenschied, Rohrbach und Womrath verbunden.

Schabbach


1981/1982 wurde in Woppenroth und weiteren Hunsrück-Orten die erste Staffel des Fernsehfilms Heimat - Eine Chronik in Bildern gedreht. Woppenroth war dabei der zentrale Ort und wurde als fiktive Ortschaft Schabbach zu einem Freiluftstudio. Fast alle Dorfbewohner waren an den Dreharbeiten vor der Kamera beteiligt. Auch bei den weiteren Staffeln war Woppenroth jeweils wieder Kulisse. Der Filmzyklus umfasst mittlerweile 3 Teile: Heimat, Die zweite Heimat, Heimat 3. Regisseur ist der im Hunsrück geborene Edgar Reitz. Mit dieser Filmreihe, die in allen Teilen insgesamt 52 Stunden umfasst, ist er weltweit bekannt geworden.

Literatur


  • Dieter Diether: Die Gotteshäuser im Evangelischen Kirchenkreis Simmern-Trarbach. Kirchberg 1998; S. 36f
  • Hans Kobialka: Woppenroth - ein Grenzort mitten in der Welt. Wooppenroth, o.J.
  • Albert Rosenkranz: Das Evangelische Rheinland. Band 1; Düsseldorf 1956; S. 613

Weblinks


Ort in Rheinland-Pfalz | Ort im Lützelsoon | Ort im Soonwald

 

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