Wolverhampton Wanderers F.C. ist ein Fußballverein aus Wolverhampton / Birmingham, England.
Seine Spiele trägt der Verein im Molineux-Stadion aus. 1888 wurde er von Jack Swinbourne, John Bayton und Jack Brodie gegründet und war eines der zwölf Gründungsmitglieder der Football League. Die Mannschaft ist allgemein als The Wolves (die Wölfe) bekannt, da ein Wolfskopf das Vereinswappen schmückt. Größter Lokalrivale des Vereins ist West Bromwich Albion F.C.. In den 1950er Jahren wurden die Wolves dreimal englischer Meister, außerdem konnten sie insgesamt viermal (zuletzt 1960) den FA Cup und zweimal (1974, 1980) den League Cup gewinnen. Größter internationaler Erfolg war der Einzug in das Finale des UEFA-Cups 1972, das jedoch gegen den Ligakonkurrenten Tottenham Hotspur F.C. mit 1:2 und 1:1 vorloren ging.
Abwehr
Mittelfeld
Angriff
Trainer Flag of England.svg Glenn Hoddle
Die bekanntesten Männer in den Reihen der Wolves sind der ehemalige englischen Auswahlspieler Darren Anderton sowie der Pole Tomasz Frankowski. Außerdem stehen eine ganze Reihe aktueller oder ehemaliger Nationalspieler im Team: Der Südkoreaner Ki-Hyeun Soul, die Schotten Kenny Miller, Jackie McNamara und Maurice Ross, der Ungar Gabor Gyepes, der Nigerianer Seyi Olofinjana sowie der Waliser Rob Edwards. Trainer Glenn Hoddle war für England aktiv.
Bis zum Ende der abgelaufenen Saison stand außerdem der englische Ex-Nationalspieler Paul Ince im Team.
Im Jahr 1889 waren die Wanderers eines der zwölf Gründungsmitglieder der englischen Football League. Allerdings blieben Ligaerfolge bis zum Ersten Weltkrieg aus. Den FA-Cup dagegen gewannen die Wolves in dieser Phase zweimal, 1893 und 1908.
Nach dem Krieg stiegen die Wanderers erst 1932 wieder in die Football League auf. Vor dem Zweiten Weltkrieg sind hier die Vizemeisterschaften 1938 und 1939 als Erfolge zu nennen.
In die 50er Jahre fällt die mit Abstand erfolgreichste Zeit in der Geschichte des Vereins: Unter Trainer Stan Cullis gewannen die Wanderers dreimal die Meisterschaft der First Division, und 1949 sowie 1960 den FA-Cup. Durch zwei Spiele im Jahr 1954 gegen die Mannschaften von Kispest-Honvéd Budapest und Spartak Moskau, die das Team beide gewann (gegen Budapest nach 0:2-Rückstand noch 3:2, gegen Moskau 4:0), wurde die Mannschaft von der englischen Presse zum "Weltmeister" gekürt. Die berühmtesten Spieler waren damals Torjäger Steve Bull, Kapitän Billy Wright sowie Abwehrspieler Bill Slater.
1964 musste Trainer Cullis den Verein nach einigen wenig erfolgreichen Jahren verlassen. Seitdem waren die größten Erfolge die League-Cup-Titel 1974 und 1980, sowie das UEFA-Cup-Finale 1974, in dem man den Tottenham Hotspurs unterlag.
1984 stiegen die Wanderers nach 39 Jahren Erstligafußball als Tabellenletzter ab. Nur zwei Jahre später spielte man sogar in der 4. Liga, und nur ein Besitzerwechsel bewahrte den Klub vor dem Konkurs. 2003 gelang nach langjähriger Unterklassigkeit eine einjährige Rückkehr in die Premier League, die mit dem sofortigen Wiederabstieg endete.
In der Saison 2003/2004 legte Jack Hayward den Vorsitz ab und übergab das Eigentum am Verein an seinen Sohn Rick Hayward. In der Spielzeit 2005/06 verpassten die Wolves mit dem siebten Tabellenplatz in der Football League Championship die Relegation zum Aufstieg in die Premier League.
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